Oberfranken: Polizei kontrolliert besonders Motorradfahrer

Bis Ende Mai führt die Polizei an vielen oberfänkischen Unfallschwerpunkten verstärkte Kontrollen von Motorradfahrern durch. Die Überprüfungen werden im Rahmen der bayernweiten Schwerpunktaktion „Motorradsicherheit 2014“ durchgeführt. Im Fokus steht dabei die Verkehrssicherheit. Die Polizisten werden dazu an unfallauffälligen Strecken die Einhaltung der Verkehrsregeln überwachen. Das Augenmerk der Polizei liegt dabei auf Geschwindigkeitsüberschreitungen, Verstöße gegen das Überholverbot und den technischen Zustand der Fahrzeuge.

Initiative des bayerischen Innenministeriums

Die Kontrollen erfolgen auf Initiative des Bayerischen Staatsministerium des Innern (Link zur Homepage mit den Kontrollstrecken: http://www.sichermobil.bayern.de) in Zusammenhang mit dem Verkehrssicherheitsprogramm 2020 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ und werden bayernweit durchgeführt. Die Zahl der Motorradunfälle in Bayern ist im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht zurückgegangen (minus 4,6 Prozent), aber dennoch kamen 145 Biker ums Leben. 7.840 Motorradfahrer sind verletzt worden. Knapp die Hälfte der Motorradunfälle wird von den Bikern selbst verursacht. Hauptunfallursachen sind dabei zu hohe Geschwindigkeit, zu geringer Abstand und Fehler beim Überholen.

Weniger Motorradunfälle im vergangenem Jahr

In Oberfranken sind die Verkehrsunfälle mit Motorrädern im Jahr 2013 um 6,4 Prozent auf insgesamt 468 Motorradunfälle gesunken (2012: 500). Das ist in ganz Oberfranken der niedrigste Wert der vergangenen zehn Jahre. Zehn Motorradfahrer und ein Sozius erleiden im Jahr 2013 tödliche Verletzungen (2012: insg. 8) und 450 dieser Verkehrsteilnehmer verletzen sich (2012: 455).

 

 



 



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