Am Montag (5. Januar) ist es auf der A9 in Fahrtrichtung Süden zu einem Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen gekommen. Gegen 5.43 Uhr wurde die Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth zur Anschlussstelle Pegnitz (Landkreis Bayreuth) gerufen. Ein 36-jähriger Autofahrer verlor auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen die Mittelleitplanke. Der Wagen kam im Kurvenbereich zum Stehen. Ein nachfolgender 35-Jähriger erkannte das Hindernis zu spät und wich nach links aus. Dabei übersah er jedoch ein weiteres Fahrzeug, das von einem 64-Jährigen gesteuert wurde.
Trümmerteile auf Fahrbahn
Durch die Kollisionen verteilten sich Trümmerteile auf der Fahrbahn. Sechs weitere Fahrzeuge fuhren über die Teile und wurden beschädigt, insgesamt waren sechs Autos nicht mehr fahrbereit. Für die Unfallaufnahme musste die Autobahn zeitweise teilweise gesperrt werden. Der 35-jährige Fahrer erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 95.000 Euro geschätzt.