Ein heftiges Starkregenereignis hat am Freitagnachmittag (25. Juli) in Kulmbach zu zahlreichen kleineren Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen geführt. Innerhalb kurzer Zeit fielen große Niederschlagsmengen, die Teile des städtischen Kanalsystems überlasteten und mehrere Straßen kurzzeitig unpassierbar machten.
Gefahr für Autofahrer
Besonders problematisch waren durch den hohen Wasserdruck herausgedrückte Schachtdeckel, insbesondere im Bereich der Wilhelm-Meußdoerffer-Straße, Thurnauer Straße, sowie der Schauerkreuzung in Kulmbach. Diese stellten für Autofahrer gefährliche Hindernisse dar. Das Wasser stand hier mehrere Zentimeter hoch auf der Fahrbahn.
Feuerwehr im Einsatz
Im Bereich der Wolfskehle wurden Geröll und Schlamm auf die Straße geschwemmt. Die Feuerwehr übernahm die Reinigung der Fahrbahn. Die Kanalisation der EKU-Unterführung konnte die Wassermassen nicht mehr aufnehmen, sodass hier die Feuerwehr mit einer leistungsstarken Pumpe zum Einsatz kam. Auch hier kam es zu kurzzeitigen Sperrungen.
Keller unter Wasser
Die Polizeiinspektion Kulmbach rückte mit mehreren Streifen aus, um Gefahrenstellen abzusichern und zu beseitigen. Parallel rückte die Stadtwache der Feuerwehr Kulmbach zu einer Vielzahl von weiteren Einsatzstellen aus. Mehrere Keller im Innenstadtbereich waren von eindringendem Wasser betroffen.
Vorsicht bei Starkregen
Verletzt wurde nach aktuellem Kenntnisstand niemand. Autofahrern wird dennoch geraten, bei solchen Starkregenereignissen mit erhöhter Vorsicht unterwegs zu sein oder Autofahren komplett zu meiden. Flache Hindernisse und offene Schächte können durch stehendes Wasser oft nicht oder nur zu spät erkannt werden.