Ein rücksichtsloses Überholmanöver hat am Montag (25. Mai) auf der Autobahn 70 bei Scheßlitz (Landkreis Bamberg) zu einem schweren Unfall geführt. Ein 49-jähriger Autofahrer demolierte dabei seinen hochwertigen Geländewagen komplett, blieb wie durch ein Wunder jedoch unverletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 80.000 Euro.
Mit „extrem unangemessener Geschwindigkeit“ in die Leitplanke
Der Mann war mit seinem Dodge auf der A70 in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs. Auf Höhe der Anschlussstelle Scheßlitz setzte er laut Zeugenaussagen mit extrem unangemessener Geschwindigkeit zum Überholen eines anderen Fahrzeugs an. Bei dem rasanten Manöver verlor der 49-Jährige die Kontrolle über seinen Wagen und geriet zunächst in das unbefestigte Bankett des Mittelstreifens. Daraufhin brach das Heck des schweren Geländewagens aus. Das Fahrzeug schleuderte quer über die Fahrbahn nach rechts und prallte mit voller Wucht gegen die dortige Betonleitwand. Der Aufprall war so heftig, dass eine Felge des Dodge komplett abgerissen wurde.
Trümmerfeld sorgt für hohen Sachschaden
Doch damit nicht genug: Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Wrack von der Betonwand abgewiesen und zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Dort krachte der Wagen ein zweites Mal – diesmal gegen die Mittelschutzplanke – bevor er schließlich quer zur Fahrtrichtung auf der Autobahn zum Stillstand kam. Während der Unfallverursacher mit dem Schrecken davonkam und unverletzt blieb, erlitt sein Dodge einen Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Neben dem zerstörten SUV wurden auch die Betonleitwand, die Schutzplanke sowie der Fahrbahnbelag erheblich beschädigt. Zudem machten Trümmerteile und ausgelaufene Betriebsstoffe eine Reinigung der Fahrbahn notwendig. Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden auf rund 80.000 Euro.