Die FDP Bamberg hat beantragt, dass beim städtischen Neujahrsempfang künftig neben der Europahymne auch die deutsche Nationalhymne gespielt wird. Den entsprechenden Antrag hat FDP-Stadtrat Martin Pöhner an den Oberbürgermeister gestellt. „Unser Ziel ist es, das Bekenntnis zur Demokratie und zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bei diesem zentralen Anlass der Bamberger Stadtgesellschaft auch symbolisch stärker zum Ausdruck zu bringen”, so der FDP-Ortsvorsitzende und Oberbürgermeisterkandidat Ralf Stöcklein (Foto).
Freiheitliche Grundlagen des demokratischen Gemeinwesens sollen sichtbar gemacht werden
Der Neujahrsempfang der Stadt Bamberg zählt zu den wichtigsten gesellschaftlichen Terminen des kommunalen Jahres. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Ehrenamt und Bürgerschaft kommen hier zusammen, um gemeinsam auf das neue Jahr zu blicken. Nach Ansicht der FDP bietet dieser Rahmen besonders die Gelegenheit, die freiheitlichen Grundlagen des demokratischen Gemeinwesens sichtbar zu machen.
Der Neujahrsempfang entfaltet eine große integrative Kraft für unsere
Stadtgesellschaft. Die dritte Strophe des Deutschlandliedes mit dem zentralen
Bekenntnis zu Einigkeit und Recht und Freiheit steht wie kaum ein anderes Symbol für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Diese Werte sollten wir selbstbewusst zeigen – gerade bei einem so bedeutenden städtischen Anlass.(Ralf Stöcklein, FDP-Ortsvorsitzende und OB-Kandidat)
Europahymne soll ebenso gespielt werden
Gleichzeitig betonte die FDP in ihrer Presseerklärung ihre klare europäische Ausrichtung: Die Europahymne soll weiterhin fester Bestandteil des Neujahrsempfangs bleiben, um die europäische Verankerung Deutschlands und Bambergs zu unterstreichen. Mit dem Antrag wollen die Liberalen eine ausgewogene Symbolik schaffen, die sowohl die nationale als auch die europäische Identität im Zeichen von Freiheit und Demokratie widerspiegelt.