UPDATE (Donnerstag, 21. Mai / 10:27 Uhr)
Nach dem schweren Verkehrsunfall am Dienstagmorgen (19. Mai) bei Eichenbirkig in der Nähe von Waischenfeld (Landkreis Bayreuth) ist der 49-jährige Mann seinen schweren Verletzungen erlegen.
Beifahrer wird lebensgefährlich verletzt
Bei dem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge wurde der Beifahrer des Citroën-Transporters lebensgefährlich verletzt. Rettungskräfte und medizinisches Personal versorgten den Mann noch vor Ort umfassend und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus.
49-Jähriger stirbt im Krankenhaus
Trotz intensiver medizinischer Behandlung verstarb der 49-Jährige am Mittwochabend (20. Mai). Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an
ERSTMELDUNG (Dienstag, 19. Mai / 12:07 Uhr)
Bei einem schweren Verkehrsunfall am heutigen Dienstagmorgen (19. Mai) wurde ein 49 Jahre alter Mann lebensgefährlich verletzt. An einer Kreuzung bei Waischenfeld im Landkreis Bayreuth kollidierten zwei Fahrzeuge miteinander. Insgesamt wurden drei Personen verletzt.
Stoppschild übersehen
Gegen 06:00 Uhr war ein weißer Citroën-Transporter auf der Strecke von Eichenbirkig in Richtung Rabenstein unterwegs. Im Fahrzeug saßen ein 31-jähriger Fahrer sowie sein 49-jähriger Beifahrer. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei übersah der Fahrer an der Kreuzung zwischen Oberailsfeld und Waischenfeld das dortige Stoppschild und fuhr in den Kreuzungsbereich ein. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem vorfahrtsberechtigten Skoda, der von einem 34-Jährigen gesteuert wurde. Der Skoda-Fahrer konnte eine Kollision nicht mehr verhindern. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Transporter in ein angrenzendes Feld geschleudert, überschlug sich und blieb schließlich auf der Beifahrerseite liegen.
Ersthelfer befreien verletzte Männer
Ersthelfer waren schnell vor Ort und befreiten die beiden Insassen aus dem stark beschädigten Fahrzeug. Der 49-jährige Beifahrer zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu. Auch die beiden anderen Beteiligten wurden verletzt. Alle drei Männer kamen zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser.
Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort
Im Einsatz waren etwa 60 Kräfte der Feuerwehren aus Oberailsfeld, Langenloh, Waischenfeld, Körzendorf und Rabeneck. Zudem unterstützten zwei Rettungshubschrauber die Rettungsmaßnahmen. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde außerdem ein Gutachter hinzugezogen, der die Polizei Pegnitz bei der Unfallaufnahme unterstützte. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 50.000 Euro geschätzt.