Tag Archiv: Gewaltverbrechen

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Gewaltverbrechen in Roth: Getöteter aus dem Raum Bamberg wurde schwer misshandelt!

Eine Passantin fand am letzten Mittwoch (20. Februar) eine zunächst unbekannte nackte, männliche Leiche im Stadtgebiet der mittelfränkischen Stadt Roth (Landkreis Roth). Durch die Obduktion konnte der Leichnam identifiziert werden. Bei dem Toten handelt es sich um einen Mann aus dem Bamberger Raum. Bei der Untersuchung wurde zudem festgestellt, dass der 56-Jährige das Opfer eines Tötungsdeliktes wurde. Aufgrund von intensiven Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei wurden bereits eine Frau (33) und ein Mann (34) als dringend tatverdächtig festgenommen. Wir berichteten! Nähere Einzelheiten gab das Polizeipräsidium Mittelfranken heute bekannt.

Spaziergängerin entdeckt Leiche

Den unbekleideten Leichnam entdeckte am letzten Mittwochnachmittag (20. Februar) eine Spaziergängerin zwischen dem Rother Westring und der Rednitz in einer Böschung. Aufgrund des Zustandes und der Lage der Leiche übernahm die Mordkommission der Kripo Schwabach den Fall, sperrte den Fundort großräumig ab und untersuchte ihn. Unter anderem kamen hier Personensuchhunde, Kräfte der Bereitschaftspolizei und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Weiterhin wurde eine 20 Ermittler umfassende SOKO "Rednitz" gegründet. Mit mehreren Fotos wurde zudem in der Öffentlichkeit nach Hinweisen zur Herkunft des Koffers, der unmittelbar neben dem Toten lag, gesucht.

Leiche in Roth gefunden: Mann aus dem Raum Bamberg wurde schwer misshandelt!

Leiche weist Zeichen einer körperlichen Misshandlung auf

Eine am Donnerstag (21. Februar) durchgeführte Obduktion ergab, dass der Tote Zeichen einer schwersten körperlichen Misshandlung aufwies. Diese führte letztendlich zum Tod des Mannes. Die Untersuchung des Koffers ergab weiterhin, dass der Getötete mit großer Wahrscheinlichkeit in dem Koffer transportiert worden war.

Zeugenhinweis führt zu den Verdächtigen

Aufgrund eines Zeugenhinweises, der am Sonntag (24. Februar) bei der Polizei einging, wurde bekannt, dass eine 33-jährige Frau aus Nürnberg möglicherweise nähere Hinweise auf die Identität des Opfers geben kann. Eine Überprüfung der Frau und ihrer Wohnung in Nürnberg-Schoppershof bestätigte dies und führte zu einem dringenden Tatverdacht gegen sie und einen Bekannten (34), der ebenfalls noch am Sonntag durch Spezialeinsatzkräfte festgenommen wurde.

 

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Verdächtige bestreiten, den 56-Jährigen getötet zu haben

Beide räumen in ihren Vernehmungen ein, bei der Beseitigung des Leichnams mitgewirkt zu haben. Sie bestritten aber, den 56-Jährigen getötet zu haben. Nach den Erkenntnissen der Ermittler wurde der Getötete in dem aufgefundenen Koffer und mit einem gemieteten schwarzen Seat Ibiza - mit Hamburger Kennzeichen - an den Fundort transportiert. Die Wohnung der 33-jährigen Tatverdächtigen wird in den kommenden Tagen weiter intensiv auf Spuren untersucht werden, so die Polizei. Laut den Ermittlern kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass der 56-Jährige dort zu Tode kam.

Verdächtige in Untersuchungshaft

Ein Ermittlungsrichter am Amtsgericht Nürnberg erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth die Haftbefehle wegen des Verdachtes auf Totschlag. Die beiden Verdächtigen sitzen seit dem gestrigen Montag (25. Februar) in Untersuchungshaft.

Ermittler suchen Zeugen

Bislang gingen bei der Kriminalpolizei Schwabach rund 30 Hinweise ein, denen die Ermittler nun nachgehen. Insbesondere werden Zeugen gesucht, die von Dienstag (19. Februar / 21:15 Uhr) bis Mittwoch (20. Februar / 05:20 Uhr) eine Frau und einen Mann mit einem großen Koffer beziehungsweise einen schwarzen Pkw (Seat Ibiza mit Hamburger Kennzeichen) im Bereich der Schoppershofstraße in Nürnberg oder im Bereich des Auffindeortes in Roth (Westring) gesehen haben.

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Das Hinweistelefon der Polizei ist dazu unter der Rufnummer 0911 / 21 12 - 3333 rund um die Uhr erreichbar.

Roth in Mittelfranken: Unbekannte Leiche identifiziert – Toter ist ein Mann aus Bamberg!

Eine Passantin fand am letzten Mittwoch (20. Februar) eine zunächst unbekannte männliche Leiche im Stadtgebiet der mittelfränkischen Stadt Roth (Landkreis Roth). Nach einer Obduktion wurde der Leichnam jetzt identifiziert. Bei dem Toten handelt es sich um einen 56-jährigen Mann aus Bamberg. Die Polizei geht derzeit von einem Gewaltverbrechen aus. Aufgrund intensiver Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei wurden nun eine Frau (32) und ein Mann (34) als dringend tatverdächtig festgenommen. Nähere Einzelheiten gibt das Polizeipräsidium Mittelfranken am Dienstagmittag (26. Februar) bekannt. Weiterlesen
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Bluttat von Coburg: Der unbekannte Tote ist identifiziert!

