Ein Küchenbrand löste am Donnerstagnachmittag (4. Juni) in der Coburger Blumenstraße einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus. Vier Menschen mussten nach dem Vorfall mit Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Flammen bereits beim Eintreffen sichtbar
Als die ersten Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, schlugen bereits Flammen aus dem Gebäude. Zudem bemerkten die Helfer eine Person, die sich offenbar vor dem Feuer aus dem Erdgeschoss auf das Dach des Hauses geflüchtet hatte. Gleichzeitig erhielten die Einsatzkräfte Hinweise darauf, dass sich weitere Personen im Gebäude befinden würden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnten diese das Haus nicht mehr eigenständig verlassen.
Feuerwehr rettet mehrere Bewohner
Die Ursache des Brandes lag nach ersten Erkenntnissen in einer Küche, die bereits in Vollbrand stand. Unter schwerem Atemschutz drangen Feuerwehrkräfte in das Gebäude ein und konnten insgesamt drei Personen aus dem Haus retten. Die auf das Dach geflüchtete Person wurde mithilfe einer Drehleiter in Sicherheit gebracht. Alle vier Betroffenen erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Klinikum eingeliefert.
Wohnung unbewohnbar
Trotz des dramatischen Einsatzgeschehens kamen keine Menschen ums Leben. Die vom Brand betroffene Wohnung ist jedoch derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Stadt organisierte deshalb Notunterkünfte für die Bewohner. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt. Die weiteren Ermittlungen zur genauen Brandursache werden von der Polizeiinspektion Coburg geführt.