Tag Archiv: Wasserwirtschaftsamt

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Steigende Pegel: Hochwasserwarnung für mehrere Landkreise in Oberfranken

Nach den Niederschlägen der letzten Tage und durch das starke Tauwetter in Oberfranken haben die Wasserwirtschaftsämter Hof und Kronach für mehrere Landkreise eine Hochwasserwarnung vor Ausuferungen und Überschwemmungsgefahr herausgegeben. Die Warnungen gelten vorerst maximal bis Dienstag (15. Januar) 12:00 Uhr.

Warnungen für sechs Landkreise

Betroffen von den Warnungen sind die Landkreise Bamberg, Coburg, Forchheim, Kronach, Kulmbach und Lichtenfels. Nach derzeitigen Erkenntnissen wird maximal die Meldestufe 2 erreicht. Somit kann es stellenweise zu kleinere Ausuferungen kommen. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, dass land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet werden. Zudem kann es zu leichten Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen kommen.

 

Folgende Flüsse haben die Hochwasser-Meldestufe 1 überschritten (Stand, Montag, 18:00 Uhr):

  • Untersteinach / Untere Steinach (KU): 204 cm / Meldestufe 2 ab 230 cm
  • Laufermühle / Aisch (FO): 422 cm / Meldestufe 2 ab 430 cm
  • Fürth am Berg / Steinach (CO): 212 cm / Meldestufe 2 ab 230 cm
  • Mainleus / Main (KU): 259 cm / Meldestufe 2 ab 290 cm
  • Pegel Schenkenau / Itz (CO): 367 cm / Meldestufe 2 ab 370 cm
  • Auch kleinere Gewässer ohne Warnpegel können über die Ufer treten
Aktuell-Bericht aus Ködnitz vom Montag (14. Januar 2019)
Ködnitz: Straße von Schmelzwasser geflutet

Eure Hochwasserbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

(FORTLAUFENDE AKTUALISIERUNGEN: Hochwassernachrichtendienst Bayern)

 

*Informationen der Wasserwirtschaftsämter

  • Meldestufe 1: Stellenweise kleinere Ausuferungen
  • Meldestufe 2: Land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet oder leichte Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen
  • Meldestufe 3: Einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet oder Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen oder vereinzelter Einsatz der Wasser- oder Dammwehr erforderlich
  • Meldestufe 4: Bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet oder Einsatz der Wasser- oder Dammwehr in großem Umfang erforderlich
Aktueller TVO-Wetterbericht

Lkw-Unfall bei Schwarzenbach / Wald: Hunderte Liter Diesel laufen ins Erdreich

Zu einem schweren Lkw-Unfall kam es am Dienstagmorgen (10. Oktober) auf der Bundesstraße B173 bei Schwarzenbach am Wald (Landkreis Hof). Hierbei liefen laut Aussage von Markus Hannweber, Einsatzleiter der Feuerwehr Schwarzenbach am Wald, mehrere hundert Liter Diesel in das Erdreich (siehe O-Ton). Es entstand ein hoher Schaden.

14 Leitplankenfelder demoliert

Kurz nach Gottsmannsgrün verlor ein Trucker (37) auf seiner Fahrt in Richtung Kronach die Kontrolle über seinen Sattelzug und stieß in die Leitplanke. Hierbei wurden 14 Felder der Schutzplanke demoliert. Aufgrund des massiven Zusammenstoßes wurde auch der Lkw massiv beschädigt.

Sperre bei Schwarzenbach/Wald: Lkw kracht auf der B173 in die Leitplanke

Trucker (37) blieb unverletzt

Der beschädigte Dieseltank des Sattelzuges und der dabei ausgelaufene Kraftstoff erforderten im Anschluss einen speziellen Bergungseinsatz der Rettungskräfte, unter anderem von der Feuerwehr Schwarzenbach am Wald. Die Polizei schätzte den Gesamtschaden in ihrer Meldung auf rund 35.000 Euro. Der polnische Fahrer des Sattelzuges hatte bei dem Unfall Glück im Unglück. Er blieb unverletzt.

Bundesstraße für Stunden gesperrt

Neben den Einsatzkräften der Feuerwehr und der Polizei waren auch ein Abschleppunternehmen, das Wasserwirtschaftsamt und das Straßenbauamt im Einsatz. Für die Unfallbergung musste die B173 mehrere Stunden gesperrt bleiben. Die Sperre in diesem Bereich ist aktuell (11:10 Uhr) noch aktiv.

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Aktuell-Bericht vom Dienstag (10. Oktober 2017)
Verletzte, Sperrungen, Trümmerfelder: Schwere Unfälle auf der A3 & B173

Goldbergsee: Ursache für Fischsterben weiter unklar

Das rätselhafte Fischsterben im Goldbergsee im Landkreis Coburg ist auch nach zwei Wochen noch nicht geklärt. Mittlerweile sind bis zu 13-tausend Fische tot am Ufer des Gewässers gefunden worden. Die Regierung von Oberfranken geht davon aus, dass die komplette Population vernichtet wurde. Wie berichtet verenden die Fische vermutlich an einem Virus oder einem Bakterium. Eine Gefahr für Menschen und andere Tiere besteht nicht. Auch in der Trubach bei Pretzfeld im Landkreis Forchheim sind in den vergangenen Tagen immer wieder tote Fische gefunden worden. Laut Experten sei die Wasserqualität der Trubach  in Ordnung. Vermutlich sind die Fische aufgrund des langen Winters und der Anstrengungen des Ablaichens zu sehr geschwächt gewesen.