Tag Archiv: Flut

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Ebrach / Untersteinach: Feuerwehr und THW kämpfen gegen Fluten

In Ebrach und dem Burgwindheimer Ortsteil Untersteinach (beides Landkreis Bamberg) kämpften am Dienstag (21. Mai) ebenfalls Einsatzkräfte der Feuerwehr, das Technische Hilfswerk und freiwillige Helfer bis tief in die Nacht gegen die Wassermassen nach örtlichen Starkregenfällen. Die Fluten kamen aus einem Talkessel und überfluteten die Ortschaften entlang des Flusses.

160 Einsatzkräfte in Untersteinach im Einsatz

Durch die Wassermengen wurde auch die Bundesstraße B22 überflutet. Hier kam es z Verkehrsproblemen. Auch liefen zahlreiche Keller voll. Einen wesentlichen Erfolg konnten die rund 160 Einsatzkräfte im Burgwindheimer Ortsteil Untersteinach verzeichnen. Dort wurde zwar ein Grundstück völlig überflutet. Durch den Bau eines Damms aus Sandsäcken konnten aber die Stallungen, in denen sich Tiere befanden, vor dem Wasser geschützt werden.

 

Die Überflutung hat circa drei Stunden angehalten, bis das Wasser aus dem Talkessel herausgelaufen war.

                 Friedrich Riemer, Kreisbrandinspektor Landkreis Bamberg

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Bewohner können sich an ein derartiges Hochwasser nicht erinnern

Selbst alteingesessene Bürger der betroffenen Ortschaften waren von der Stärke des Hochwassers überrascht. Immerhin konnten gegen Mitternacht stagnierende Pegel durch die Einsatzkräfte festgestellt werden. Wie hoch die Schäden sind, kann derzeit aber noch nicht abgeschätzt werden.

Videos aus der Nacht zum Mittwoch (22. Mai)
Die Flut von Ebrach: Reißender Strom ergießt sich durch den Ort
Die Flut von Ebrach: Bundesstraße & Naturbad überflutet
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Starkregen in Gefrees: Wassermassen überfluten Teile des Ortes

In Gefrees und einigen Ortsteilen (Landkreis Bayreuth) kam es aufgrund von heftigen Niederschlägen am späten Dienstagnachmittag (21. Mai) zu starken Überflutungen. Hierbei wurde unter anderem ein Supermarkt gleich zwei Mal hintereinander von den Wassermassen geflutet.

60 Liter Regen auf dem Quadratmeter

Am gestrigen Abend kam es örtlich in Oberfranken zu starken Niederschlägen. Stellenweise kamen in kürzester Zeit über 60 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen. Hierbei wurde ein Getränkemarkt in Gefrees, der zum einen direkt an einem Bach liegt und sich zudem noch an einem tiefen Punkt im Ort befindet, geflutet. Die Helfer mussten in dem Markt gleich zwei Mal gegen die Wassermassen kämpfen.

 

Wasser, Wasser, Wasser! Mehr kann man dazu nicht sagen.

             Sven Smentek, Helfer vor Ort

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Da war zunächst Wasser schon mal in den Getränkemarkt reingelaufen. Kurz vor Beendigung der Reinigungsarbeiten ist der Bach hinter dem Gelände über die Ufer getreten und hat dann den Getränkemarkt wieder großflächig überflutet.

             Hermann Schreck, Kreisbrandrat Feuerwehr Bayreuth

 

Helfer kämpfen stundenlang gegen die Fluten

Stundenlang kämpfte die Chefin des Supermarkts und freiwillige Helfer gegen die Wassermassen. Die Feuerwehr appellierte laut News5 auch an Vorsorgemaßnahmen jedes einzelnen Bürgers, da die Einsatzkräfte bei einer derartigen Einsatzlage nicht sofort überall präsent sein können.

