Mo., 08.06.2026 , 11:19 Uhr

Stadt Hof

+UPDATE+ Nach Großeinsatz an Hofer Schule: Polizei ermittelt wegen Vortäuschens einer Gewalttat

Anonymer Anrufer läst Großeinsatz mit SEK aus

UPDATE (Montag, 8. Juni / 14:44 Uhr): 

Der Großeinsatz mit Spezialeinsatzkommando an der Hofer Realschule in der Max-Reger-Straße ist weitgehend beendet worden. Die eingegangenen Hinweise auf mutmaßlich Verletzte bestätigten sich glücklicherweise nicht. Es laufen nun die Ermittlungen wegen des Vortäuschens der vermeintlichen Gewalttat.

Anonymer Anrufer löst am Montagmorgen Großeinsatz aus 

Der verdächtige Anruf des bislang unbekannten Mitteilers löste gegen 11:00 Uhr den Großeinsatz am Montagmorgen (8. Juni) aus. Die sofort eingeleiteten und umfassenden Einsatzmaßnahmen der Polizei, welche sich nicht nur auf die Realschule, sondern auch auf das dortige Gymnasium erstreckten, führten am Nachmittag zur Gewissheit, dass die vermeintliche Gewalttat vorgetäuscht war. TVO berichtete. Demnach bekam die Polizei in Hof einen anonymen Anruf, dass sich drei Männer Zugang zum Schulgebäude verschafft haben sollen und einer von ihnen mit einem Messer bewaffnet sei.  

400 Schülerinnen und Schüler wurden in die Hofer Freiheitshalle evakuiert 

Wie TVO berichtete, wurden im Laufe des Einsatzes rund 400 Schülerinnen und Schüler aus dem Gebäudekomplex evakuiert. Sie kamen in der Hofer Freiheitshalle unter. Insgesamt betroffen vom Einatz waren 1.200 Schülerinnen und Schüler. 

Dem Täter unter anderem Freiheits- oder Geldstrafen

Die Ermittlungen zum Anrufer führt nun die Kriminalpolizei Hof. Im Falle einer Täterermittlung drohen empfindliche Strafen. Das Vortäuschen einer Notlage, um einen Polizeieinsatz auszulösen, erfüllt in Deutschland den Straftatbestand des Missbrauchs von Notrufen sowie das Vortäuschen einer Straftat. Neben Freiheits- oder Geldstrafen können auch weitreichende finanzielle Regressforderungen aufgrund der umfassenden Einsatzkosten drohen. Neben der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Hof waren auch Einsatzkräfte aus ganz Oberfranken sowie Spezialkräfte aus Mittelfranken und Polizeihubschrauber eingebunden. Zudem unterstützten über 100 Helfer von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW. 

Kriseninterventions- und -bewältigungsteam sowie Schulpsychologen stehen morgen Lehrkräften und Schülern zur Verfügung 

Der Schulbetrieb wird am Dienstag (9. Juni) regulär stattfinden. Das Kriseninterventions- und -bewältigungsteam bayerischer Schulpsychologinnen und Schulpsychologen (KIBBS) wird sich an den beiden Schulen befinden und als Ansprechpartner für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen. Darüber hinaus ist für psychologische Unterstützung der Krisendienst Oberfranken unter 0800 655 3000 erreichbar.

 

Oberfranken Aktuell-Beitrag vom 8. Juni

Video vom Einsatzort

Statement der Polizei zum Einsatz an einer Hofer Realschule

Felix Baier, Polizeipräsidium Oberfranken

Bilder vom Einsatzort

UPDATE (Montag, 8. Juni / 13:40 Uhr)

Wie es vor Ort an der Einsatzstelle an der Hofer Realschule heißt, steht der Verdacht des sogenannten "Swatting" im Raum. Unter "Swatting" versteht man eine extrem gefährliche Form des Telefonterrors, bei der ein anonymer Täter einen gefälschten Notruf absetzt, um einen massiven und oft bewaffneten Polizeieinsatz bei einem ahnungslosen Opfer oder an einem öffentlichen Ort auszulösen. Der Begriff leitet sich von den US-amerikanischen Spezialeinheiten, den SWAT-Teams, ab. Die Anrufer täuschen den Leitstellen dabei eine akute und lebensbedrohliche Lage vor, wie beispielsweise eine Geiselnahme, einen Amoklauf oder ein schweres Gewaltdelikt mit Schusswaffen, sodass die Polizei von einer realen, extremen Bedrohung ausgehen muss.

