Der Main-Donau-Kanal wurde am Dienstag (24. März) bei sonnigem Wetter zum Schauplatz einer Übung, bei dem rund 75 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Wasserwacht, Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Malteser Rettungsdienst und Wasserschutzpolizei gemeinsam den Ernstfall probten. Dies geht aus einer Mitteilung der Polizei hervor.
75 Einsatzkräfte trainieren in Bamberg
Mit insgesamt 24 Booten wurden mehrere realitätsnahen Szenarien trainiert. "Die Einsatzkräfte packten aktiv an und trainierten vier anspruchsvolle Lagen. So bekämpften sie unter anderem einen Brand vom Wasser aus und setzten dabei Tragkraftspritzen ein – eine besondere Herausforderung, die präzises Manövrieren der Boote erforderte", schreibt das Polizeipräsidium Oberfranken in seinem Bericht.
Mehrere Szenarien im Fokus
"In einem weiteren Szenario retteten die Beteiligten eine Person aus dem Wasser und übernahmen direkt im Anschluss die Erstversorgung, wobei hierbei drei Verletzten-Darsteller von den Maltesern agierten. Auch Umweltschutz stand im Fokus: Die Einsatzkräfte errichteten Ölsperren und simulierten so den Ernstfall eines Gewässerschadens", heißt es weiter. Zudem trainierten die Bootsführer intensiv das Fahren in der Heckwelle – "ein anspruchsvolles Geschicklichkeitstraining, das sie souverän meisterten".
Solche realitätsnahen Übungen sind der Schlüssel für eine reibungslose Zusammenarbeit im Ernstfall. Nur wenn alle Handgriffe sitzen, können wir auf dem Wasser schnell und effektiv helfen.
(Elmar Mackert, Leiter der Wasserschutzpolizei Bamberg)