Statements der Beteiligten vom Dienstagabend (21. Mai)
Teile von Gefrees geflutet: "Kotzen könnt´ man kriegen!"
Teile von Gefrees geflutet: "Wasser, Wasser, Wasser - Mehr kann man dazu nicht sagen!"
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Teile von Gefrees geflutet: "Getränkemarkt großflächig überflutet"
Unkommentierte Videos vom gestrigen Tag
Teile von Gefrees geflutet: Bis zu 60 Liter Regen pro Quadratmeter binnen kurzer Zeit
Teile von Gefrees geflutet: Wassermassen schießen durch die Straßen
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Kronach: Unbekannter Mann wird vom Fluss mitgerissen

UPDATE (Montag, 09:35 Uhr):

Wie das Polizeipräsidium Oberfranken auf Nachfrage von TVO gerade bestätigte, wurde am Montagmorgen (18. März) an der Rodach im Weißenbrunner Ortsteil Hummendorf (Landkreis Kronach) eine Leiche gefunden. Es könnte sich dabei um den seit Samstagmorgen (16. März) in Kronach vermissten Mann handeln. Wie berichtet, war der Unbekannte in den Fluss Kronach gefallen. Mit einem Großaufgebot von Einsatzkräften wurde das ganze Wochenende nach ihm gesucht.

  • Mehr dazu in Kürze!

UPDATE (Sonntag, 17:04 Uhr):

Die Suche nach dem unbekannten Mann wurde am Sonntag (17. März) fortgesetzt. Die Einsatz- und Rettungskräften konnten den Vermissten allerdings noch nicht auffinden. Die Suche wird fortgesetzt. (Siehe News-Flash vom Sonntag: unten auf der Seite!)

UPDATE (Samstag, 19:04 Uhr):

Die alarmierten Rettungstaucher der Wasserwacht und der DLRG sowie Feuerwehr und Polizei suchten seit den frühen Morgenstunden nach dem unbekannten Mann. Die Suche blieb jedoch auch wegen des Hochwassers bislang erfolglos. Aufgrund der starken Strömung mussten laut News5 die Rettungstaucher am Samstagnachmittag ihre Suche nach dem Mann in der Kronach abbrechen. Laut Polizei ist der bislang Unbekannte rund 30 Jahre alt.

 

ERSTMELDUNG (Samstag, 14:35 Uhr):

Zahlreiche Einsatzkräfte suchen seit dem frühen Samstagmorgen (16. März) nach einem Mann, der in der Kronacher Innenstadt in den Fluss Kronach fiel. Gegen 1:00 Uhr hörten zwei Fußgänger am Flussufer in der Kronachallee den Unbekannten um Hilfe rufen. Laut Aussagen der Zeugen befand sich der Mann in einer Notsituation und schaffte es nicht aus dem Wasser.

Zeugen versuchen vergeblich, den Unbekannten ans Ufer zu ziehen

Die zwei Zeugen versuchten noch vergeblich, den Unbekannten an das Ufer zu ziehen, jedoch ohne Erfolg.

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Die Strömung riss den Mann mit sich und trieb ihn flussabwärts. Mit Unterstützung der Wasserwacht, der DLRG, der örtlichen Feuerwehren aus dem Umkreis und der Polizei wird seitdem nach dem Mann gesucht. Die Suchmaßnahmen, die sich mittlerweile bis Redwitz erstrecken, dauern auch am Samstagnachmittag noch an. Seit den Mittagstunden sind auch Polizeitaucher, Personensuchhunde und ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben...

  • Circa 30 Jahre alt
  • Kurze, schwarze Haare
  • Kräftige Figur
  • Trug eine Jeans und dunkle Oberbekleidung
  • Am Ufer fanden die Beamten eine grau-karierte Wollmütze des Fußballvereins „1. FC Nürnberg“, die dem Mann gehören soll

Kripo Coburg ermittelt

Die Kriminalpolizei Coburg ermittelt und sucht nach Zeugen, die Auskünfte in diesem Fall geben können. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kripo Coburg unter der Rufnummer  09561 / 645-0 entgegen.

Kronach: Unbekannter wird bei Hochwasser von der Flut mitgerissen
News-Flash vom Sonntag (17. März 2019)
Kronach: Mann wird vom Flussströmung mitgerissen
© via TVO-WhatsApp-Newskanal

Nach der Sturzflut von Oschwitz: Stadt Arzberg erhält finanzielle Unterstützung!

