Im Landkreis Bamberg wurden in den vergangenen Wochen immer wieder Biberbauwerke zerstört. Allerdings sind der Biber und seine Bauwerke streng geschützt. Deshalb ermittelt nun die Polizei.
Biberdamm bei Scheßlitz herausgerissen
Zuletzt betroffen war der Talwiesengraben zwischen Windischletten und Schweisdorf bei Scheßlitz. Dort wurden zwischen Dienstag (19. Mai) und Donnerstag (21. Mai) an fünf unmittelbar nebeneinanderliegenden Stellen vom Biber errichtete Dämme entfernt. Dadurch sank der Wasserspiegel um etwa 20 Zentimeter, wodurch die Biberburg freigelegt wurde. Das angrenzende Getreidefeld war zuvor von der Aufstauung nicht beeinträchtigt.
Polizei weist auf Straftat hin
Bereits die Störung des Lebensraums streng geschützter Tierarten – hierzu zählt auch der Biber – stellt eine Straftat dar und ist keineswegs ein „Kavaliersdelikt“. Entsprechende Vorfälle werden daher konsequent verfolgt.
Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise auf die Verursacher geben können, sich bei der Wasserschutzpolizei Bamberg unter der Telefonnummer 0951/9129-590 zu melden.