Beamte der Grenzpolizeiinspektion Selb haben am Dienstag (9. Juni) bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Autobahn A72 eine beachtliche Summe Bargeld sichergestellt. Da die Herkunft des Geldes unklar ist, hat die Kriminalpolizei Hof Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche aufgenommen.
Geldbündel im Fahrgastraum versteckt
Gegen 21:45 Uhr stoppten die Schleierfahnder im Bereich Trogen einen Opel Astra mit deutschen Ausfuhrkennzeichen für eine routinemäßige Überprüfung. Am Steuer saß ein 49-jähriger marokkanischer Staatsangehöriger, der allein im Fahrzeug unterwegs war und angab, sich auf dem Weg nach Frankreich zu befinden.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Wagens stießen die Polizisten im hinteren Fahrgastbereich auf mehrere versteckte Geldbündel. Insgesamt handelte es sich um eine Summe von nahezu 100.000 Euro.
Widersprüche führen zu Beschlagnahmung
Da der 49-Jährige vor Ort keinen nachvollziehbaren Nachweis über die rechtmäßige Herkunft des Geldes erbringen konnte und sich zudem in widersprüchliche Angaben verstrickte, griffen die Beamten konsequent durch: Sowohl das aufgefundene Bargeld als auch der Opel Astra wurden noch vor Ort beschlagnahmt.
Die Kriminalpolizei Hof hat die weiteren Ermittlungen übernommen und prüft nun die Hintergründe des mutmaßlichen Geldwäsche-Falls.