Der am vorletzten Wochenende nach einer Auseinandersetzung in Coburg verstorbene Mann, ist nach Angaben der Polizei vom Dienstagvormittag (23. Oktober) identifiziert. Bei dem Toten handelt es sich um einen 34-jährigen Polen. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Coburg in dem Fall dauern an. Ein dringend Tatverdächtiger sitzt bereits in Untersuchungshaft.

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Bluttat in Bayreuth: Mutmaßliche Mörder des 88-Jährigen gefasst

Bereits im April 2017 ereignete sich in Bayreuth eine schreckliche Bluttat. (Wir berichteten.) Ein 88 Jahre alter Mann wurde Opfer eines brutalen Raubmordes. Der Rentner wurde derart schwer verletzt, dass er kurz vor Ostern im Krankenhaus verstarb. Die dreißigköpfige SOKO "Inn" ermittelte monatelang auf Hochtouren nach den mutmaßlichen Tätern. Inzwischen sitzen zwei Männer in Untersuchungshaft.  Den Verdächtigen wird Mord an dem Bayreuther vorgeworfen. Die umfangreichen und akribischen Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth sind nun abgeschlossen. 

 

Aktuell-Bericht vom heutigen Dienstag (06. März): siehe rechts!

Raubmord in Bayreuth: Tatverdächtige gefasst, Anklage erhoben

Senior wird bei Raubmord tödlich verletzt

Nach einem anonymen Anruf am 12. April 2017 aus Crailsheim (Baden-Württemberg) eilte die Polizei zum Anwesen des Seniors in die Innstraße in Bayreuth. Die Beamten fanden den Bewohner blutüberströmt in seinem Haus. Der Senior wurde so schwer verletzt, dass er wenige Tage später im Krankenhaus erlag. Aufgrund des Bildes, welches sich am Tatort bot, gingen die Polizisten schnell von einem Gewaltverbrechen aus. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass mehrere Schmuckstücke aus dem Haus entwendet wurden.

Gewaltverbrechen in Bayreuth: Polizei veröffentlicht Notruf!

Zahlreiche Wohnungsdurchsuchungen im Bundesgebiet

An den umfangreichen Ermittlungen waren nicht nur oberfränkische Kripobeamte beteiligt, sondern auch das Bayerische Landeskriminalamt, das Bundeskriminalamt, die Bayerische Bereitschaftspolizei und zahlreiche Dolmetscher. Eine Vielzahl von Personen wurde genauer unter die Lupe genommen und mehrere Wohnungen, auch außerhalb Bayerns, durchsucht.

Umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit der Beamten

Die Ermittler setzten große Hoffnungen in die Öffentlichkeitsfahndung. Sowohl der abgesetzte Notruf, als auch Bilder der verschwundenen Schmuckstücke wurden veröffentlicht, um Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten. Zudem wurden über sämtliche Medien Zeugenaufrufe gestartet. Die Beamten suchten auch nach Hinweisen zu verdächtigen Männern, falschen Wasserwerkern und Fahrzeugen.

Rund 1.000 Spuren & 680 Vernehmungen

Insbesondere am Tatort sicherten die Experten der Spurensicherung der Kriminalpolizei Bayreuth allein in den ersten Tagen rund 1.000 Spuren. Nicht nur im Haus des Opfers, sondern auch im Umfeld der späteren Tatverdächtigen wurden zahlreiche Gegenstände, insbesondere Kommunikationsmittel für eine Untersuchung sichergestellt. Im Laufe der monatelangen Ermittlungen führten die Beamten der SOKO „Inn“ rund 680 Vernehmungen im ganzen Bundesgebiet durch.

„Aktenzeichen XY“ sollte entscheidende Hinweise bringen

Mitte Mai 2017 wurde der Mordfall in der ZDF-Sendereihe „Aktenzeichen XY ungelöst“ gezeigt. Mitteilungen, die bei der Sonderkommission über das eigens eingerichtete Hinweistelefon eingingen, führten zu weiteren Ermittlungen. Außerdem wurde eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, ausgelobt. Ein entscheidender Hinweis zur Aufklärung des Verbrechens konnte jedoch zunächst nicht erlangt werden.

Gesicherte DNA-Spuren bringen den Durchbruch

Schließlich brachte das Ergebnis der akribisch gesicherten Spuren vom Tatort den Durchbruch. An mehreren Stellen im Wohnhaus wurden DNA-Spuren sowie weitere Hinweise auf die zwei Tatverdächtigen gefunden und beweiskräftig gesichert. Ein 35-Jähriger aus Schwaben wurde Mitte Juni 2017 durch ein Spezialeinsatzkommando festgenommen. Später geriet auch ein Bekannter des Verdächtigen ins Visier der Ermittler. Auch bei dem 34-Jährigen erhärtet sich der Verdacht schnell.

