Tag Archiv: Gewässer

Bach bei Oberleitenbach verunreinigt: Substrat aus Biogasanlage ist die Ursache!

Die Wasserschutzpolizei wurde am Dienstagnachmittag (22. Oktober) über einen Störfall in der Biogasanlage im Zapfendorfer Ortsteil Oberleitenbach (Landkreis Bamberg) informiert. Eine größere Menge Biogassubstrat gelangte über einen Graben in den Leiterbach und verunreinigte diesen.

Weiterlesen

© News5 / Herse

Stegaurach: 77-Jähriger landet mit seinem SUV im Weiher!

Am Donnerstagabend (6. September) ereignete sich in Stegaurach (Landkreis Bamberg) ein spektakulärer Unfall. Dabei kam ein 77-Jähriger mit seinem Mercedes SUV von der Straße ab und landete kopfüber in einem Weiher. Durch den Unfall entstand ein vierstelliger Sachschaden.

Mercedes landet auf dem Dach im Wasser

Der 77-Jährige befuhr mit seinem Mercedes einen Feldweg an einem Weiher entlang der Staatsstraße 2276 in Stegaurach (Landkreis Bamberg). Hierbei rutschte er mit seinem Wagen in das Gewässer. Dabei überschlug sich das Fahrzeug und kam mit dem Dach voraus im Weiher zum Liegen. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus dem SUV befreien und blieb unverletzt.

10.000 Euro Schaden am Donnerstagabend

Das Fahrzeug wurde mit einem Traktor aus dem Wasser geborgen. Wegen auslaufender Betriebsstoffe waren das Landratsamt Bamberg und das Wasserwirtschaftsamt vor Ort. Bei dem Einsatz halfen zudem die Feuerwehr Stegaurach und die Wasserwacht. Der entstandene Sachschaden belief sich auf 10.000 Euro.

© News5 / Herse© News5 / Herse© News5 / Herse© News5 / Herse© News5 / Herse© News5 / Herse
© TVO / Symbolbild

Stadt & Landkreis Bayreuth: Hochwassergefahr steigt!

UPDATE (22. November / 09:50 Uhr):

Das Wasserwirtschaftsamt Hof hat für Stadt und Landkreis Bayreuth sowie für den Landkreis Kulmbach am Mittwochvormittag eine Entwarnung gegeben. Die Pegel der Flüsse sind wieder rückläufig. Zudem werden für die kommenden Tage keine ergiebigen Niederschläge vorhergesagt.

 

UPDATE (21. November / 18:03 Uhr):

Am Dienstagnachmittag hat der Pegel der Warmen Steinach am Messpunkt Untersteinach (Landkreis Kulmbach) wider den Vorhersagen die Meldestufe 2 überschritten. Um 17:45 Uhr wurde eine Höhe von 183 Zentimeter ermittelt. Damit lag der Pegel drei Zentimeter über der Marke, bei der die zweite Stufe ausgerufen wird. Die nächsthöhere Begrenzung liegt bei 200 Zentimetern. Andere Flüsse in diesem Bereich haben derzeit keine Meldestufen überschritten. Die Warnung wurde zudem vom Wasserwirtschaftsamt Hof bis Mittwochnachmittag (22. November) 16:00 Uhr ausgedehnt!

 

ERSTMELDUNG (21. November / 15:03 Uhr):

Nach den Niederschlägen in der Nacht von Montag auf Dienstag (21. November) und der einsetzenden Schneeschmelze in den höheren Lagen des Fichtelgebirges kann es laut dem Wasserwirtschaftsamt Hof im Bereich der Stadt und des Landkreises Bayreuth an einzelnen Gewässern zu leichten Ausuferungen kommen. Derzeit hat der Pegel Untersteinach / Warme Steinach die Meldestufe 1 erreicht. Ein Erreichen der Meldestufe 2 an den Gewässern in diesem Bereich wird von Seiten des Amtes her nicht erwartet. Die Warnung der Behörde gilt bis Mittwochvormittag (22. November) 10:00 Uhr.

 

Folgende Flüsse haben die Hochwasser-Meldestufe 1* überschritten (Stand, Mittwoch, 09:45 Uhr):

  • Untersteinach / Warme Steinach: 167 cm / Meldestufe 2 ab 180 cm / Tendenz fallend
Der aktuelle TVO-Wetterbericht vom 21. November 2017

Eure Hochwasserbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

(FORTLAUFENDE AKTUALISIERUNGEN: Hochwassernachrichtendienst Bayern)

 

*Informationen der Wasserwirtschaftsämter

  • Meldestufe 1: Stellenweise kleinere Ausuferungen
  • Meldestufe 2: Land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet oder leichte Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen
  • Meldestufe 3: Einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet oder Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen oder vereinzelter Einsatz der Wasser- oder Dammwehr erforderlich
  • Meldestufe 4: Bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet oder Einsatz der Wasser- oder Dammwehr in großem Umfang erforderlich
© Freiwillige Feuerwehr Pettstadt

Fähre losgelöst in Pettstadt: Gefährlicher Eingriff in den Schiffsverkehr

Bereits seit mehreren Nächten treiben Unbekannte ihr Unwesen am Fährhaus in Pettstadt (Landkreis Bamberg). In der Nacht zum Mittwoch (17. Mai) wurden ein Schild und ein Mülleimer beschädigt. In der Nacht zum Donnerstag (18. Mai) eine Betonbank entwendet. Der Vandalismus gipfelte in der Nacht zum Freitag (19. Mai) darin, dass die Täter eine Fähre los banden, welche dann führerlos auf dem Gewässer trieb.

