Am Freitag (20. Februar) erstattete ein 50-Jähriger Anzeige bei der Polizei Naila, nachdem er Opfer eines Anlagebetrugs wurde. Der Geschädigte stieß Ende letzten Jahres bei der Suche nach Anlagemöglichkeiten auf ein Kontaktformular eines seriösen und bekannten Anbieters. Im Nachhinein stellte sich jedoch heraus, dass diese Daten gefälscht waren.
50-Jähriger überweist Geld auf sein vermeintliches Festgeldkonto
Auch bei der nachfolgenden Kommunikation per E-Mail und Telefon wurden falsche Daten des echten Unternehmens, einer bekannten Zinsplattform in Deutschland, verwendet. Nach reiflicher Überlegung überwies der Geschädigte 30.000 Euro auf ein – angeblich auf ihn registriertes – Festgeldkonto einer bekannten britischen Bank. Dies stellte sich jedoch als Betrug heraus.
Polizei mahnt zur Vorsicht
In diesem Zusammenhang warnt die Polizei nochmals davor, auch seriös wirkender Werbung im Internet gegenüber skeptisch zu bleiben. Man sollte insbesondere bei hohen versprochenen Gewinnen oder – wie im oben genannten Fall – hohen Zinsversprechen misstrauisch werden, die verwendeten Daten beziehungsweise Kommunikationswege genau mit den echten Webseiten der Finanzunternehmen vergleichen und vor allem keine Überweisungen auf ausländische IBAN-Konten tätigen.