Sa., 14.05.2022 , 11:10 Uhr

Stadt Lichtenfels & Stadt Kronach

Lichtenfels/Kronach: Feuerwehr bekämpft Brände in der Nacht

Firmengebäude & Schuppen in Brand

Zwei Gebäudebrände beschäftigten in der Nacht von Freitag auf Samstag (14. Mai) die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei. In Kronach brannte es auf dem Fabrikgelände einer Mineralölverarbeitung und in Lichtenfels stand ein Schuppen in Flammen. In beiden Fällen ermittelt nun die Kriminalpolizei Coburg.

Feuer in Mineralölfirma 

Ein aufmerksamer Autofahrer bemerkte am späten Freitagabend einen verdächtigen Lichtschein in der Lagerhalle einer Mineralölverarbeitungfirma in der Bamberger Straße in Kronach. Um 23:30 Uhr setzte er den Notruf ab. Die alarmierten Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und Polizei lokalisierten vort Ort den Brandherd auf dem Fabrikgelände. Es handelte sich um einen Gebäudeteil, der für die Lagerung von Lacken und Farbstoffen genutzt wird. Die Feuerwehr begann sofort mit den Löscharbeiten und brachte die Flammen schnell unter Kontrolle. Trotzdem musste für mehrere Stunden die angrenzende Bahnlinie sowie die B85 gesperrt werden. Durch das Feuer wurden Teile des Daches in Mitleidenschaft gezogen. Es befanden sich keine Menschen auf dem Gelände, weshalb lediglich hoher Sachschaden zu beklagen ist. Dieser dürfte sich nach ersten Schätzungen auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag belaufen. Angrenzende Verwaltung- und Wohngebäude waren nicht betroffen.

Brandursache wird noch bekannt gegeben

Kronach: Flammen lodern in Lagerhalle einer Mineralölfirma

Bilder vom Einsatzort:

Schuppen brennt in Mistelfeld 

Gegen 22:30 Uhr geriet ein Schuppen im Lichtenfelser Stadtteil Mistelfeld in Vollbrand. Auch hier sorgte der schnelle Notruf eines Zeugen für eine schnelle Brandbekämpfung. Nach ersten Erkenntnissen entfachte das Feuer in einem Schuppen in der Leo-Veth-Straße. Direkt daneben befanden sich ein abgestellter Traktor samt Anhänger sowie eine größere Scheune. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr, in der Spitze rund 100 Männer und Frauen, brachten gegen 23:15 Uhr den Brand unter Kontrolle und verhinderten ein Übergreifen der Flammen. Trotzdem entstanden durch die große Hitzeeinwirkung Schäden am Traktor sowie an der Fassade der benachbarten Scheune. Dieser beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro. Verletzt wurde niemand.

In beiden Fällen ermittelt nun die Kriminalpolizei Coburg die jeweils noch unklare Brandursache. Es ergaben sich bislang jedoch keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden.

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