Angeklagt wegen Mordes

Beiden Männer traten bereits vorher wegen schwerer Straftaten in Erscheinung. Die Erkenntnisse der Bayreuther Kripobeamten lieferten zahlreiche Ermittlungsansätze zur Aufklärung weiterer Straftaten, die beiden Männer zur Last gelegt werden. Aufgrund der umfangreichen Ermittlungsergebnisse der SOKO „Inn“ hat die Staatsanwaltschaft Bayreuth nun Mordanklage gegen beide Beschuldigten erhoben.

Aktuell-Bericht vom September 2017
Raubmord in Bayreuth: Kripo sucht falsche Wasserwerker
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Prozess in Hof: 66-Jähriger soll seine Lebensgefährtin brutal ermordet haben

Vor dem Landgericht in Hof hat am Dienstagmorgen (06. Februar) der Prozess gegen einen 66–jährigen Wunsiedler begonnen. Dem Mann wird vorgeworfen im Juni 2017 seine Lebensgefährtin in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) brutal getötet zu haben. (Wir berichteten.)

Beziehungsstreit mit fatalen Folgen

Mit einem schweren Werkzeug soll der 66 Jahre alte Verdächtige der 73–jährigen Frau mehrfach auf den Kopf geschlagen haben. Eine Nachbarin hat die Frau blutüberströmt im Treppenhaus in dem Wohnhaus in Marktredwitz aufgefunden und sofort den Notarzt alarmiert. Allerdings konnte dieser nur noch den Tod der Frau feststellen. Aufgrund der massiven Verletzungen gingen die Ermittler schnell von einem Gewaltverbrechen aus. Der Lebensgefährte konnte ohne Gegenwehr in der Wohnung festgenommen werden. Es war stark alkoholisiert. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, ist offenbar Streit ums Geld der Auslöser für die Attacke gewesen. Mit einem Urteil wird Anfang März gerechnet.

Bluttat in Wunsiedel: Rentnerin wird mit einem Werkzeug erschlagen
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Getötete 19-Jährige in Hof: SOKO Alsenberg sucht Zeugen!

Nach dem gewaltsamen Tod einer 19-Jährigen Irakerin Anfang Januar in Hof, ermitteln Beamte der Kriminalpolizei Hof weiter unter Hochdruck. ( Wir berichteten.) Die 30-Köpfige SOKO „Alsenberg“ ist dabei besonders auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.

Kripo bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Die Beamten suchen deshalb Zeugen, die am Sonntag, den 07. Januar 2018, zwischen 9:00 und 15:00 Uhr Personen und/oder Fahrzeuge im Bereich des Tatorts in der Alsenberger Straße 76 in Hof gesehen haben oder sonst sachdienliche Angaben im Zusammenhang mit dem Gewaltverbrechen machen können. Für die Kripobeamten könnten dabei auch Wahrnehmungen von Bedeutung sein, die nach eigener Beurteilung der Zeugen nicht unmittelbar mit der Tat zu tun haben.

19-Jährige wurde Opfer eines Gewaltverbrechens

Angehörige haben die junge Frau am Nachmittag des 07. Januar 2018 tot in ihrer Wohnung entdeckt. Die Obduktion hat dabei den Verdacht eines Gewaltverbrechens bestätigt. Die Ermittler haben daraufhin den Tatort weiträumig abgesucht und akribische Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Ebenso wurden zahlreiche Vernehmungen, auch mit Dolmetschern, durchgeführt.

Zeugen werden daher gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Hof unter der Telefonnummer 09281/704-0 in Verbindung zu setzen.

Gewaltverbrechen in Hof: 19-Jährige leblos aufgefunden
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Hof: 19-jährige Frau tot aufgefunden

Eine tote Frau entdeckten am Sonntagnachmittag (07. Januar) Angehörige in einer Wohnung in Hof. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Hof haben die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes aufgenommen.

Notarzt kann nur noch den Tod feststellen

Gegen 15:15 Uhr informierten Angehörige der Frau die Integrierte Leitstelle in Hof über die leblose 19-Jährige in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Alsenberger Straße in Hof. Der alarmierte Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod der jungen Irakerin feststellen. Aufgrund der Umstände am Tatort geht die Polizei derzeit von einem Gewaltverbrechen aus.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Beamte der Spurensicherung führten noch in den Abendstunden am Tatort umfangreiche Maßnahmen durch. Die Ermittlungen zu möglichen Tatverdächtigen laufen nach einem ersten Bericht der Polizei auf Hochtouren.

 

Update (Dienstag, 09. Januar):

  • Obduktion bestätigt Gewaltverbrechen
  • Kripo gründet SOKO "Alsenberg
  • Die neuesten Entwicklungen: HIER KLICKEN!
Aktuell-Bericht vom 08. Januar 2018
Gewaltverbrechen in Hof: 19-Jährige leblos aufgefunden

Gewaltverbrechen in Bayreuth: Kripo sucht falsche Wasserwerker

Im Zusammenhang mit den umfangreichen Ermittlungen der SOKO „Inn“ anlässlich des schrecklichen Raubmordes an einem Rentner im April 2017 in Bayreuth, suchen die Kripobeamten nach Personen, die Angaben zu Männern machen können, die sich an der Haustür als “Wasserwerker“ ausgegeben und sich dadurch Zutritt zu den Wohnräumen verschafft oder dies versucht haben, aber abgewiesen wurden.