Die Regierung von Oberfranken hat der Stadt Arzberg (Landkreis Wunsiedel) Zuwendungen in Höhe von 340.000 Euro für die Beseitigung von Unwetterschäden an den Gemeindestraßen im Ortsteil Oschwitz bewilligt. Starkregen und eine große Menge abfließendes Wasser hatten Ende Mai 2018 die örtlichen Straßen stark beschädigt, vor allem in Bereich der geschotterten Banketten sowie an den Entwässerungsgräben. Wir berichteten! 

 


User-Videos aus Oschwitz via TVO-WhatsApp-Newskanal (Mai 2018)
Oschwitz / Arzberg: Reißender Strom ergießt sich durch den Ort (1)
Oschwitz / Arzberg: Reißender Strom ergießt sich durch den Ort (2)
Oschwitz / Arzberg: Reißender Strom ergießt sich durch den Ort (3)

Mittel werden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt

Die Wiederherstellungskosten belaufen sich auf rund 410.000 Euro, von denen 380.000 Euro zuwendungsfähig sind. Der nun bewilligte Zuwendungsbetrag in Höhe von 340.000 Euro bedeutet einen Fördersatz von knapp 90 Prozent. Die Mittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt und werden vom Bayerischen Landtag im Rahmen des Bayerischen Finanzausgleichsgesetztes zur Verfügung gestellt. Hierbei werden unter anderem Vorhaben zur Beseitigung von Schäden unterstützt, die durch Elementarereignisse verursacht wurden. Die Stadt Arzberg wird die Straßenschäden im Frühjahr 2019 beseitigen lassen.

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Arzberg: Flut strömt in den Ortskern von Oschwitz

Heftige Unwetter zogen ab Dienstagnachmittag (15. August) über Oberfranken hinweg. Durch die Ortschaft Oschwitz (Landkreis Wunsiedel) schoss literweise Wasser und hinterließ eine dicke Schlammschicht auf der Straße.

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Nach der Flut bleibt der Schlamm

Gewitter mit Starkregen, Hagelkörnern und Sturmböen hielten die Menschen in Oberfranken am Dienstag in Atem. Die plötzlichen Niederschläge waren teilweise derart heftig, dass Straßen geflutet wurden. Wie zu Beispiel in dem Örtchen Oschwitz bei Arzberg. Dort strömte unvermittelt literweise Wasser von einem Feld in den Ortskern und brachte jede Menge Schlamm mit sich. Zahlreiche Einsatzkräfte und auch Anwohner machten sich nach der Flut an die Aufräumarbeiten.

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Gewitterzelle über Thuisbrunn: Straßen bis zu 30 Zentimeter überflutet

Dauereinsatz für die Thuisbrunner Feuerwehr am Donnerstag (4. Mai). Am Abend entlud sich im Bereich der Fränkischen Schweiz eine Gewitterzelle. Durch den Starkregen wurden Straßen in Thuisbrunn und Hohenschwärz, Ortsteile von Gräfenberg (Landkreis Forchheim), überflutet. Die Floriansjünger waren an sechs Stellen im Einsatz.

Dorfmitte von Hohenschwärz überflutet

TVO warnte am gestrigen Donnerstagnachmittag über bevorstehende Gewitter in der Region. Eine dieser Gewitterzellen traf hierbei das Gebiet um Gräfenberg. Die Einsatzkräfte wurden zuerst zu einer überschwemmten Straße in die Dorfmitte von Hohenschwärz gerufen. Hier verwandelte sich die Straße binnen kürzester Zeit zu einem reißenden Bach und stand 20 Zentimeter unter Wasser.

© FFW Thuisbrunn
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Zahlreiche Keller überflutet

Während hier noch die Aufräumarbeiten liefen, wurden die Kräfte der Feuerwehr zu den nächsten Einsätzen gerufen. Im Ortskern von Thuisbrunn waren mehrere Straßen, unter anderem die Hauptstraße, bis zu 30 Zentimeter überschwemmt. Durch die sintflutartigen und starken Regenfälle wurden in diesem Bereich auch zahlreiche Keller überflutet.

Einsatz dauerte vier Stunden

Mit der mitgeführten Schmutzwasserpumpe konnten die Helfer alle Einsatzstellen rasch abarbeiten. Der Einsatz am Donnerstagabend dauerte für die Wehrleute rund vier Stunden.

 

  • INFO: Gewitter und überflutete Straßen auch bei Euch?: Dann lasst es uns via Facebook oder WhatsApp wissen!

