Das Polizeipräsidium Oberfranken beteiligte sich am Dienstag (28. April) an der länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben – Zweiräder im Blick“. Ziel der Maßnahme war es, die Sicherheit von Radfahrenden zu verbessern, über Risiken aufzuklären und gefährliches Verhalten im Straßenverkehr zu reduzieren.
Polizei klärt während der Kontrollen über Gefahren auf
Im Mittelpunkt standen insbesondere Themen wie Sichtbarkeit im Straßenverkehr, ausreichender Überholabstand sowie angemessene Geschwindigkeit. Darüber hinaus wurde auf häufige Gefahrenquellen hingewiesen, darunter das Parken auf Rad- und Gehwegen, Rotlichtverstöße, Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss sowie das sogenannte Geisterradeln.
Informations- und Präventionsstände
An verschiedenen Standorten – unter anderem in Bayreuth – führten Polizeikräfte Kontrollen durch und boten Informations- und Präventionsstände an. Dort erhielten Bürgerinnen und Bürger Hinweise zu Schutzkleidung, Fahrradausstattung, Diebstahlschutz und sicherem Verhalten im Straßenverkehr.
Wir setzen uns dafür ein, dass Radfahren sicherer wird. Mit Kontrollen und Aufklärung wollen wir Gefahren reduzieren und gegenseitige Rücksicht stärken – das ist mir persönlich wichtig.
Florian Mayer, Polizeivizepräsident Oberfranken
Direkter Austausch mit den Radfahrern
Insgesamt waren 134 Einsatzkräfte beteiligt, die rund 560 Verstöße feststellten. Neben den Kontrollen spielte der direkte Austausch mit den Radfahrenden eine zentrale Rolle, da persönliche Gespräche erfahrungsgemäß nachhaltiger wirken als reine Sanktionen. Ergänzend wurde die Aktion durch Beiträge in den sozialen Medien begleitet.