So., 01.05.2016 , 14:39 Uhr

Wilhelmsthal: Hochgiftige Spinne entpuppt sich als harmlos

Spinnen-Fund löst Großalarm aus

Entwarnung in Wilhelmsthal im Landkreis Kronach. Die dort am Samstagabend (30. April) in einem Supermarkt entdeckten Spinnen sind ungiftig. Sie sind somit nicht gefährlich für die Besucher des Marktes. Das hat das Polizeipräsidium Oberfranken auf Nachfrage von TVO am Sonntagmittag mitgeteilt.

Krabbeltiere kurz vor Ladenschluss entdeckt

Kurz vor Ladenschluss wurden die Spinnen am Samstagabend in einem Supermarkt in Wilhelmsthal entdeckt. Ein Großaufgebot von unterschiedlichen Rettungskräften kam daraufhin zum Einsatz. Laut Medienberichten sollte aufgrund des Spinnenbefalls nicht nur der Supermarkt gesperrt werden, sondern auch die Ware ausgeräumt und verbrannt werden!

Keine Brasilianische Wanderspinne

Einer ersten Expertenmeinung zu Folge handelte es sich bei den Mutter, wie auch bei möglichen Dutzenden Jungtieren, um die so genannte Brasilianische Wanderspinne, die sehr giftig ist. Vermutet wurde, dass sie mit Bananenkisten eingeschleppt wurde. Das alles hat sich aber laut dem Polizeipräsidium nicht bestätigt. Laut einem BR-Bericht handelt es sich bei der gefundenen Spinne um eine Riesen-Krabbenspinne. Das Krabbeltier wurde von einem Spinnenexperten aus Frankfurt, der vom Rewe-Konzern hinzugerufen wurde, als diese Spinnenart identifiziert. Der Biss dieser Art kann zwar schmerzen, ist aber für Menschen nicht tödlich.

Markt wahrscheinlich am Montag wieder geöffnet

Die große Aufregung um eine vermeintliche Giftspinne entpuppte sich glücklicherweise als Fehlalarm. Aller Voraussicht nach kann der Supermarkt am Montag wieder normal öffnen.

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