Tag Archiv: Untersuchung

Bayreuth: Staatsanwaltschaft gibt Leichnam von Sophia L. frei

Der Leichnam der getöteten Sophia L. wurde am heutigen Mittwoch (29. August) von der Staatsanwaltschaft Bayreuth zur Bestattung freigegeben. Dies teilte das Polizeipräsidium Bayreuth am Vormittag mit.

Trucker ist dringend tatverdächtig

Wie berichtet, stieg die 28-jährige Studentin im Juni 2018 als Tramperin in Sachsen in einen Lkw und wurde nach einer großen Suchaktion später tot in Spanien aufgefunden. Der 41 Jahre Trucker, der die Studentin mitnahm, ist dringend tatverdächtig, sie getötet zu haben.

Rechtsmedizinische Untersuchung am Dienstag

Nach der Freigabe des Leichnams durch die spanischen Behörden und der Überführung nach Deutschland wurde am Dienstagnachmittag (28. August) eine rechtsmedizinische Untersuchung durchgeführt. Am heutigen Vormittag gab dann die Staatsanwaltschaft Bayreuth die Leiche zur Bestattung frei. Die umfassenden Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Weiterführende Informationen
Fall Sophia L.: Opfer eines Sexualdelikts? Spanische Medien wollen erste Obduktionsergebnisse kennen
(Aktuell-Bericht vom 11.07.2018)
Fall Sophia: Tatort in Oberfranken? Kripobeamte aus Bayreuth ermitteln auch in Spanien
(Aktuell-Bericht vom 25.06.2018)
Sophia L.: Oberfränkische Ermittler übernehmen den Fall der 28-Jährigen!
(PK vom 22.06.2018)
Leipzig / Landkreis Bayreuth: Polizei sucht auch in Oberfranken nach Sophia L.
(Aktuell-Bericht vom 21.06.18)

Bamberg: Tuberkulose-Entwarnung am Klinikum

Tuberkulose-Entwarnung am Bruderwald-Klinikum in Bamberg: Die seit Ende April 2018 getätigten Untersuchungen ergaben, dass sich kein Kind und kein Erwachsener bei einer Krankenschwester angesteckt hatte, die mit Tuberkulose infiziert war. Dies wurde jetzt von der Klinikleitung mitgeteilt.

Lungentuberkulose bei Klinikmitarbeiterin

Anfang April wurde bei einer Kinderkrankenschwester eine ansteckende Lungentuberkulose diagnostiziert. Wir berichteten! Nach Ermittlungen des örtlichen Gesundheitsamtes bestand damals der Verdacht, dass die Mitarbeiterin Frauen und ihre Babys auf der Entbindungsstation mit Tuberkulose angesteckt haben könnte. Die Mitarbeiterin bemerkte ihre Erkrankung zu spät.

1.268 Personen getestet

In der Folge mussten sich alle Frauen, die im Januar bis einschließlich März 2018 im Bamberger Klinikum entbunden hatten, sich testen lassen. Im Rahmen dieser Testreihe wurden insgesamt 1.268 Personen untersucht. Zwar gab es positive Testergebnisse, diese waren jedoch auf alte Infektionen zurückzuführen, die mit diesem Vorfall am Klinikum nichts zu tun hatten.

Damalige Pressekonferenz am Bamberger Klinikum (30. April 2018)
Bamberg: Tuberkulose-Gefahr auf Entbindungsstation
© Freiwillige Feuerwehr Coburg

Coburg: Weißes Pulver entpuppt sich als harmlos

Bei dem am gestrigen Mittwoch (11. Januar) sichergestellten weißen Pulver am Landgericht Coburg wurden bisher keine Krankheitserreger festgestellt. Das gab das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am Donnerstag (12. Januar) gegenüber TVO bekannt.

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Flugzeugabsturz bei Coburg: Ursache nach drei Jahren endgültig geklärt

Beim Absturz eines zweimotorigen Kleinflugzeugs der Marke Piper Seneca bei Coburg starben am 2. November 2013 drei Menschen. An dem besagten Samstag stürzte das Flugzeug, welches aus Hamburg kam, am Mittag in ein Waldstück am Bausenberg bei Coburg, kurz hinter der Landebahn des Flugplatzes auf der Brandensteinsebene. Dabei kamen eine 31-jährige Frau aus dem Landkreis Coburg, ein 46-jähriger Mann aus Coburg und ein 58-Jähriger aus dem Landkreis Fürth ums Leben. Jetzt, rund drei Jahre nach dem Absturz, wurde die Ursache des Absturzes endgültig geklärt.

Flugzeug driftete bei schlechter Sicht nach rechts ab

Laut der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) war ein Pilotenfehler der Grund für das tragische Unglück nahe Coburg. Wie im über 20-seitigen Ergebnisbericht im Internet nachzulesen ist, kollidierte die Piper nördlich der Piste mit einem Baum und stürzte zu Boden. Zuvor driftete der 58-jährige Pilot, der seit acht Jahren eine Lizenz als Berufspilot besaß, bei Nebel und widrigen Wetterbedingungen beim Landeanflug auf den Flugplatz nach rechts ab. Anschließend zerschellte die Maschine am Bausenberg.

Coburg: Drei Tote bei Flugzeugabsturz am Samstagmittag
Coburg: Ermittlungen laufen nach Flugzeugabsturz auf Hochtouren

Zwischenbericht von Anfang 2014 legte bereits einen möglichen Pilotenfehler dar

Bereits im Februar 2014 lag ein Zwischenbericht zu dem Unglück vor. In diesem war zu lesen, dass der Pilot offenbar mehrfach Gefahrenhinweise, die ihn per Funk erreichten, missachtet hatte. Laut Gutachter habe der Flugleiter auf der Brandensteinsebene mehrere Male darauf hingewiesen, dass die Piper im Landeanflug zu niedrig und vom Kurs abgekommen sei. Zum Zeitpunkt des Absturzes lag die Sicht bei unter 250 Metern.

