Ein 28-jähriger Mann hat am Montagabend (7. September) in Selb (Landkreis Wunsiedel) einen Rottweiler mit einem Messer attackiert und verletzt. Die Polizei konnte den stark alkoholisierten Tatverdächtigen kurz darauf fassen, während das Tier notfallmedizinisch versorgt werden musste.
Unvermittelter Angriff im Hinterhof
Der 45-jährige Besitzer war zuvor mit seinem drei Jahre alten Hund im Stadtgebiet unterwegs gewesen. In einem Hinterhof in der Ludwigstraße stach der Verfolger plötzlich und völlig unvermittelt in die linke Flanke des Tieres. Der geschockte Halter rief seinen Hund sofort zu sich, woraufhin der Täter zunächst flüchtete.
Ermittlungen wegen Tierquälerei
Dank einer genauen Täterbeschreibung griffen Beamte den betrunkenen Beschuldigten wenig später an seiner nahegelegenen Wohnanschrift auf. Das Motiv für den brutalen Messerstich ist bislang völlig unklar. Der verletzte Rottweiler wurde umgehend in eine Tierarztpraxis gebracht und wird den Angriff ersten Einschätzungen zufolge glücklicherweise überleben. Die Polizeiinspektion Marktredwitz ermittelt nun wegen eines Vergehens gegen das Tierschutzgesetz.