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Neida: Straße wird durch Wasserrohrbruch zur Eisfläche

In der Nacht auf den Donnerstag (25./26. Januar) wurde eine Straße in Neida (Landkreis Coburg) durch einen beschädigten Unterflurhydranten über einen längeren Zeitraum hinweg geflutet. Das Was verwandelte sich in eine große Eisfläche.

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Oberfranken Hilft: Hochwasseropfern werden unterstützt

Die Bilder aus den Hochwassergebieten im Süden und Osten der Bundesrepublik haben eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst, auch in Oberfranken. Hier starten Bürgerinnen und Bürger Aktionen, um die Flutopfer zu unterstützen. Wir berichten über die vielen Formen der Solidarität. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

Wo Sie unter anderem spenden können, erfahren Sie unter www.tvo.de/oberfrankenhilft und auf unserer TVO-facebook-Seite unter www.facebook.com/fb.tvo!

 


 

 

Oberfranken Hilft: Hier kann gespendet werden!

OBERFRANKEN HILFT den Flutopfern!

Wir wollen hier zusammentragen, WO in Oberfranken Spenden für Hochwasseropfer abgegeben werden können und WAS gesucht wird.
Ob privat organisiert oder über eine Organisation wie Feuerwehr, BRK, DLRG, usw.
Teilt uns Eure Informationen zum Spendenort mit (Name, Adresse, ggf. Telefonnummer).

Informiert uns via Facebook (www.fb.com/fb.tvo), Twitter (@tv_oberfranken), oder per Mail an redaktion@tvo.de!

Die gesammelten Infos findet Ihr dann HIER!

DANKE FÜR EURE HILFE!

 

Bamberg Phantoms Spendenaufruf der Bamberger Footballer via Facebook Link 
Jusos Fichtelgebirge Spendenaktion in Marktredwitz am 15.06. (12.00 Uhr), Infos im Link Link 
Tierrettung Hof Spenenaufrug für die Region Deggendorf Link 
Facebook-Gruppe Freakcity zeigt Herz, Sammelaktion für Hochwasseropfer Link 
Facebook-Gruppe „Bamberg hilft! (Fluthilfe für Deggendorf)“
Link

 

Feuerwehr Mitwitz

vorläufige Abgabestation: Michaele Sreifinger,
Burgstallerweg 1, 96269 Mitwitz

Flyer

Deutsches Rotes Kreuz

Gemeinsame Spendenaktion mit „Hof-History“

Link

Facebook-Seite

 Hof-History

Link 
Facebook-Seite Infoseite – Hochwasser 2013 Bayern Link 
Facebook-Seite Hilfeseite – Hochwasser Deggendorf 2013 Link 
Facebook-Seite Infoseite – Passau Hochwasser 2013 Link 

Facebook-Seite

Hochwasser Sachsen-Anhalt Link 
Facebook-Seite  Fluthilfe Dresden Link 
Facebook-Seite  Hochwasser Sachsen Link 
Facebook-Seite  Elbepegelstand Link 
Facebook-Seite   Deutschlands Helfernetzwerk für Hochwasseropfer Link 

 


 

 

Bayern: Hochwasserschäden in der Landwirtschaft bei 115 Mio. Euro

Hochwasser und Starkregen haben in der bayerischen Land- und Forstwirtschaft voraussichtlich Schäden von rund 115 Millionen Euro angerichtet. Das hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner auf Grundlage aktueller Schätzungen in München mitgeteilt. Danach sind landesweit rund 30.000 Hektar Ackerland, 35.000 Hektar Grünland und knapp 2 500 Hektar gartenbauliche Kulturen betroffen. Dies entspricht etwa zwei Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche im Freistaat. Rund die Hälfte des Gesamtschadens entstand an Betriebsgebäuden, Maschinen sowie land- und forstwirtschaftlichen Wegen und Brücken, die durch Überflutungen und Muren stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Noch nicht mitgerechnet sind laut Brunner bei diesen Schätzungen die Verwüstungen, die das Hochwasser an den Privathäusern der Bäuerinnen und Bauern angerichtet hat.