Geänderte Anfahrt für Eltern

Um die angespannte Verkehrssituation rund um die Ossecker Straße, die Mozartstraße und die August-Mohl-Straße zu entlasten, bittet die Polizei alle anfahrenden Eltern dringend, ab sofort die neu eingerichtete Sammelstelle an der Freiheitshalle (Kulmbacher Straße 4) in Hof anzusteuern. Die Schülerinnen und Schüler werden derzeit von Polizeikräften geordnet aus dem Schulgebäude begleitet. Im Anschluss werden sie mit bereitgestellten Bussen direkt zur Freiheitshalle gebracht. Vor Ort übernehmen Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, Mitarbeiter der Stadt Hof sowie eine polizeiliche Betreuungsgruppe die Versorgung und Betreuung der Jugendlichen. Nach Informationen vor Ort wurden inzwischen 400 Schülerinnen und Schüler aus dem Gebäude evakuiert. Insgesamt befinden sich im Schulkomplex, worin ein Gymnasium und eine Realschule enthalten sind, 1.500 Schülerinnen und Schüler. 

Bürgertelefon für Angehörige freigeschaltet

Für Fragen von Eltern und Erziehungsberechtigten hat die Stadt Hof zudem ab sofort ein zentrales Bürgertelefon eingerichtet. Das Service-Telefon ist für Angehörige unter der Telefonnummer 09281 / 8151460 erreichbar.

Anonymer Telefonanruf löst Großeinsatz aus

Ein anonymer Telefonanruf hat am Montagvormittag (08. Juni) einen Großeinsatz der Polizei an der Hofer Realschule in Max-Reger-Straße ausgelöst. Nach aktuellem Ermittlungsstand (Stand: 12:10 Uhr) gibt es jedoch glücklicherweise keine Hinweise auf eine tatsächliche Tat oder verletzte Personen. Gegen kurz vor 11:00 Uhr hatte eine bislang unbekannte Person die Polizeiinspektion Hof verständigt und am Telefon ein mutmaßliches Gewaltdelikt im Schulgebäude gemeldet. Laut dem Anrufer sollen sich drei Männer Zugang zur Schule verschafft haben und einer von ihnen soll mit einem Messer bewaffnet sein. 

Polizei durchsucht den Schulkomplex

Die Hofer Polizei reagierte sofort und eilte mit einem Großaufgebot, unterstützt von zahlreichen Kräften umliegender Dienststellen, zum Einsatzort. Ebenso wurde ein Spezialeinsatzkommando alarmiert und befindet sich inzwischen vor Ort. Zur Stunde wird der gesamte Schulkomplex systematisch durchsucht. Auch Polizeihubschrauber sind im Einsatz, um weitere Einsatzkräfte schnellstmöglich vor Ort zu bringen. Um die Sicherheit zu gewährleisten, verbleiben die Schülerinnen und Schüler, die regulären Unterricht hatten, bis auf Weiteres in ihren Klassenzimmern. Sie werden dort von den Lehrkräften betreut. Jugendliche, die sich zu Einsatzbeginn frei im Gebäude bewegten, wurden von den Einsatzkräften sicher zu einem Sammelplatz im Freien geleitet.

UPDATE (Montag, 8. Juni / 13:05 Uhr)

Nach Informationen von TV Oberfranken wurden die ersten Schülerinnen und Schüler der Realschule Hof evakuiert. Die zentrale Anlaufstelle für Eltern ist die Hofer Freiheitshalle. Dort können betroffene Eltern ihre Kinder in Empfang nehmen. 

Anonymer Telefonanruf löst Großeinsatz aus

Ein anonymer Telefonanruf hat am Montagvormittag (08. Juni) einen Großeinsatz der Polizei an der Hofer Realschule in Max-Reger-Straße ausgelöst. Nach aktuellem Ermittlungsstand (Stand: 12:10 Uhr) gibt es jedoch glücklicherweise keine Hinweise auf eine tatsächliche Tat oder verletzte Personen. Gegen kurz vor 11:00 Uhr hatte eine bislang unbekannte Person die Polizeiinspektion Hof verständigt und am Telefon ein mutmaßliches Gewaltdelikt im Schulgebäude gemeldet. Laut dem Anrufer sollte es zu einer Gewalttat mit einem Messer und mehreren Verletzten gekommen sein.

Polizei durchsucht den Schulkomplex

Die Hofer Polizei reagierte sofort und eilte mit einem Großaufgebot, unterstützt von zahlreichen Kräften umliegender Dienststellen, zum Einsatzort. Ebenso wurde ein Spezialeinsatzkommando alarmiert und befindet sich inzwischen vor Ort. Zur Stunde wird der gesamte Schulkomplex systematisch durchsucht. Auch Polizeihubschrauber sind im Einsatz, um weitere Einsatzkräfte schnellstmöglich vor Ort zu bringen. Um die Sicherheit zu gewährleisten, verbleiben die Schülerinnen und Schüler, die regulären Unterricht hatten, bis auf Weiteres in ihren Klassenzimmern. Sie werden dort von den Lehrkräften betreut. Jugendliche, die sich zu Einsatzbeginn frei im Gebäude bewegten, wurden von den Einsatzkräften sicher zu einem Sammelplatz im Freien geleitet.

