Mi., 14.01.2026 , 12:04 Uhr

Landkreis Kronach

Landkreis Kronach: Betrüger verschicken falsche Links von Verkaufsplattformen

Geschädigte aus Tettau wird hohe Summe los

Die Polizei in Ludwigsstadt warnt vor wiederkehrenden Betrugsmaschen auf Verkaufsplattformen wie „Kleinanzeigen“, bei denen Täter versuchen, Nutzerkonten zu übernehmen oder unberechtigte Zahlungen auszulösen. Ein aktueller Fall aus Tettau im Landkreis Kronach verdeutlicht die Gefahr solcher Methoden. Eine Frau wurde Opfer eines solchen Betrugs und verlor dabei einen hohen Betrag, wie die Polizei am Mittwoch (14. Januar) mitteilt.

Geschädigte fällt auf falschen Link herein

Die Privatperson bot auf einer Onlineplattform einen Artikel zum Verkauf an. Nach der Kontaktaufnahme durch einen vermeintlichen Käufer wurde zunächst eine Zahlung über einen externen Bezahldienst vorgeschlagen. Später wurde der Geschädigten mitgeteilt, die Zahlung solle über die Funktion „Sicher bezahlen“ erfolgen. Unmittelbar danach erhielt sie eine E-Mail, die den Anschein erweckte, von der Verkaufsplattform zu stammen. Über einen Link in der E-Mail wurde sie aufgefordert, sich mit ihren Bankdaten und einem TAN-Code zu verifizieren. Tatsächlich handelte es sich dabei um eine Fälschung.

950 Euro vom Konto der Geschädigten abgebucht

Nachdem die Frau die geforderten Daten eingegeben hatte, erhielt sie kurz darauf von der Verkaufsplattform „Kleinanzeigen“ eine Warnmeldung. Daraufhin überprüfte sie ihren Kontostand und musste feststellen, dass eine unberechtigte Zahlung von knapp 950 Euro abgebucht worden war. Sie erstattete daraufhin bei der Polizei Ludwigsstadt Anzeige.

Betrüger verschicken falsche Links von Verkaufsplattformen

Neben fingierten Zahlungsabwicklungen versuchen Betrüger auch, an Zugangsdaten zu gelangen, und gehen dabei in ähnlicher Weise vor. Meist versenden die Täter gefälschte E-Mails, die den Anschein erwecken, von der Verkaufsplattform zu stammen. Darin erhalten die Opfer einen Link mit der Aufforderung, sich mit ihren Zugangsdaten zu verifizieren. Sobald diese eingegeben wurden, hat der Täter vollen Zugriff auf den Account. Übernommene Nutzerkonten werden wiederum missbräuchlich für betrügerische Zwecke verwendet.

Die Polizei rät:

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