Schnelle und unbürokratische Hilfe

Um den Landwirten so schnell und unbürokratisch wie möglich zu helfen, hatte die Staatsregierung in der vergangenen Woche ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen. Es enthält neben dem Sofortgeld von bis zu 5.000 Euro für betroffene Betriebe zahlreiche weitere Hilfen. So erhalten Landwirte Zuschüsse für überschwemmungsbedingte Aufwuchs- und Ernteschäden, steuerliche Hilfen, Liquiditätsdarlehen und förderrechtliche Erleichterungen. Brunner setzt dabei auch auf die Unterstützung des Bundes, der angekündigt hatte, sich maßgeblich an den Kosten zu beteiligen.

 


 

 

DLRG Oberfranken: Zurück vom Hochwassereinsatz in Schönebeck

Die Einsatzkräfte der DLRG Oberfranken sind zurück in Oberfranken. Seit Donnerstagnacht war der Wasserrettungszug der DLRG Oberfranken in Schönebeck an der Elbe im Einsatz. Unter anderem mussten an einer unzugänglichen Stelle, die nicht per Boot erreicht werden konnte, Sandsäcke direkt durchs Wasser transportiert werden. Die DLRG-Einheiten stellten dazu ihre Strömungsretter mitten ins Hochwasser, um so Sicherungsmaßnahmen vorzunehmen. „Die Dankbarkeit und Unterstützung der Bevölkerung war schier grenzenlos“, so Horst Auer, zweiter Vorsitzender der DLRG-Oberfranken und Einsatzkraft im Hochwassereinsatz. „Nachts um halb 4 standen da plötzlich Einheimische und versorgten unseren 50-Mann-Zug mit Kaffee und Gebäck, während zuhause noch der Keller unterwasser stand“.

Kritische Situation auf der Autobahn

Auf der Autobahn wurde es nochmal kurz kritisch. Ein Privatfahrzeug einer Familie fing im Motorraum Feuer. Mit Handfeuerlöschern hielten die Wasserretter die Flammen in schach, bis Feuerwehr und Rettungsdienst eintraffen.

DLRG trupp Bad Staffelstein ist weiterhin im Einsatz

„Wir sind froh, das sich bei diesem gefährlichen Einsatz niemand verletzt hat und sehr stolz auf unsere Wasserretter, die machmal über sich hinauswachsen mussten“, so Alexander Nelkel. Jetzt heist es für alle ersteinmal erholen und Ausrüstung einsatzklar machen.

Die Rückfahrt bedeutete aber nicht das Einsatzende: Am Sonntagmorgen wurde eine Einheit aus Bad Staffelstein ins Einsatzgebiet bei Schönebeck verlegt, um die örtliche Einsatzleitung zu unterstützen. Betreffende Einheiten im Einsatz gegen das Hochwasser: Wunsiedel, Staffelstein, Münchberg, Kronach, Weißenstadt, Hirschaid, Bayreuth, Hof, Bamberg und Küps.

 

DLRG Oberfranken: Hochwasserhilfe an der Elbe in Schönebeck

Viele Einsatzkräfte aus Oberfranken sind auch am Wochenende in den Hochwassergebieten im Dauer-Einsatz. Die Fluthelfer der DLRG Oberfranken sind mit einem Wasserrettungszug aktuell in Schöneback (Sachsen-Anhalt) und Umgebung aktiv, direkt an der Elbe. Wie man uns aus dem Wasserrettungszug mitteilte, wurden die Helfer aus Oberfranken von den Bewohnern herzlich aufgenommen und auch versorgt. Gemeinsam mit Kräften von der Bundeswehr, Bewohnern der Gebiete und weiteren Helfern von vor Ort versucht man gebündet der Hochwasserlage Herr zu werden.

 

Fotos – bereitgestellt von den oberfränkischen Hilfskräften – gibt es auf unserer Facebook-Seite www.facebook.com/fb.tvo!

 


 

 

DLRG Ortsverband Bamberg-Gaustadt: Keine Pause im Hochwassereinsatz

Die Hilfskräfte des DLRG-Ortsverbandes Bamberg-Gaustadt waren zu Wochenbeginn im südbayerischen Hochwassergebiet um Deggendorf / Fischerdorf im Einsatz. Die Mitglieder des Ortsverbands kamen in der Nacht auf Donnerstag aus dem südbayerischen Flutgebiet zurück. Nach einem Personaltausch ist der Ortsverband bereits gestern um 22.00 Uhr wieder ausgerückt, nach Schönebeck in Sachsen Anhalt. Das oberfränkische Kontingent umfasst insgesamt 49 DLRG – Einsatzkräfte. Die Leitung hat Alexander Nelkel (DLRG Wunsiedel). Am Freitagmorgen trafen die Kräfte an der Elbe ein.

