Eine eskalierte Familienstreitigkeit rief am Donnerstag (27. August) in Rehau (Landkreis Hof) die Polizei auf den Plan, nachdem ein 37-Jähriger seine Ex-Partnerin und den gemeinsamen Sohn angegriffen hatte. Bei der anschließenden Kontrolle des Mannes machten die Beamten zudem einen unerwarteten Fund, der einen dringenden Betrugsverdacht begründet.
Gewaltsame Übergriffe auf Ex-Partnerin und Sohn
Der Täter hatte seiner 40-jährigen Ex-Lebensgefährtin in der Krötenseestraße zunächst mit einem Besenstiel auf den Hinterkopf geschlagen und war daraufhin zum Bahnhof geflohen. Als der 19-jährige Sohn ihn dort zur Rede stellen wollte, trat der Mann ihm unvermittelt gegen den Brustkorb, bevor weitere Polizeistreifen die Situation unter Kontrolle brachten. Beide Opfer erlitten bei den Angriffen leichte Verletzungen, die jedoch keine medizinische Behandlung erforderten.
Sichergestellte Bankkarten und offene Fahndung
Bei der Durchsuchung des Angreifers entdeckten die Beamten mehrere Bank- und SIM-Karten, die nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Betrugsdelikte sichergestellt wurden. Zu diesem Verdacht passte auch, dass gegen den Mann ohnehin bereits eine Fahndungsnotierung zur Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Essen wegen Betrugs vorlag.