Do., 07.11.2013 , 12:09 Uhr

B303/Schirnding (Lkr. Wunsiedel): Gefährliche Feuerwerkskörper

Ein Jungspund mit einem Rucksack voll Feuerwerkskörpern ist bereits am Sonntagnachmittag Marktredwitzer Schleierfahndern untergekommen. Der 13-jährige Schüler hatte offenbar sein ganzes Taschengeld in Pyrotechnik investiert und das erwies sich als großer Fehler. Gemeinsam mit zwei 18-Jährigen hatte der Schüler einen Trip nach Tschechien unternommen. Bei ihrer Rückfahrt wurde das Trio aus dem LK Lichtenfels bei Schirnding durch eine Streife der Fahnder gestoppt. Der junge Mann auf dem Rücksitz hatte neben sich einen prall gefüllten Rucksack liegen. Auf Nachfrage räumte er ein, dass er sich in Tschechien mit „günstigen“ Feuerwerkskörpern eingedeckt hat. Insgesamt befanden sich im Rucksack 190 Kracher und Raketen, darunter zwei „Spreng-Eier“ mit einer erheblichen Sprengkraft. Über den Umgang mit diesem gefährlichen Feuerwerk ohne die in Deutschland erforderliche Zulassung, hatte sich der Schüler offenbar keine Gedanken gemacht. Die Fahnder klärten den jungen Mann auf und stellten die Pyrotechnik sicher. Wie die Mutter am nächsten Tag am Telefon versicherte, hatte ihr Filius nach der Heimkehr am Abend bereits kleinlaut eine Beichte abgelegt.

 


 

 

13-jähriger Feuerwerkskörper Landkreis Wunsiedel Oberfranken Pyrotechnik Schirnding Tschechien

Das könnte Dich auch interessieren

22.12.2025 Schirnding: Bundespolizei erwischt mehrere "Böllertouristen" Mit Blick auf den bevorstehenden Jahreswechsel verzeichnet die Bundespolizeiinspektion Selb erneut eine Zunahme bei der Einfuhr erlaubnispflichtiger Pyrotechnik aus Tschechien nach Deutschland. Am vergangenen Wochenende stellten Einsatzkräfte bei Schirnding (Landkreis Wunsiedel) insgesamt neun Personen fest, die versuchten, illegale Böller über die Grenze zu verbringen. 17.11.2025 Schmuggler gehen in Schirnding ins Netz: Der "Böllertourismus" beginnt wieder Zum Jahreswechsel nimmt traditionell auch der Schmuggel von Feuerwerkskörpern aus Tschechien zu. Das zeigte sich erneut am vergangenen Wochenende bei den wieder eingeführten Grenzkontrollen am ehemaligen Übergang Schirnding. 03.11.2025 Bizarrer Mutter-Sohn-Ausflug nach Tschechien endet in Schirnding: Polizei findet Waffen, Drogen und verbotene Pyrotechnik Fahnder der Bundespolizeiinspektion Selb stoppten am Samstag (01. November) bei Grenzkontrollen am ehemaligen Grenzübergang Schirnding (Landkreis Wunsiedel) eine 57-jährige Frau aus Mannheim und ihren 15-jährigen Sohn. Was zunächst wie eine routinemäßige Kontrolle wirkte, entwickelte sich schnell zu einem überraschenden Fund. 01.03.2026 Im Tiefflug durch die A9-Baustelle: BMW-Fahrer fast 50 km/h zu schnell! Am Samstag nahm die Polizei den Verkehr auf mehreren Strecken besonders genau unter die Lupe. Die Bilanz zeigte, dass sich nicht alle Autofahrer an die vorgeschriebenen Tempolimits hielten.