Fr., 15.08.2025 , 10:36 Uhr

Landkreis Bayreuth

Notrufmissbrauch in Pegnitz: Jugendliche erfinden Messerangriff

Vermeintlicher Täter soll Jugendlichen mit Messer verletzt haben

Einen vermeintlichen Messerangriff erfanden zwei Jugendliche aus dem Landkreis Bayreuth und lösten damit einen Einsatz aus. Dabei behauptete einer von ihnen, dass der vermeintliche Täter weiterhin mit einem Messer unterwegs sei. Die Polizei ermittelt aktuell wegen Notrufmissbrauch.

Anrufer wäre mit einem Messer angegriffen worden 

Am Donnerstagmorgen (14. August) gegen 4:00 Uhr rief ein Jugendlicher bei der Polizei an. Er behauptete, dass eine Person mit einem Messer unterwegs wäre und ihn verletzt habe. Weitere Angaben machte er nicht und beendete das Gespräch.

Polizei ermittelt Anrufer über Mobilfunknummer 

Die Polizei ermittelte daraufhin die Mobilfunknummer und sprachen den Anrufer auf den Vorfall an. Dabei stellte sich heraus, dass keine Gefahr bestand. Der Verdacht richtet sich gegen zwei 17 und 15 Jahre alte Jugendliche aus dem südlichen Landkreis Bayreuth.

Jugendliche stehen im Verdacht des Notrufmissbrauchs 

Die Polizei ermittelt wegen Missbrauch von Notrufen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass derartige Scherzanrufe nur die Leitung für echte Notfälle blockieren und auch strafbar ist.

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