Die Einheiten aus Wunsiedel, Staffelstein, Münchberg, Kronach, Weißenstadt, Hirschaid, Bayreuth, Hof, Bamberg und Küps richteten in Schönebeck Ihren
Bereitstellungsraum ein, machten eine Ortserkundung und führten eine Lagebesprechung durch, bevor sie Einsatzaufträge von der örtlichen Einsatzleitung übernahmen.

Angefordert waren hautsächlich Boote unterschiedlichen Typs. So führt der Zug sowohl kleine Hochwasserboote zum fahren in überfluteten Städten, aber auch große und leistungsstarke Boote zum fahren in Starkströmung mit.

Fotos – bereitgestellt von den oberfränkischen Hilfskräften – gibt es auf unserer Facebook-Seite www.facebook.com/fb.tvo!

 


 

 

Bayreuth Feuerwehrler: Kampf gegen die Fluten in Deggendorf

Verkehrsschilder, Garagen und Häuser – alles verschwindet in der braungelben Brühe. Anwohner müssen ihre Häuser verlassen, zwei Dämme sind bereits gebrochen, Teile der Autobahnen nicht mehr passierbar. Seit fünf Tagen herrscht Katastrophenalarm! Anwohner, Bundespolizei, Bundeswehr und Feuerwehr kämpfen unermüdlich gegen die Wassermassen. Unterstützung bekommen sie dabei von fast 200 Einsatzkräften aus der Stadt und dem Landkreis Bayreuth. Drei Tage lang sind die freiwilligen Helfer beim Kriseneinsatz in Deggendorf. Die meisten sind wieder daheim, neue Kräfte in Südbayern vor Ort.

Montag, 23.00 Uhr: Alarmierung der Einsatzkräfte

Völlig erschöpft kommen die Bayreuther Feuerwehrler von ihrem Einsatz zurück. Drei Tage haben sie in Deggendorf gegen das Hochwasser gekämpft. Jetzt müssen sie Schlaf tanken, Kräfte sammeln und die Eindrücke der letzten Tage verdauen. Montagnacht um 23.00 Uhr sind die 187 Einsatzkräfte aus der Stadt und dem Landkreis Bayreuth alarmiert worden. Gut vier Stunden später ist alles vorbereitet und der Trupp auf dem Weg gen Süden.

Schwere Gerät mit dabei

Die Bayreuther agierten mit zwei eigenen Sandsackabfüllmaschinen in Deggendorf. In drei Tagen befüllten sie 150.000 Sandsäcke. Sie sollen helfen die durchweichten Dämme zu verstärken. Bereits gestern ist ein neuer Bayreuther Feuerwehr-Konvoi in Deggendorf eingetroffen, um mit frischen Kräften gegen die  Jahrhundertflut zu kämpfen.

 

Fotos – bereitgestellt von den oberfränkischen Hilfskräften – gibt es auf unserer Facebook-Seite www.facebook.com/fb.tvo!

 

 


 

 

Fluthelfer aus Stadt & Landkreis Bayreuth: Rückkehr aus Hochwassergebiet

Oberfranken ist in Sachen Hochwasser glimpflich davon gekommen. Andere Regionen kämpfen aber nach wie vor gegen die Fluten. In Deggendorf in Niederbayern ist die Lage zum Beispiel immer noch dramatisch. Ganze Stadtteile sind weiter von Isar und Donau überschwemmt. Anwohner und Hilfskräfte kämpfen in Südbayern unermüdlich gegen die Wassermassen. Unterstützung bekommen sie dabei von fast 200 Einsatzkräften aus der Stadt und dem Landkreis Bayreuth. Drei Tage lang sind die freiwilligen Helfer beim Kriseneinsatz in Deggendorf. Jetzt sind die meisten davon wieder zurück nach Oberfranken gekommen. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 



 

 

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