Ein missglückter nächtlicher Kochversuch löste am Sonntagmorgen (25. Oktober) einen Feuerwehreinsatz im Kronacher Kehlgraben aus. Gegen 05:20 Uhr schlug ein Rauchmelder Alarm und rief die Rettungskräfte auf den Plan.
Fischstäbchen beginnen zu kokeln
Vor Ort stellte sich heraus, dass angebranntes Kochgut die Ursache für den Alarm war. Ein 24-jähriger Wohnungsinhaber hatte offenbar Fischstäbchen auf dem Herd zubereiten wollen, war während der Wartezeit jedoch eingeschlafen. Die Fischstäbchen gerieten daraufhin in Brandgefahr und entwickelten so viel Rauch, dass der Rauchmelder auslöste.
Keine Verletzten und kein Sachschaden
Glücklicherweise blieb es bei angebranntem Essen. Personen wurden nicht verletzt, auch ein Sachschaden entstand nach bisherigen Erkenntnissen nicht.
Kostenbeteiligung am Einsatz wird geprüft
Für den 24-Jährigen könnte der Vorfall dennoch Folgen haben. Ob und wieviel er für den Einsatz bezahlen muss, wird derzeit geklärt. Wer durch unvorsichtiges Verhalten eine Gefahr verursacht oder Einsatzkräfte unnötig auf den Plan ruft, kann unter bestimmten Voraussetzungen ordnungsrechtlich belangt werden.