Di., 14.10.2025 , 11:12 Uhr

Bayern / Oberfranken

Judith Gerlach tut es: Bayerns Gesundheitsministerin ruft zur Grippeimpfung auf!

Rund 74.000 Infektionen in Bayern in der vergangenen Saison

Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach hat zur Grippeimpfung aufgerufen. In der vergangenen Saison wurden in Bayern 74.025 Grippefälle an das Bayerische Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gemeldet. Laut Robert-Koch-Institut waren in der Grippesaison 2023/24 nur 28 Prozent der Menschen ab 60 Jahren gegen Grippeviren geimpft.

Gerlach lässt sich in München gegen Grippe impfen 

Am Montagmittag (13. Oktober) ließ sich Bayern Gesundheitsministerin Judith Gerlach in München gegen Grippe impfen. Im Zuge dessen ruft Gerlach zur Prävention auf und empfiehlt sich jetzt gegen Grippe impfen zu lassen. Auch die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Menschen ab 60 Jahren, chronisch kranken Menschen, Schwangeren sowie Bewohnerinnen und Bewohnern von Senioren- und Pflegeheimen eine jährliche Grippe-Schutzimpfung.

„Gerade bei den sogenannten Risikogruppen kann eine Infektion mit Grippeviren zu einem schweren Verlauf führen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für eine Impfung – vor allem für ältere Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen.“

(Judith Gerlach, Gesundheitsministerin Bayern)

Bisher 50 Grippefälle registriert 

Die Grippefälle in Bayern sind jetzt zu Beginn der Saison noch auf einem niedrigen Level. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden seit dem Beginn der Grippesaison am 29. September 50 Fälle registriert (Stand 6.10.2025). Neben der Grippe erhöht sich in der kalten Jahreszeit auch das Risiko für andere Atemwegserkrankungen. Die STIKO empfiehlt eine jährliche Auffrischungsimpfung gegen COVID-19 sowie die einmalige Impfung gegen Pneumokokken ab einem Alter von 60 Jahren. Eine Impfung gegen die RSV-Infektion wird für Menschen über 75 empfohlen und für Menschen ab 60 mit schweren Vorerkrankungen, heißt es in der Pressemitteilung.

Aktuelle Zahlen für Bayern 

Laut LGL gab es in der vergangenen Saison (Meldewoche 20/2024 bis 16/2025) rund 10.000 RSV-Fälle und 23.000 COVID-19-Fälle in Bayern. Seit Saisonstart 2025 in Meldewoche 40 wurden zwei RSV-Infektionen, 754 COVID-19-Fälle sowie neun Pneumokokken-Fälle in Bayern registriert.

Bayern Covid Gesundheit Gesundheitsministerin Grippe Grippeimpfung Grippesaison Impfung Judith Gerlach Oberfranken RSV

Das könnte Dich auch interessieren

19.10.2025 Gesundheitsreport 2025: Menschen in Bayern haben eine hohe Lebenserwartung In Bayern werden die Menschen älter als in anderen Bundesländern. Im Bundesvergleich gehören sowohl die Frauen als auch die Männer zur Spitzengruppe. Das ist das Ergebnis des neuen Gesundheitsreports des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), welches Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach am Sonntag (19. Oktober) in München vorgestellt hat. 17.04.2025 AOK-Bayern-Statistik 2024: Bayernweit höchster Krankenstand in Oberfranken Der Krankenstand unter den erwerbstätigen AOK-Bayern Versicherten bleibt auch im Jahr 2024 auf einem hohen Niveau. Dies geht aus einer aktuellen Meldung der Krankenkasse hervor. Besonders auffällig ist die Situation in Oberfranken, das mit einem Krankenstand von 6,9 Prozent erneut die Region mit den meisten krankheitsbedingten Fehltagen unter den acht Regierungsbezirken des Freistaates ist. 29.01.2026 Bayerischer Integrationspreis 2026: Bewerbungsphase läuft Auch 2026 wird wieder der Bayerische Integrationspreis verliehen. Diesmal unter dem Motto: „Sprache schafft Heimat – Integration leben“. Die Ausschreibung läuft bis zum 05. Februar. Vereine, Institutionen und Einzelpersonen können sich bewerben. Der Preis ist mit 9.000 Euro dotiert. 27.11.2025 Oberfranken: Das Einkommen steigt, doch es bleibt im bayernweiten Vergleich niedrig Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilte, erhöhte sich das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte in Bayern je Einwohner in dem Zeitraum von 2013 bis 2023 um 36,3 Prozent. Oberfranken liegt genau im bayerischen Durschnitt und belegt im bayernweiten Vergleich Platz vier. Doch bei dem Blick auf die reinen Zahlen ist Oberfranken das Schlusslicht. Hier haben die Menschen am wenigstens Geld zur Verfügung. Und das zeigt sich auch im direkten Vergleich der Kreisfreien Städte und