Nach dem Frost kommt der überfrierende Regen: Am Montag (12. Januar) setzt tagsüber zunächst Schneefall ein, der sich auf der Vorderseite eines Frontensystems von Schleswig-Holstein über Thüringen bis nach Bayern ausbreitet. Im weiteren Verlauf geht der Schnee jedoch auch in diesen Regionen in gefrierenden Regen über.
Ausgeprägte Glatteisgefahr ab Montagmittag
Besonders von Osthessen über Thüringen bis nach Südostbayern ist mit einer ausgeprägten Glatteisgefahr zu rechnen, da sich die Regenfälle ab den Mittags- und Nachmittagsstunden verstärken, so der Deutsche Wetterdienst. In Teilen Bayerns kann diese gefährliche Wetterlage regional sogar bis in den Dienstag hinein andauern. Laut einer Vorab-Mitteilung des DWD vom Sonntag ist mit teils massiven Auswirkungen zu rechnen.
Akute Glatteisgefahr: Warnung ab 12:00 Uhr am Montag
Die Warnung für das gesamte Sendegebiet gilt ab Montagmittag um 12:00 Uhr. Nachdem zunächst noch kurzzeitig Schnee fallen soll, geht dieser dann rasch in Regen über, der in Oberfranken auf den noch gefrorenen Böden friert. Dadurch besteht vielerorts eine akute Glatteisgefahr. Es ist dadurch mit erheblichen Einschränkungen auf allen Verkehrswegen zu rechnen. Erst in der zweiten Nachthälfte zum Dienstag (13. Januar) setzt sich von Südwesten her mildere Luft durch, sodass sich die Wetterlage nach und nach entspannt.
Mögliche Gefahren / Handlungsempfehlungen (laut DWD):
Nicht nur die Wetterdienste sondern auch die Warn-Apps, wie unter anderem NINA und Katwarn, warnen bereits jetzt vor der kommenden Wetterlage ab Montagmittag.