Anlaufstelle für Eltern eingerichtet

Für besorgte Eltern, Erziehungsberechtigte und Angehörige, die zum Schulzentrum geeilt sind, hat die Polizei eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet. Diese befindet sich in der nahegelegenen Fachakademie für Sozial- und Heilpädagogik in der Mozartstraße. Die Ermittlungen zum Ursprung des Anrufs laufen auf Hochtouren. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor Spekulationen in den sozialen Medien.

UPDATE (Montag, 8. Juni / 12:17 Uhr)

Ein anonymer Telefonanruf hat am Montagvormittag (08. Juni) einen Großeinsatz der Polizei an der Hofer Realschule in Max-Reger-Straße ausgelöst. Nach aktuellem Ermittlungsstand (Stand: 12:10 Uhr) gibt es jedoch glücklicherweise keine Hinweise auf eine tatsächliche Tat oder verletzte Personen. Gegen kurz vor 11:00 Uhr hatte eine bislang unbekannte Person die Polizeiinspektion Hof verständigt und am Telefon ein mutmaßliches Gewaltdelikt im Schulgebäude gemeldet. Laut dem Anrufer sollte es zu einer Gewalttat mit einem Messer und mehreren Verletzten gekommen sein.

Polizei durchsucht den Schulkomplex

Die Hofer Polizei reagierte sofort und eilte mit einem Großaufgebot, unterstützt von zahlreichen Kräften umliegender Dienststellen, zum Einsatzort. Zur Stunde wird der gesamte Schulkomplex systematisch durchsucht. Auch Polizeihubschrauber sind im Einsatz, um weitere Einsatzkräfte schnellstmöglich vor Ort zu bringen. Um die Sicherheit zu gewährleisten, verbleiben die Schülerinnen und Schüler, die regulären Unterricht hatten, bis auf Weiteres in ihren Klassenzimmern. Sie werden dort von den Lehrkräften betreut. Jugendliche, die sich zu Einsatzbeginn frei im Gebäude bewegten, wurden von den Einsatzkräften sicher zu einem Sammelplatz im Freien geleitet.

Anlaufstelle für Eltern eingerichtet

Für besorgte Eltern, Erziehungsberechtigte und Angehörige, die zum Schulzentrum geeilt sind, hat die Polizei eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet. Diese befindet sich in der nahegelegenen Fachakademie für Sozial- und Heilpädagogik in der Mozartstraße. Die Ermittlungen zum Ursprung des Anrufs laufen auf Hochtouren. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor Spekulationen in den sozialen Medien.

UPDATE (Montag, 8. Juni / 11:41 Uhr): 

Wie die Polizei soeben mitteilt, kommt es an diesem Montag nach einem Anruf über eine mutmaßliche Gewalttat zu einem Einsatz an einer Realschule in der Max-Reger-Straße in Hof. Medienberichten zufolge soll es sich um einen Amok-Alarm handeln. Dies hat das Polizeipräsidium auf TVO-Nachfrage nicht bestätigt. Nach aktuellen Informationen von vor Ort (11:41 Uhr) liegen derzeit noch keine sicheren Erkenntnisse zu den Hintergründen des Alarms vor. Nach TVO-Informationen wurde ein Spezialeinsatzkommando alarmiert und wird in Kürze eintreffen. Ein Polizeihubschrauber ist ebenso im Einsatz. 

Keine Verletzten

Eine Vielzahl von Einsatzkräften durchsucht aktuell den Gebäudekomplex. Ersten Erkenntnissen zufolge gibt es keine Verletzten. Die Schülerinnen und Schüler werden von den Lehrkräften in ihren Klassenzimmern betreut.

 

EILMELDUNG (Montag, 8. Juni / 11:12 Uhr): 

Wie die Polizei soeben mitteilt, kommt es an diesem Montag nach einem Anruf über eine mutmaßliche Gewalttat zu einem Einsatz an einer Realschule in der Max-Reger-Straße in Hof. 

Keine Verletzten

Eine Vielzahl von Einsatzkräften durchsucht aktuell den Gebäudekomplex. Ersten Erkenntnissen zufolge gibt es keine Verletzten. Die Schülerinnen und Schüler werden von den Lehrkräften in ihren Klassenzimmern betreut.

 

Eilmeldung Einsatz Hof Max-Reger-Straße Polizei Realschule

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