88-Jähriger wird Opfer eines Gewaltverbrechens

Nach einem anonymen Anruf am Abend des 12. April 2017 fanden Polizisten den 88-jährigen Hausbesitzer mit schwersten Verletzungen und nicht mehr ansprechbar in seinem Anwesen in der Innstraße in Bayreuth auf. Am darauffolgenden Freitag starb der Senior infolge seiner schweren Verletzungen in einem Krankenhaus. Aufgrund der Gesamtumstände gingen die Beamten rasch von einem Gewaltverbrechen aus. Wir berichteten.

Tatverdächtiger in Haft

Nach intensiven Ermittlungen der SOKO „Inn“ erfolgte im Juni 2017 die Festnahme eines tatverdächtigen Mannes, gegen den anschließend auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth Haftbefehl wegen Mordes in Verbindung mit schwerem Raub erlassen wurde.

Zeugen & Hinweise gesucht

Für die Beamten der SOKO ist es aufgrund der zwischenzeitlich gewonnenen Erkenntnisse auch von größerem Interesse, gegenüber welchen Personen in Stadt und Landkreis Bayreuth und dem Raum Kulmbach, sowohl in den Monaten März und April, als auch insbesondere am 12. April 2017, angebliche „Wasserwerker“ aufgetreten sind.

Betrugsmasche "Wasserwerker"

Dabei suchen Täter besonders ältere Personen zu Hause auf und geben sich als „Wasserwerker“ aus. Sie behaupten beispielsweise, die Wasseruhr im Keller ablesen oder die Wasserleitung überprüfen zu müssen. Möglicherweise täuschen sie auch vor, dass durch Bauarbeiten in der Nähe Wasserohre beschädigt wurden und die Auswirkungen im Haus kontrolliert werden müssen. Ziel der Täter ist es stets, von den Bewohner eingelassen zu werden und dann durch geschicktes Ablenken Wertgegenstände und Geld zu entwenden. Oftmals tritt der Täter auch alleine dem Bewohner gegenüber und ermöglichte dann seinem Komplizen unbemerkt den Zutritt zu den Wohnräumen.

Möglicherweise verwendeten die „Wasserwerker“ im relevanten Zeitraum einen dunklen Audi A3 mit den Kennzeichen „HH-“.

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Beschreibung der tatverdächtigen Männer:

  • zirka 30 bis 40 Jahre alt
  • 180 Zentimeter bis 185 Zentimeter groß und schlank bis kräftig
  • Alltagskleidung
  • eventuell Basecap auf dem Kopf
  • kein fränkischer Dialekt

Die Kripobeamten bitten um Mithilfe und fragen:

  • Bei wem haben im März oder April 2017 ein Mann oder mehrere Männer geklingelt und sich als „Wasserwerker“ ausgegeben?
  • Wer hat am Tattag des Raubmordes, dem 12. April 2017, Kontakt mit angeblichen „Wasserwerkern“ gehabt?
  • Wem ist in obigen Zeitraum, insbesondere in Bayreuth und Umgebung, ein dunkler Audi A3, mit den Kennzeichen „HH-“ aufgefallen?
  • Wer kann sonst Angaben machen, die im Zusammenhang mit „Wasserwerkern“ oder dem Raubmord an dem Senior stehen könnten?

Zeugen werden gebeten, sich mit der SOKO „Inn“ unter der Telefonnummer 0921/506-2433 in Verbindung zu setzen. 

Raubmord in Bayreuth: Kripo sucht falsche Wasserwerker
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Drama in Wunsiedel: Frau wird Opfer eines Verbrechens

Update (Freitag, 16. Juni)

Erste Ergebnisse der Rechtsmedizin

Nach dem Gewaltverbrechen an einer Frau in einem Wunsiedler Wohnhaus liegen den Ermittlern erste Ergebnisse zur Tat vor. Die Tote konnte mittlerweile als die 73-jährige Bewohnerin des Reihenhauses im Norden der Stadt identifiziert werden. Erste rechtsmedizinische Untersuchungen an der Leiche ergaben, dass mit einem Werkzeug massiv auf den Kopf der Frau eingeschlagen wurde. Hierdurch erlitt die 73-Jährige tödliche Verletzungen. Weitere Erkenntnisse zum Todeszeitpunkt und zu den näheren Umständen soll eine staatsanwaltschaftlich angeordnete Obduktion bringen.

Tatverdacht gegen den Lebensgefährten

Bereits kurz nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte am Tatort eingetroffen waren, nahm die Polizei den 65 Jahre alten Lebensgefährten der Getöteten in deren Wohnung fest. Der deutlich alkoholisierte Mann leistete bei seiner Festnahme keinen Widerstand. Eine erste Vernehmung des Mannes fand bereits statt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging gegen den 65-Jährigen am Freitagvormittag (16. Juni) wegen des Verdachts des Totschlags ein Untersuchungshaftbefehl. Mittlerweile sitzt der 65-Jährige in einer Justizvollzugsanstalt ein.

Erstmeldung (Donnerstag, 15. Juni)

Wie die Polizei am Donnerstagabend (15. Juni) verkündete, kam es am Nachmittag zu einem Gewaltverbrechen in Wunsiedel. Tödliche Verletzungen wies hierbei der Leichnam einer Frau in einem Wohnhaus der Stadt auf. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Hof haben die Ermittlungen hinsichtlich eines Tötungsdeliktes aufgenommen.

