Am frühen Sonntagvormittag (18. Januar) ging der Verkehrspolizei Bayreuth auf der A9 ein Raser ins Netz, der sich offenbar zu sehr auf die Technik seines Fahrzeugs verlassen hatte. Der Autofahrer war über 70km/h zu schnell unterwegs – schuld daran war er seiner Meinung nach jedoch nicht.
173 km/h bei erlaubten 100 km/h
Gegen 10:00 Uhr war ein 36-jähriger Mann auf der A9 mit seinem Pkw in Richtung München unterwegs. Am Bindlacher Berg fiel er einer zivilen Polizeistreife auf, da er dort bereits deutlich schneller als erlaubt fuhr. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, während der Mann weiter beschleunigte. Kurz vor der Anschlussstelle Bayreuth-Nord führten sie schließlich eine Geschwindigkeitsmessung durch – mit eindeutigem Ergebnis: 173 km/h bei zulässigen 100 km/h.
Autofahrer weist Schuld von sich
Mit dem Vorwurf konfrontiert, machte der Fahrer sein Auto verantwortlich. Der Verkehrszeichenassistent habe ihm kein Tempolimit angezeigt. Sowohl die mehrfach aufgestellten 100-km/h-Schilder als auch die beleuchtete Schilderbrücke habe er während der Fahrt übersehen. Nun muss er mit einem Bußgeld im vierstelligen Bereich, zwei Punkten in Flensburg sowie einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen.