Tag Archiv: Einsturzgefahr

© Stadt Bamberg / Anna Lienhardt

Obere Sandstraße Bamberg: Aufenthalt in Gaststätten-Innenhof untersagt

Die akute Einsturzgefahr des Gebäudes in der Oberen Sandstraße 20 zieht auch die Nachbargebäude in Mitleidenschaft. Darüber informierte am Mittwoch die Stadtverwaltung Bamberg: Wie bereits berichtet, stellte die Landesgewerbeanstalt Bayern (LGA) fest, dass aufgrund des baulich desolaten Zustands des Gebäudes Gefahr für Leib und Leben besteht. Der Musikclub Sound-n-Arts im Keller des Hauses musste daraufhin unverzüglich seinen Betrieb einstellen.

© Stadt Bamberg / Anna Lienhardt

Innenhof der Gaststätte „Stilbruch" für Gäste gesperrt

Zwischenzeitlich führte das THW Notsicherungsmaßnahmen an dem Gebäude durch. Das Anwesen umfasst jedoch neben dem einsturzgefährdeten Vorderhaus auch ein Mittelgebäude und ein Rückgebäude, welches sich bis zum Sandbad erstreckt.

Dies hat nun unmittelbare Auswirkungen auf den teilweise direkt angrenzenden Innenhof der Gaststätte „Stilbruch“. Dort dürfen sich aus Sicherheitsgründen keine Menschen mehr aufhalten, weil Teile des Wandputzes herabfallen könnten.

Dies ist auch bereits geschehen!

(Bauordnungsamtsleiter Robert Stenglein)

THW mit Notsicherungsmaßnahmen

Die Stadt Bamberg möchte Eingriffe in den Betrieb vor Ort so gering wie möglich halten, „die Sicherheit der Gäste und Beschäftigten hat aber Vorrang“, so Stenglein weiter. Inzwischen hat das Technische Hilfswerk am und im Vorderhaus Notsicherungsmaßnahmen durchgeführt, um das Gebäude zu stabilisieren.  Mittlerweile wurde damit begonnen, die Holzkonstruktion noch mit Platten zu verblenden.

Behörde stellt eine "Nutzungsuntersagung" aus

Bei der Begutachtung des gesamten Anwesens stellte sich heraus, dass auch von einer hohen Gebäudewand des Rückgebäudes eine Gefahr ausgeht. Der Prüfingenieur des Gebäudeeigentümers bestätigte die Einschätzung der Landesgewerbeanstalt, dass dort Teile des Außenputzes abfallen könnten. Die Mauer grenzt direkt an den Innenhof der Gaststätte „Stilbruch“. „Deswegen haben wir zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Gäste bauaufsichtlich eine Nutzungsuntersagung des Innenhofes zu Aufenthaltszwecken ausgesprochen“, erklärte Stenglein. Der Fluchtweg durch den Hof bis zum Leinritt bleibt weiterhin zugänglich. Die Nutzungsuntersagung bleibt solange bestehen, bis durch geeignete bauliche Maßnahmen eine sichere Benutzung des Innenhofes wieder möglich ist.

Aktuell-Bericht vom 09. August 2019
Sandstraße in Bamberg: Einsturzgefährdetes Gebäude muss gesichert werden!
© TVO

Achtung Einsturzgefahr: Brücke am Mittleren Anger in Hof gesperrt!

Seit dem heutigen Montag (09. Juli) müssen Autofahrer in Hof eine weitere Brückensperrung beachten. Die Brücke über die Saale am Mittleren Anger wurde von der Stadt aus Sicherheitsgründen gesperrt. Der Grund: Es besteht die Gefahr des Einsturzes der Brücke.

Brücke ist 90 Jahre alt

Bereits seit einigen Jahren ist das Bauwerk aufgrund des in die Jahre gekommenen Zustandes halbseitig gesperrt. Da die Brücke aus dem Jahr 1928 zu den weniger befahrenen Brückenbauwerken zählt, wurden in der Zwischenzeit die Sanierungen der Unteren Steinernen Brücke (Sperre seit Mai 2017) und der Lego-Brücke in Moschendorf (seit Juni 2016) vorgezogen.

© TVO

Sperre nach Besichtigung

Nach der jüngsten Besichtigung der Brücke am Mittleren Anger muss diese nun vollständig gesperrt werden. Durch die sich verschlechternde Bausubstanz kann laut der Stadtverwaltung ein Einsturz nicht mehr ausgeschlossen werden. Problematisch ist dabei das hohe Eigengewicht des Bauwerks.

Umleitung eingerichtet

Die Vollsperrung ab dem heutigen Tag gilt nicht nur für Autofahrer. Auch Radfahrer und Fußgänger dürfen das Bauwerk nicht mehr befahren beziehungsweise betreten

Für Fahrzeuge wird als Ausweichstrecke die Einbahnregelung hinter der Michaeliskirche wieder aufgehoben und Gegenverkehr wieder zugelassen. Dies entspricht der Verkehrsregelung, die während der Sanierung der Fabrikzeile Gültigkeit hatte.

Nähere Informationen zu der Brückensperrung will die Stadt Hof demnächst veröffentlichen.

© Feuerwehr Heroldsbach / Symbolfoto / Archiv

Redwitz: 150.000 Euro Sachschaden nach Wohnhausbrand

Rund 150.000 Euro Sachschaden entstand am frühen Montagmorgen (07. November) bei dem Brand eines leerstehenden Wohnhauses in der Eichenstraße in Redwitz (Landkreis Lichtenfels). Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

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© Pixabay /  CC0 Public Domain / Symbolbild

Coburg: Tausende Liter Wasser strömen durch Mehrfamilienhaus

Nach einem großen Wasserschaden am Montag (18. April) ist ein Mehrfamilienhaus am Steintor in Coburg derzeit unbewohnbar und vom Einsturz gefährdet. 25 Bewohner des Hauses sind betroffen. Der Schaden liegt im sechsstelligen Bereich. Verletzt wurde niemand.

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