Nachbarin findet Frauenleiche

Eine Nachbarin entdeckte gegen 15:45 Uhr die verletzte Frau und setzte den Notruf ab. Bei dem Opfer handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine 73-jährige Bewohnerin aus einem Reihenhaus im Wunsiedler Norden. Ein alarmierter Notarzt konnte bei seinem Eintreffen nur noch den Tod der Frau feststellen.

Tödliche Verletzungen

Laut Polizei wies der Leichnam massive Verletzungen auf, weshalb die Ermittler derzeit von einem Gewaltverbrechen ausgehen. Nach ersten Ermittlungsmaßnahmen durch Beamte der Polizeiinspektion Wunsiedel übernahmen umgehend Kriminalbeamte und die Staatsanwaltschaft Hof die weiteren Ermittlungen.

Dringender Tatverdacht

Bereits kurze Zeit später nahmen Polizeibeamte einen 65 Jahre alten Mann in dem Reihenhaus der Stadt vorläufig fest. Gegen ihn besteht ein dringender Tatverdacht. Derzeit laufen in dem Anwesen umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen und Ermittlungen zur zweifelsfreien Identifizierung der Toten. Weiterhin erhielten die Kriminalbeamten bis in die Abendstunden Unterstützung von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei.

Bluttat in Wunsiedel: Rentnerin wird mit einem Werkzeug erschlagen

Gewaltverbrechen in Bayreuth: Neue Details zu dem Raubmord!

Die umfangreichen Ermittlungen der SOKO "Inn" nach dem Gewaltverbrechen an dem 88-jährigen Senior werden sowohl in Bayreuth, als auch mit dem Schwerpunkt im Bereich Crailsheim (Baden-Württemberg) intensiv fortgeführt. Wichtige Hinweise erhoffen sich die Kripobeamten auch nach wie vor aus der Bevölkerung, sie könnten mit ihren Mitteilungen bereits vorliegende Erkenntnisse mit bestätigen oder wichtige neue Ermittlungsansätze liefern.

PRESSEMITTEILUNG (14. September)

Im Zusammenhang mit den umfangreichen Ermittlungen der SOKO „Inn“ anlässlich des schrecklichen Raubmordes an einem Rentner im April 2017 in Bayreuth, suchen die Kripobeamten nach Personen, die Angaben zu Männern machen können, die sich an der Haustür als “Wasserwerker“ ausgegeben und sich dadurch Zutritt zu den Wohnräumen verschafft oder dies versucht haben, aber abgewiesen wurden.

PRESSEMITTEILUNG (29. Juni)

 Am heutigen Donnerstag (29. Juni) berichtete das Polizeipräsidium Oberfranken in einer gemeinsamen Pressemittlung zusammen mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth, dass ein Verdächtiger festgenommen wurde. Aus ermittlungstaktischen Gründen kann die Polizei bislang keine weiteren angaben machen.

PRESSEMITTEILUNG (16. Mai)

Schreckliches Gewaltverbrechen

Am späten Abend des 12. April 2017, gegen 23:15 Uhr, fanden Polizeibeamte nach einer telefonischen Mitteilung den schwerstverletzten und nicht mehr ansprechbaren 88 Jahre alten Rentner in seinem Wohnanwesen in der Innstraße in Bayreuth auf. Der Senior starb zwei Tage später im Krankenhaus. Wir berichteten.

Täter hatten es vor allem auf Schmuck abgesehen

Wie die Ermittlungen unter anderem ergaben, fehlen aus den Zimmern zahlreiche Schmuckstücke, es wurden über 50 leere Schmuckbehältnisse in der völlig durchwühlten Wohnung aufgefunden. Zudem gehen die Kripobeamten davon aus, dass der oder die Täter auch eine Geldsumme in unbekannter Höhe gestohlen haben.

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Toter in Bayreuth: Polizei sucht nach zwei Männern

Verdächtige Männer und ein herrenloses Fahrrad

Ein wichtiger Baustein im Rahmen der vielfältigen kriminalpolizeilichen Ermittlungen stellt insbesondere die Kontaktaufnahme und Vernehmung der Anwohner um den Tatort dar. Nach wie vor ist es für die Ermittler von großer Bedeutung, um wen es sich bei den beiden Männer gehandelt hat, die am Tatabend, den 12. April, in der Zeit von zirka 20:00 bis 21:00 Uhr, von der Straße "Richthofenhöhe", die Donaustraße herauf, in Richtung Innstraße gelaufen sind.

Einer der Männer wird wie folgt beschrieben:

  • zirka 20 bis 30 Jahre alt
  • etwa 175 Zentimeter groß 
  • muskulös
  • weißes T-Shirt

Hinweise zu dem weißen Mountainbike

Aufgrund weiterer vorliegenden Aussagen von Anwohnern, fiel in der vom Tatort nordwestlich gelegenen, gut 250 Meter und drei Gehminuten entfernten Naabstraße in Bayreuth, ab dem späten Tatabend ein herrenloses Mountainbike auf. Das weiße Fahrrad der Marke RIXE war an den Garagen gegenüber dem Haus Nr. 32, beziehungsweise halb auf der Straße abgestellt, und gehört keinem der dortigen Anwohner. Im Bereich dieser Örtlichkeit wurde um etwa 22:30 Uhr auch eine kurze Unterhaltung zwischen mindestens zwei Personen gehört, die möglicherweise mit dem Mountainbike in Verbindung stehen könnte.

