Die Kriminalpolizei hat am Mittwochmorgen (14. Januar) mehrere Hausdurchsuchungen im Bayreuther Stadtgebiet durchgeführt. Die Razzien, die mithilfe eines Unterstützungskommandos aus Würzburg und Hundeführern durchgeführt wurden, richteten sich laut einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Oberfranken gegen eine mutmaßliche Verbrecherbande.
Kripo Bayreuth durchsucht mehrere Wohnungen
Gegen 07:30 Uhr statteten die Polizeibeamten zeitgleich fünf Wohnungen in Bayreuth einen Besuch ab. Dabei konnten mehrere E-Bikes, Fahrradteile, Fahrradmotoren sowie Betäubungsmittel und Waffen sichergestellt werden. Hintergrund der Hausdurchsuchungen ist ein seit mehreren Monaten laufendes Strafverfahren. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei richten sich gegen sechs Männer im Alter zwischen 30 und 53 Jahren, die im Verdacht stehen, schweren Bandendiebstahl begangen zu haben.
Diebesbande im Visier der Ermittler
Die Tatverdächtigen sollen dabei arbeitsteilig vorgegangen sein, um sich durch den Diebstahl von hochwertigen E-Bikes, Fahrrädern und anderen wertvollen elektronischen Geräten zu bereichern. Derzeit kann die genaue Schadenshöhe noch nicht beziffert werden, sie wird nach aktuellen Erkenntnissen jedoch auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt.
Diebesgut soll Geschädigten zugeordnet werden
Die Kriminalpolizei Bayreuth widmet sich nun sowohl der Aufklärung der Strukturen der Diebesbande als auch der Zuordnung der sichergestellten Gegenstände. Die beschuldigten Männer stammen überwiegend aus Osteuropa. Vier von ihnen besitzen neben der deutschen auch die russische oder kasachische Staatsangehörigkeit.