Der Aufsichtsrat der Klinikum Bayreuth GmbH hat die Geschäftsführung einstimmig beauftragt, verschiedene Möglichkeiten zur langfristigen finanziellen Sicherung des Klinikums zu prüfen.
Steigende Kosten und finanzielle Herausforderungen
Hintergrund sind steigende Betriebskosten, unzureichende Refinanzierung durch den Bund sowie hohe Investitionen in die bauliche Zukunft des Krankenhauses. Stadt und Landkreis sehen sich zunehmend finanziellen Grenzen gegenüber und können die bestehenden Finanzierungslücken nicht dauerhaft allein schließen.
Neue Finanzierungsmodelle und Angliederung ans Universitätsklinikum Erlangen
Neben weiteren Einsparungen und Optimierungen sollen deshalb auch neue Finanzierungsmodelle, eine stärkere Beteiligung des Freistaats Bayern, zum Beispiel mit der Angliederung an die Uni Klinik Erlangen, sowie ein möglicher Einstieg externer Partner geprüft werden. Auch die Verwertung nicht betriebsnotwendiger Vermögenswerte steht zur Diskussion.
Noch keine Entscheidung über Verkauf oder Privatisierung
Eine konkrete Entscheidung über einen Verkauf, eine Privatisierung oder einen Trägerwechsel ist bislang nicht gefallen. Vielmehr soll ein ergebnisoffener Prüfprozess die wirtschaftlich tragfähigste Lösung aufzeigen.
Erhalt der medizinischen Versorgung als oberstes Ziel
Ziel aller Beteiligten bleibt der langfristige Erhalt des Klinikums als Krankenhaus der Maximalversorgung und die Sicherung einer hochwertigen medizinischen Versorgung in Bayreuth und der gesamten Region. Auch die Beschäftigten sollen über die weiteren Entwicklungen informiert werden.