Jeder kann ein wichtiger Zeuge sein - Bereich um Tatort erweitert

Aufgrund inzwischen vorliegender Erkenntnisse, ist auch ein größerer Umkreis beispielsweise hinsichtlich verdächtiger Personen oder Fahrzeugen für die Kripobeamten von Interesse. Hier sind die Straßen sowie Fuß- und Radwege sowohl im gesamten Stadtteil Roter Hügel als auch in der Altstadt, Meyernberg, Kreuz und der Bereich in Richtung Innenstadt erheblich. Selbst Wahrnehmungen von Bürgerinnen oder Bürgern, die nach erster eigener Beurteilung nicht unmittelbar etwas mit der Tat zu tun haben, können für die Kripobeamten von Bedeutung sein. Zur Erinnerung: An dem Tag des Mordes, dem 12. April, fand um 20.45 Uhr insbesondere das Viertelfinale Hinspiel zwischen Bayern München und Real Madrid statt. Zuvor spielte Borussia Dortmund um 18.45 Uhr gegen AS Monaco.

Mehrere Hinweise zu dem Notruf

Im Rahmen der Ermittlungen wurde neben Zeugenaufrufen zwischenzeitlich auch der geschnittene Notruf veröffentlicht (wir berichteten), der kurz nach 23:00 Uhr am Tatabend von einem öffentlichen Münzfernsprecher am Bahnhof in Crailsheim getätigt wurde. Er ging bei im Lagezentrum der Polizei in Aalen ein, die daraufhin die Beamten in Bayreuth verständigte. Der bislang unbekannte Anrufer weist darin auf das Gewaltdelikt zum Nachteil eines alten Mannes in der Innstraße in Bayreuth hin und bittet um Hilfe für ihn. Allein im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Notrufs gingen zwischenzeitlich rund 25 Hinweise zu dem Unbekannten, der den Notruf abgesetzt hat, bei der Sonderkommission ein.

 

 

 

  • Über die kostenfreie Telefonnummer 0800/7766310 können Sie den Notruf anhören und sich auf Wunsch anschließend zum Hinweistelefon weiterleiten lassen.
     
  • Zudem ist ein Hinweistelefon eingerichtet, das rund um die Uhr für die Bevölkerung erreichbar ist. Unter der Telefonnummer 0921/506-2433 kann Jedermann Hinweise an die SOKO weitergeben.

 

Gewaltverbrechen in Bayreuth: Polizei veröffentlicht Notruf!

Fall erscheint bei der Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst"

Am Mittwoch (17. Mai 2017) wird der Mordfall in der ZDF-Sendereihe "Aktenzeichen XY ungelöst" ab 20:15 Uhr als Studiofall gesendet In diesem Rahmen werden kurz die Ermittlungen dargestellte, tatrelevante Bilder gezeigt und wichtige Fahndungsfragen gestellt. Zudem wird der Notruf abgespielt. Ein Angehöriger der SOKO "Inn" wird bei der Sendung selbst anwesend sein.

Belohnung ausgesetzt

Im Zusammenhang mit dem Gewaltverbrechen hat die Kriminalpolizei Bayreuth zusammen mit dem Bayerischen Landeskriminalamt für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, eine Auslobung in Höhe von 10.000 Euro erreicht.

Die Beamten der SOKO "Inn" bitten um Ihre Mithilfe:

  • Wer hat am Mittwoch, 12. April 2017, zwischen 16 :00 Uhr und 23:00 Uhr oder bereits in den Tagen zuvor im Bereich der Innstraße im Stadtteil Roter Hügel oder auch in den angrenzenden Stadtteilen Meyernberg, Kreuz, Altstadt oder in Richtung Innenstadt verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge beobachtet?
  • Wem sind an diesem Tag, etwa zwischen 20:00 Uhr und 21:00 Uhr, zwei Männer beziehungsweise ein muskulöser Mann mit einem weißen T-Shirt in der Innstraße oder den umliegenden Straßen aufgefallen und wer kann Angaben zu der Identität machen?
  • Wer kann zu dem weißen Mountainbike, Marke "RIXE", das am Tatabend, gegen 22:30 Uhr in der Naabstraße festgestellt wurde oder zu mehreren Personen, die sich dort aufgehalten haben, Hinweise geben?
    Bei wem haben Personen am Tattag oder den Tagen zuvor versucht, unter einem Vorwand ins Haus beziehungsweise in die Wohnung zu gelangen?
  • Wer hat an dem Tattag, insbesondere um etwa 23:00 Uhr, in 74564 Crailsheim eine Person an dem Münzfernsprecher am Bahnhof, in der Nähe des Gleises 1, gesehen?
  • Wer hat im Umfeld des Bahnhofes in Crailsheim zu dieser Zeit als Fahrer eines Taxis oder Busses Fahrgäste abgesetzt oder aufgenommen?
  • Wer glaubt den Mitteiler des Notrufs zu kennen oder kann Hinweise auf seinen Aufenthaltsort geben?
  • Wer kann Angaben zu dem Verbleib der abgebildeten Schmuckstücke machen?
  • Wem sind in der Zeit nach dem Tattag, 12. April 2017, eine größere Anzahl Schmuckstücke angeboten worden?