Großeinsatz der Rettungskräfte vor gut drei Jahren

Der Absturz des Flugzeuges löste vor gut drei Jahren einen Großeinsatz der örtlichen Einsatzkräfte im Coburger Land aus. Dutzende Retter von Feuerwehr, dem Bayerischen Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerk und der Polizei waren in dem unwegsamen Gelände am Bausenberg über Stunden an diesem Samstag (2. November 2013) im Einsatz.

Coburg: Unglücksursache nach Flugzeugabsturz weiter unklar
(Aktuell-Bericht vom 04.11.13)

Todessprünge von Kulmbach: Männer standen unter Drogeneinfluss

Die Ermittlungen von Kripo und der Staatsanwaltschaft Bayreuth im Zusammenhang mit dem Unglück im Freibad Kulmbach am 26. Juli sind fast abgeschlossen. Durch umfangreiche Ermittlungen und Untersuchungen gelang es, die Stunden vor den folgenschweren Sprüngen und die Umstände des Todes zu rekonstruieren.

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Bamberg: Jetzt erklärt sich der wegen Missbrauchs beschuldigte Arzt

Es ist ein Fall, der in ganz Deutschland hohe Wellen schlägt. Ein Chefarzt am Bamberger Klinikum soll 12 Frauen – größtenteils Patientinnen, sexuell missbraucht haben. Das ergeben die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Zur Anzeige gebracht hat es eine Medizinstudentin. Seit August sitzt der Chefarzt nun in Untersuchungshaft. Jetzt äußert sich der Beschuldigte selbst. Weiterlesen

Oberfranken: Immer wieder Algen in Badeseen

Badeverbot – das hört man bei sommerlichen Temperaturen eher nicht so gerne. Doch leider gibt es Badeseen in Oberfranken, in denen sich zurzeit niemand vergnügen darf. Wie in der Kulmbacher Kieswäsch zum Beispiel. Hier besteht derzeit ein Badeverbot wegen giftigen Blaualgen…
  Das erste Badeverbot in Oberfranken hat es schon vor Wochen gegeben. Wegen ekligen Algen ist damals der Quellitzsee in Tauperlitz im Landkreis Hof gesperrt worden. Mittlerweile ist das Grünzeug weg und der See füllt sich wieder mit Wasser…
 


 

Fußball: BFV sieht keine Anhaltspunkte für Manipulation

Der Abstieg der SpVgg Bayern Hof führte am Montag (26. Montag) zu einem juristischen Nachspiel. Der Verein erstattete Anzeige wegen des Verdachts der Spielmanipulation beim Spiel FC Schweinfurt gegen SV Heimstetten beim Bayerischen Fußballverband. Weiterlesen

Fall Peggy: Untersuchungen schließen Kinderleiche aus

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth und das Polizeipräsidium Oberfranken haben am Freitagnachmittag (10. Januar) vermeldet, dass in dem am Mittwoch (8. Januar) untersuchten Grab auf dem Friedhof in Lichtenberg (Landkreis Hof) keine Kinderknochen gefunden wurden. Die Polizei war dem Hinweis nachgegangen, die Leiche der seit 2001 verschwundenen Peggy Knobloch könnte in dem Grab liegen. Immerhin wurde damals, zwei Tage nach dem Verschwinden des Mädchens, auf dem Lichtenberger Friedhof eine 81-jährige Frau beerdigt. (Wir berichteten!) Jetzt steht fest: Es wurden zwar menschliche Überreste gefunden. Die rechtsmedizinischen Untersuchungen haben allerdings bestätigt, dass es sich dabei um Knochen eines Erwachsenen handelt.

 

>>> HIER geht es zu unserer Peggy-Themenseite vom vergangenen Mittwoch <<<

 

 


 

 

Sana Klinikum Hof: SpVgg Bayern Hof sagt „Danke“

Im Hofer Sana Klinikum ist die Regionalligamannschaft der SpVgg Bayern Hof auf Herz und Nieren geprüft wurden. Trainer Daniel Felgenhauer bedankte sich nun im Namen des Vereins bei den Verantwortlichen des Klinikums. Als Dankeschön erhielt die Abteilung für Kardiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin ein von der Mannschaft signiertes Bayern Hof-Dress, das einen Ehrenplatz in der Abteilung finden wird.

Mannschaftsarzt Dr. med. Joachim Wilberg betonte, welchen logistischen Kraftaktes es erfordert, die Spieler während eines Klinikbetriebes zusätzlich „unterzubringen“. Der Regionalligist ist verpflichtet, seinen Kader zu einer jährlichen Sporttauglichkeitsuntersuchung zu schicken. „Jeder Spieler wird eingehend untersucht und muss seine Fitness auf einem Fahrrad-Ergometer unter Beweis stellen – erst dann erhält er die Spielzulassung!“, so Chefarzt Prof. Dr. Dr. Anil-Martin Sinha, der auch Sportmediziner ist. Der Chefarzt war nach den Untersuchungen sehr zufrieden: „Alle Spieler haben die Tests erfolgreich bestanden!“

 

(Bild – von rechts: Mannschaftsarzt Dr.med. Joachim Wilberg, Chefarzt Prof. Dr. Dr. Anil-Martin Sinha, Trainer Daniel Felgenhauer und Verwaltungsrat Heinz Rödel von der Geschäftsleitung des Sana Klinikums Hof)