Die extreme Hitzewelle der vergangenen Woche hat im Landkreis Coburg schwere Schäden an der Infrastruktur hinterlassen. Betroffen ist die Staatsstraße 2708 zwischen Fürth am Berg und Wörlsdorf: Wegen massiver Fahrbahnschäden musste die Strecke ab sofort komplett für den Verkehr gesperrt werden.
Aufgeschmolzener Asphalt erzwingt Vollsperrung
Wie das Staatliche Bauamt Bamberg mitteilt, hielt der Straßenbelag den extremen Temperaturen nicht stand. Der Asphalt schmolz an mehreren Stellen auf und löste sich durch den laufenden Fahrzeugverkehr von der darunterliegenden Schicht. Die Folge sind tiefe Risse und starke Verdrückungen, die die Verkehrssicherheit akut gefährden. Das Staatliche Bauamt bereitet derzeit eine Sofortmaßnahme zur Sanierung vor. Da die regionale Baubranche wegen der Hochsaison stark ausgelastet ist, kann die Auftragsvergabe etwas Zeit in Anspruch nehmen; das Ziel ist ein Baubeginn im August. Um die Vollsperrung sinnvoll zu nutzen, werden vorab bereits Entwässerungen gespült und Bäume gepflegt. Bei den eigentlichen Arbeiten wird die Fahrbahn abgefräst und komplett neu asphaltiert, während gleichzeitig die Schutzeinrichtungen modernisiert werden.
Sanierung in den Sommerferien und großräumige Umleitung
Die Behörde versucht, die Maßnahme weitgehend in den bayerischen Sommerferien abzuwickeln. Bis zum Abschluss der Arbeiten bleibt der Abschnitt jedoch voll gesperrt. Ab dem 13. Juli 2026 wird eine großräumige Umleitung eingerichtet: In Richtung Fürth am Berg führt diese vom Kreisverkehr westlich von Mitwitz über die St 2208, die B 303 und die Kreisstraße CO 11 zur St 2206. Der Gegenverkehr in Richtung Mitwitz wird in umgekehrter Reihenfolge umgeleitet.