Der Mann, der den Notruf abgesetzt und damit versucht hat, das Leben des Rentners zu retten, wird dringend gebeten, sich bei der SOKO "Inn" zu melden.

Toter Senior in Bayreuth: 10.000 Euro Belohnung ausgelobt

Pressemeldung vom 14. April 2017

Schwer verletzter Rentner verstirbt im Krankenhaus

Der am Mittwochabend (12. April) in seinem Haus in Bayreuth schwerstverletzt aufgefundene 88-Jährige ist am Freitagmorgen (14. April) im Krankenhaus gestorben.  Wir berichteten. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bayreuth und der Ermittlungskommission (EKO) „Inn“ laufen nach wie vor auf Hochtouren. Das 88-jährige Opfer wurde am Mittwoch (12. April) in seiner Wohnung im Stadtteil Roter Hügel schwer verletzt aufgefunden. Schränke und Schubladen in dem Anwesen waren durchwühlt. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth haben noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Seitdem laufen in dem Wohnhaus in der Innstraße umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen, die auch noch am Karfreitag fortgeführt werden.

 

Pressemeldung vom 13. April 2017

Polizei findet Rentner schwer verletzt auf

Nach einem telefonischen Hinweis fanden am späten Mittwochabend (12. April) Polizeibeamte in einem Einfamilienhaus im Stadtteil Roter Hügel in Bayreuth einen schwerstverletzten 88-jähriger Rentner auf. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth haben noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Am Donnerstagmorgen wurde die Ermittlungskommission (EKO) „Inn“ ins Leben gerufen. Der 88-Jährige war nicht ansprechbar und kam unter notärztlicher Betreuung in ein Krankenhaus. Die geöffnete Haustüre und die Gesamtsituation in der Wohnung deuteten auf ein Gewaltverbrechen hin, weshalb sofort die Kriminalpolizei Bayreuth und die Staatsanwaltschaft Bayreuth die Ermittlungen übernahmen. Derzeit laufen in dem Anwesen umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen. Erkenntnisse zu einem möglichen Tatverdächtigen liegen bislang nicht vor.

Gewaltverbrechen in Bayreuth: 88-Jähriger verstorben

Der am Mittwochabend (12. April) in seinem Haus in Bayreuth schwerstverletzt aufgefundene 88-Jährige ist am Freitagmorgen (14. April) im Krankenhaus gestorben.  Wir berichteten. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bayreuth und der Ermittlungskommission (EKO) „Inn“ laufen nach wie vor auf Hochtouren.

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Gewaltverbrechen in Bayreuth: 88-Jähriger schwer verletzt

Nach einem telefonischen Hinweis fanden am späten Mittwochabend (12. April) Polizeibeamte in einem Einfamilienhaus im Stadtteil Roter Hügel in Bayreuth einen schwerstverletzten 88-jähriger Rentner auf. Schränke und Schubladen in dem Anwesen waren durchwühlt. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth haben noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Am Donnerstagmorgen wurde die Ermittlungskommission (EKO) „Inn“ ins Leben gerufen.

Polizei findet Rentner schwer verletzt auf

Gegen 23:15 Uhr ging über den Notruf die Mitteilung bei der Polizei ein, dass in einem Anwesen in der Innstraße in Bayreuth eine Straftat geschehen sei. Umgehend begaben sich Streifenbesatzungen zu dem Anwesen in dem Wohngebiet. Dort entdeckten die Polizeibeamten den offensichtlich schwerverletzten Hausbesitzer. Der 88-Jährige war nicht ansprechbar und kam unter notärztlicher Betreuung in ein Krankenhaus.

Durchwühlte Wohnung deutet auf Gewaltverbrechen hin

Die geöffnete Haustüre und die Gesamtsituation in der Wohnung deuteten auf ein Gewaltverbrechen hin, weshalb sofort die Kriminalpolizei Bayreuth und die Staatsanwaltschaft Bayreuth die Ermittlungen übernahmen. Derzeit laufen in dem Anwesen umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen. Erkenntnisse zu einem möglichen Tatverdächtigen liegen bislang nicht vor.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Wie die Ermittler der EKO „Inn“ bislang feststellen konnten, wurde der 88-Jährige zuletzt am Mittwochnachmittag gegen 16:00 Uhr gesehen. Was danach geschah, ist Gegenstand der derzeit auf Hochtouren laufenden Ermittlungstätigkeiten von Staatsanwaltschaft und Kripo. Insbesondere prüfen die Beamten, ob aus dem Anwesen Gegenstände fehlen.

Die Kriminalpolizei bittet auch um Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wer hat am Mittwoch oder auch schon in den Tagen zuvor im Bereich der Innstraße verdächtige Personen und / oder Fahrzeuge beobachtet?
  • Wer hat den 88-Jährigen am Mittwoch nach 16:00 Uhr noch gesehen?

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Bayreuth unter der Telefonnummer 0921/506-0 zu melden.

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Zapfendorf: Bahnstrecke aufgrund eines Polizeieinsatzes gesperrt

Der Streckenabschnitt Unterleiterbach - Breitengüßbach (Landkreis Bamberg) ist für einen Polizeieinsatz seit 9:45 Uhr gesperrt. Wie das Polizeipräsidium Oberfranken in Bayreuth auf TVO-Nachfrage mitteilte, wurde der Abschnitt der Bahnstrecke Bamberg - Lichtenfels für Suchmaßnahmen durch die Polizei gesperrt.

