Fr., 30.01.2026 , 10:57 Uhr

Stadt Bayreuth

+UPDATE+ Streiks in Bayreuth & Bamberg: Notfahrpläne ermöglichen eingeschränkten Busverkehr

Verdi ruft in Bayern zu Streiks im kommunalen Nahverkehr auf

UPDATE (30. Januar 2026 / 13:04 Uhr)

Verdi hat Warnstreiks im Nahverkehr in ganz Bayern für Montag (02. Februar) angekündigt. Davon ist auch der Busverkehr in Bamberg und Bayreuth betroffen. Sowohl die Stadtwerke Bamberg als auch die Stadtwerke Bayreuth haben bereits auf den drohenden Streik reagiert und Notfahrpläne erstellt. Trotzdem wird es zu Einschränkungen im Busverkehr in den beiden Städten kommen.

 

ERSTMELDUNG (30. Januar 2026 / 10:55 Uhr)

Verdi kündigt für Montag (02. Februar) Streiks im Nahverkehr in ganz Bayern an. Alle Verkehrsunternehmen, in denen der Tarifvertrag Nahverkehr (TV-N) Anwendung findet, können davon betroffen sein. Auch in Bayreuth und Bamberg muss mit Auswirkungen auf den Busverkehr gerechnet werden, heißt es am heutigen Freitag (30. Februar) in einer Pressemitteilung.

„Unsere Kolleginnen und Kollegen, die täglich dafür sorgen, dass Bayreuth mobil bleibt, verdienen faire Bezahlung und Arbeitsbedingungen, die nicht länger krank machen.“

(Sarah Hettler, Gewerkschaftssekretärin in Bayreuth)

Der Tarifvertrag Nahverkehr findet in über 20 Unternehmen Anwendung und regelt damit die Entgelte und Arbeitsbedingungen von rund 9.000 Beschäftigten. Diese fordern eine Entgeltsteigerung von 668,75€ sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit und die Verlängerung der Mindestruhezeit auf elf Stunden. Bereits im vergangenen Jahr fanden Gespräche zwischen ver.di und dem kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) statt. Im Rahmen dieser hatte ver.di gefordert, die Lohnsteigerungen. Die Fronten am Verhandlungstisch scheinen allerdings verhärtet zu sein.

„Die Eskalation in der Tarifrunde liegt allein in der Verantwortung der Verhandler:innen auf der Seite der Arbeitgeber:innen.“

(Katharina Wagner, Branchenkoordinatorin Busse und Bahnen)

„Wir erwarten ein positives Signal der Arbeitgeber:innen schon vor der zweiten Verhandlungsrunde am 13. Februar 26 und kein Mauern der anderen Seite, andernfalls ist mit steigender Intensität der Streiks in den kommenden Tagen und Wochen zu rechnen.“

(Sinan Öztürk, stellvertretener Landesbezirksleiter ver.di Bayern

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