Ein 34-jähriger Autofahrer hat sich am späten Donnerstagabend (22. Oktober) auf den Autobahnen 9 und 70 eine rasante Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert, die in einem Verkehrsunfall mündete. Der Mann versuchte, einer Verkehrskontrolle zu entkommen, raste mit seinem Ford in ein Feld und wurde kurz darauf festgenommen.
20-minütige Verfolgung
Gegen 23:30 Uhr beschleunigte der Fahrer seinen in Ludwigsburg zugelassenen Wagen auf der A9 bei Bayreuth massiv, als er einen Streifenwagen bemerkte. Mit äußerst rücksichtslosem Fahrverhalten zwang er die Beamten zu einer gefährlichen Verfolgung, die über das Autobahndreieck auf die A70 in Richtung Schweinfurt führte. An der Anschlussstelle Stadelhofen verließ er die Autobahn, verlor an der Staatsstraße 2191 jedoch die Kontrolle und krachte in ein Feld.
Ermittlungen und Zeugenaufruf
Zwar setzte der 34-Jährige seine Flucht zunächst zu Fuß fort, er ließ sich in einem nahen Waldstück aber wenig später widerstandslos von der Polizei festnehmen. Die Beamten stellten den Führerschein des Mannes noch vor Ort sicher und bilanzierten einen Sachschaden von etwa 2.000 Euro. Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und des Verdachts auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen ermittelt. Die Verkehrspolizei Bayreuth sucht nach weiteren Zeugen und bittet Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 0921/506-2330 zu melden.