Absuchungen in Gleisnähe

Diese stehen in Verbindung mit dem Gewaltverbrechen an einen 26-jährigen Syrer in der Asylunterkunft im Zapfendorfer Ortsteil Unterleiterbach (Landkreis Bamberg) am Freitag (20. Januar). (Wir berichteten!) Was genau die Polizeikräfte in diesem Bereich suchen, darauf wollten die Behörden mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen in diesem Fall nicht näher eingehen. Wie lang der Polizeieinsatz am Dienstagvormittag (24. Januar) dauert, ist derzeit noch unklar.

Information der Deutschen Bahn

Die Züge in Richtung Bamberg verkehren bis Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels) und enden dort vorzeitig. Ein Schienenersatzverkehr mit Bus zwischen Bad Staffelstein und Bamberg ist eingerichtet.

Aktuell-Bericht vom Dienstag, 24. Januar 2017
Toter Asylbewerber in Zapfendorf: Kripo sucht Bahngleise nach Spuren ab
Aktuell-Bericht vom Montag, 23. Januar 2017
Asylunterkunft Zapfendorf: Leiche wies mehrere Stichwunden auf
Aktuell-Bericht vom Samstag, 21. Januar 2017
Zapfendorf: Wer ist der Tote in der Asylunterkunft?

Toter Asylbewerber in Zapfendorf: Polizei geht von Gewaltverbrechen aus

Nach dem Fund einer männlichen Leiche am Freitag (20. Januar) in einer Asylunterkunft im Zapfendorfer Ortsteil Unterleiterbach (Landkreis Bamberg) haben Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg die Ermittlungen wegen eines Tötungsdeliktes aufgenommen. Inzwischen wurde die Identität des Mannes geklärt.

Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus

Wie bereits berichtet, wurde die Leiche des Mannes am Freitag in einem Zimmer der Unterkunft in der Schloßstraße von einem Verantwortlichen des Gebäudes entdeckt. Kriminalbeamte und ein Staatsanwalt aus Bamberg nahmen die Ermittlungen auf und sicherten Spuren. Aufgrund der Situation beim Auffinden und der Verletzungen an der Leiche, gehen die Ermittler von einem Gewaltverbrechen aus.

Leichnam wies mehrere Stichverletzungen auf

Eine staatsanwaltschaftlich angeordnete Obduktion bestätigte eine massive Gewalteinwirkung auf den Körper des Mannes. Der Leichnam des 26-Jährigen wies mehrere Stichverletzungen auf, die tödlich waren. Die Kripo Bamberg hat eine Sonderkommission (Soko) eingerichtet, um die näheren Umstände zu klären, die zum Tod des Mannes führten und um Hinweise auf einen möglichen Tatverdächtigen zu erlangen.

Toter ist ein Syrer

Mittlerweile wurde die Identität des Mannes ermittelt. Bei dem Toten handelt sich um einen 26 Jahre alten Mann mit syrischer Staatsangehörigkeit, der in der Asylbewerberunterkunft in Unterleiterbach wohnte. Die weiteren Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund ergaben sich laut Polizei bisher nicht.

Aktuell-Bericht vom Montag, 23. Januar 2017
Asylunterkunft Zapfendorf: Leiche wies mehrere Stichwunden auf
Aktuell-Bericht vom Samstag, 21. Januar 2017
Zapfendorf: Wer ist der Tote in der Asylunterkunft?
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Mordprozess in Bayreuth: Bauarbeiter schlug & misshandelte seinen Kollegen

In der Bayreuther Rathstraße kam es am Faschingsdienstag (9. Februar) diesen Jahres zu einem Gewaltverbrechen. Damals fand man auf einer Hausbaustelle die Leiche eines 43-jährigen polnischen Arbeiters. Die Leiche wies erhebliche Verletzungen auf. Wir berichteten. Jetzt muss sich der mutmaßliche Täter, ein 26-jähriger Kollege des Polen, vor dem Landgericht Bayreuth verantworten.

Opfer geschlagen und misshandelt

Die beiden waren Anfang Februar offenbar in Streit geraten, wobei der 26-Jährige auf sein Opfer einprügelte und es zudem mit einem Gegenstand sexuell misshandelte. Der 43-Jährige starb an den schweren Verletzungen. Der mutmaßliche Täter flüchtete und wollte sich ins Ausland absetzen. Die Polizei war bei ihrer Fahndung aber schneller und konnte den 26-Jährigen festnehmen.

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Prozess beginnt am 4. Oktober

Nur aufgrund der zu diesem Zeitpunkt bereits umfangreichen und fundierten Ermittlungsergebnisse machte der 26-Jährige schließlich eine Aussage zu den Geschehnissen. Angeklagt wird er nun wegen Diebstahls, Mordes und Vergewaltigung. Der Prozess beginnt am 4. Oktober. Geplant sind acht Verhandlungstage.

Weiterführende Informationen
Leichenfund in Bayreuth: 43-Jähriger stirbt durch Gewaltverbrechen
(Aktuell-Bericht vom 10.02.16)
Toter Bauarbeiter in Bayreuth: Der aktuelle Stand
(Aktuell-Bericht vom 11.02.16)
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