Mi., 19.04.2023 , 15:53 Uhr

Oberfranken

EVG-Warnstreik am Freitag: agilis-Bahnverkehr steht still!

Bahnunternehmen informiert über Störungen am Freitagmorgen

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat für den Freitag (21. April) zu einem erneuten Warnstreik ausgerufen. Dieser wird zu massiven Einschränkungen des Betriebes in den beiden agilis-Netzen „Nord“ und „Mitte“ führen. Dies teilte das Bahnunternehmen am Mittwoch (19. April) mit. Selbst ist agilis aber nicht vom Streik betroffen.

Freitagmorgen stehen alle Züge still

Der Ausstand beginnt am Freitagmorgen um 04:00 Uhr und endet voraussichtlich um 11:00 Uhr. Laut agilis werden ab dem Betriebsstart am Freitag sämtliche Zugfahrten ausfallen. Ab 11:00 Uhr wird nach den Informationen des Unternehmens der Betrieb wieder anlaufen. Dabei kann es zunächst zu Abweichungen und weiteren, einzelnen Zugausfällen kommen. Das Unternehmen bittet Fahrgäste, sich eine Stunde vor Abfahrt des Zuges in den jeweiligen Fahrplanauskunftsportalen und Apps zu informieren. Aktuelle Informationen zum Streik liefert zudem die eigene Website: agilis.de/warnstreik

agilis selbst nicht vom Streik betroffen

Die Züge von agilis verkehren in den Netzen Nord und Mitte auf einer Streckenlänge von insgesamt über 840 Kilometern. Die gesamte Infrastruktur wird von der Deutschen Bahn AG betrieben, deren Beschäftigte von der Gewerkschaft EVG zu einem Warnstreik aufgerufen sind. agilis ist nach eigenen Angaben selbst vom Streik nicht betroffen. Allerdings ist das Unternehmen auf die Stellwerke und Einrichtungen der Deutschen Bahn angewiesen, die voraussichtlich bestreikt werden. Die Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs ist den Angaben nach nicht möglich.

 

Die Leidtragenden sind unsere Kunden, die wir nicht zuverlässig an ihr Ziel bringen können. Unser eigenes Personal wird die Arbeit nicht niederlegen. Da wir jedoch ohne gestellte Signale und Weichen nicht fahren können, muss der Betrieb leider ruhen.

(Axel Hennighausen, agilis Geschäftsführer)

 

Agilis Bahn EVG Gewerkschaft Oberfranken Streik Warnstreik Zugverkehr

Das könnte Dich auch interessieren

07.01.2026 Bahnchaos in Oberfranken: Zahlreiche Zugausfälle und defekte Heizungen zum Schulbeginn Die Eisenbahngesellschaft agilis kämpft in Oberfranken aktuell mit massiven Problemen, die den Zugverkehr zum Schulstart am Mittwoch stark beeinträchtigen. Auf mehreren Streckenabschnitten sind Reisende deshalb derzeit auf Schienenersatzverkehr angewiesen.  16.04.2026 Warnstreiks sind zu Ende: Verdi und kommunaler Arbeitgeberverband einigen sich Die Streikwelle im kommunalen öffentlichen Nahverkehr in Bayern ist zu Ende. Bei der fünften Tarifrunde haben sich die Gewerkschaft Verdi und der kommunale Arbeitgeberverband nach zähen Verhandlungen geeinigt. Rund 9.000 Beschäftigte in Bayern profitieren davon. 22.07.2026 TVO-Umfrage: Alkoholverbot an Bahnhöfen - wird dadurch die Sicherheit erhöht? Die Deutsche Bahn verbietet das Trinken von Alkohol an allen ihren 5.400 Bahnhöfen. Das Verbot soll bundesweit bis spätestens zum 15. Oktober dieses Jahres an allen Standorten umgesetzt sein. Grund ist laut Mitteilung auf der Homepage des Konzerns, die Sicherheit von Mitarbeitern und Reisenden zu verbessern. In diesem Zusammenhang möchte TVO von Ihnen wissen, ob ein Alkoholverbot an deutschen Bahnhöfen die Sicherheit erhöhen wird? Nehmen Sie an der Online-Umfrage teil. Sie ist anonym.  17.07.2026 Oberfranken: Sicherheitswacht bekommt neue Dienstausweise Die Angehörigen der Sicherheitswacht in Oberfranken erhalten derzeit neue Dienstausweise im Scheckkartenformat. Mit der bayernweiten Einführung wird den ehrenamtlichen Sicherheitswächterinnen und Sicherheitswächtern ein zeitgemäßes sowie handliches Arbeitsmittel zur Verfügung gestellt.