 

Fähre treibt unkontrolliert durchs Wasser

Die bislang unbekannten Täter ließen sich weder von Ketten, noch Drahtseilen aufhalten und hängten die Fähre ab. Das Wasserfahrzeug trieb zum Glück nur knapp 50 Meter durch das über drei Meter tiefe Wasser und blieb an der ersten Stromschnelle in den Steinen hängen. Durch den Einsatz der Feuererwehr Pettstadt und des Bamberger THW konnte die Fähre noch am Freitagvormittag wieder zur ursprünglichen Anlegestelle gezogen und dort vertäut werden.

Ermittlungen laufen

Die Wasserschutzpolizei ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr und bittet um Hinweise unter der Rufnummer 0951/9129-590. Auch in den beiden anderen Fällen ermittelt sie Polizei. Hinweise an die Polizeiinspektion Bamberg-Land unter der Telefonnummer 0951/9129-310.

© Freiwillige Feuerwehr Pettstadt© Freiwillige Feuerwehr Pettstadt© Freiwillige Feuerwehr Pettstadt© Freiwillige Feuerwehr Pettstadt© Freiwillige Feuerwehr Pettstadt
© News5 / Merzbach

Umweltkatastrophe bei Bad Staffelstein: Westsee ist biologisch tot!

Eine Umweltkatastrophe bei Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels) sorgte am Dienstagabend (20. September) für einen Großeinsatz der Feuerwehren. Spaziergänger entdeckten am Abend zahlreiche tote Fische im Westsee treiben und verständigten daraufhin den Pächter des Gewässers. Die Anzahl der getöteten Tiere könnte in die Tausende gehen.

Umweltkatastrophe in Bad Staffelstein: Vier Tonnen toter Fisch im Westsee
(Aktuell-Bericht vom 21.09.16)

Kaum Sauerstoff im Wasser vorhanden

Laut News5-Angaben wurden bereits vor Tagen Proben des Gewässers entnommen. Diese zeigten auf, dass der große See komplett umgekippt und dementsprechend die Wasserqualität sehr schlecht ist. Die Proben ergaben demnach einen Sauerstoffgehalt im Wasser von 0,2 Milligramm je Liter. Der Grenzwert, bei dem das Leben für Fische ungeeignet ist, liegt bei 6 Milligramm je Liter.

Zuvor von Frischwasser und Frischluft kaum von Erfolg gekrönt

Der Westsee mit einer Größe von 590 Metern Länge und 780 Metern Breite hat selbst keinen eigenen Frischwasserzufluss. Somit wurde der See durch die Einsatzkräfte am Abend mit frischem Wasser aus dem in der Nähe fließenden Main versorgt. Zusätzlich wurde mit Luftkompressoren Frischluft in den See gepumpt. Damit sollte die Wasserqualität wieder angehoben werden. All diese Maßnahmen führten aber nicht zu dem gewünschten Erfolg. Messungen in der Nacht ergaben lediglich ein Anstieg des Sauerstoffgehaltes auf 0,8 Milligramm je Liter. Die Experten vor Ort erklärten deshalb den Westsee in der Nacht für biologisch tot!

© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach
© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach

Wetter und Algen als Ursache möglich

Ursächlich für diese Umweltkatastrophe im Westsee ist allem Anschein nach das Wetter der vergangenen Wochen. Durch die lange Sonnenperiode faulten die Algen im See und entzogen dem Wasser den Sauerstoff. Das Wasserwirtschaftsamt sowie das Veterinäramt sind jetzt mit dem Fall betraut. Letzteres muss sich um die Entsorgung der verendeten Fische kümmern. Dies Zahl der toten Tiere geht vermutlich in die Tausende.

Bislang keine Erkenntnisse über Auswirkungen auf die beiden Nachbargewässer

Im näheren Umfeld des Westsees liegen zwei weitere Gewässer, der Mittelsee für Wassersportler und der Ostsee, ein Badesee. Derzeit ist noch unklar, ob auch diese von der Umweltkatastrophe betroffen sein könnten. Direkt hinter der Obermain Therme gelegen, gehören die drei Staffelsteiner Seen zum festen Bestandteil der Freizeitangebote in der Region.

(Fotos aus der Nacht: News5)

© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach

Oberfranken: Immer wieder Algen in Badeseen

Badeverbot – das hört man bei sommerlichen Temperaturen eher nicht so gerne. Doch leider gibt es Badeseen in Oberfranken, in denen sich zurzeit niemand vergnügen darf. Wie in der Kulmbacher Kieswäsch zum Beispiel. Hier besteht derzeit ein Badeverbot wegen giftigen Blaualgen…
  Das erste Badeverbot in Oberfranken hat es schon vor Wochen gegeben. Wegen ekligen Algen ist damals der Quellitzsee in Tauperlitz im Landkreis Hof gesperrt worden. Mittlerweile ist das Grünzeug weg und der See füllt sich wieder mit Wasser…
 


 

Oberfranken: Baden Verboten! – Keime & Bakterien in Badegewässern

Diese heißen Temperaturen schreien förmlich nach einer Abkühlung. Badegäste am Quellitzsee in Tauperlitz und beim Flussbad in Lichtenfels müssen aber auf einen Sprung in das kühle Nass verzichten. Die Behörden haben für die Gewässer ein Badeverbot verordnet. Aufgrund der ergiebigen Niederschläge Anfang Juni und des einhergehenden Hochwassers können Verunreinigungen mit Keimen und Bakterien nicht ausgeschlossen werden. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.