Di., 07.02.2017 , 16:28 Uhr

Staatsanwalt Coburg: Ermittlungen nach weißem Pulver in Briefumschlag

Coburg übernimmt Ermittlungen in allen Fällen deutschlandweit

Die Staatsanwaltschaft Coburg ermittelt in den 37 Fällen, in welchen weißes Pulver am 11. Januar 2017 deutschlandweit an verschiedene Behörden verschickt wurde. Auch das Landgericht Coburg war betroffen. Wir berichteten.

Weißes Pulver löste Großeinsatz an Behörden deutschlandweit aus

Vor etwa vier Wochen löste am Landgericht Coburg ein neutraler Briefumschlag, samt weißem Pulver als Inhalt, einen Großalarm aus und das nicht nur in Coburg: Insgesamt 37 solcher Briefsendungen erhielten Behörden in ganz Deutschland. Nicht in allen Fällen ist bisher bekannt, um was genau es sich bei dem weißen Pulver handelt. Gefährlich ist es laut den Ermittlern aber nicht.

Staatsanwaltschaft Coburg übernimmt Ermittlungen in allen Fällen

Deutschlandweit für die Ermittlungen zuständig ist ab jetzt die Staatsanwaltschaft Coburg. Einen speziellen Grund dafür gibt es nicht. Laut den zuständigen Stellen sei man übereingekommen, dass ein paralleles Ermitteln aller beteiligten Staatsanwaltschaften wenig Sinn ergebe. Das Hauptaugenmerk liegt in Coburg nun zuerst auf der Frage nach einem Zusammenhang zwischen den 37 Fällen. Wird ein Täter ermittelt, drohen ihm bis zu drei Jahre Haft wegen Störung des öffentlichen Friedens.

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