UPDATE (Sonntag, 7. Dezember / 13:20 Uhr)
Am Samstagnachmittag wurden Polizei und Feuerwehr zum Jugend- und Pfadfinderhaus am Zeltplatz in Lindersberg wegen einer starken Rauchentwicklung gerufen. Da die Ursache unklar war, wurde zunächst mit entsprechend großer Kräfteanzahl die Einsatzstelle aufgeklärt.
Verbrannte Plätzchen sorgen für Einsatz
Die dort anwesenden Personen hatten sich bereits alle aus dem Gebäude entfernt, so dass es zu keinen Verletzten gekommen war. Der Grund für den Rauch war auch schnell gefunden. Die dort geplanten Weihnachtsplätzchen waren deutlich zu lange im Ofen. Nach Belüftung des Gebäudes konnte die Gruppe weiterbacken.
ERSTMELDUNG (Samstag, 06. Dezember / 18:31)
Am Samstag (06. Dezember) ist im Pfadfinderhaus Lindersberg (Landkreis Forchheim), rund einen Kilometer von Burg Feuerstein entfernt, Rauchentwicklung festgestellt worden, wie "News5" berichet. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich 27 Kinder im Alter von zehn bis 13 Jahren sowie neun Betreuer in dem Gebäude auf.
Pfadfinderhaus bleibt gesperrt
Nach Angaben der Feuerwehr löste ein technischer Defekt an einem Backofen, der beim Plätzchenbacken genutzt wurde, die Rauchentwicklung aus. Das Gebäude wurde sofort geräumt. Vier bis fünf Kinder wurden vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht, verletzt wurde jedoch niemand. Das Pfadfinderhaus blieb für die Nacht gesperrt. Rettungsdienst und SEG errichteten ein Zelt, in dem die Kinder vorübergehend untergebracht wurden, bis ihre Eltern sie abholen konnten.