Tag Archiv: Kündigung

Insolvenzverfahren von K&L eröffnet: Modehaus schließt seinen Standort in Hof

Nach der planmäßigen Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Modehaus K&L am 01. Januar 2019 wird das Unternehmen im Zuge der Restrukturierung insgesamt 14 Filialen schließen. Betroffen ist davon auch das Haus in Hof. Die weiteren oberfränkischen Standorte Bayreuth und Dörfles-Esbach bleiben unberührt.

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Galeria Kaufhof Hof: Mietvertrag endet im Januar 2019!

Der Mietvertrag für den Galeria Kaufhof Standort in Hof wird nicht verlängert. Dies beschloss der Aufsichtsrat der Galeria Kaufhof GmbH in seiner Sitzung am gestrigen Donnerstag (3. Mai)  Damit endet das Mietverhältnis für das Gebäude in der Hofer Innenstadt am 31. Januar 2019. Grund für diese Entscheidung ist laut einer Kaufhof-Pressemitteilung, dass sich der Vermieter entschieden hat, am Standort eine Immobilienentwicklung mit Fokus auf einen Hotelneubau anzuschieben.

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Coburg: Waldrich streicht 180 Arbeitsplätze

In Coburg will der Werkzeugmaschinenbauer Waldrich bis Herbst diesen Jahres 180 Stellen abbauen. Die Gründe sind, wie das Unternehmen verlauten lässt, massive Absatzschwierigkeiten wegen der unsicheren Weltlage und damit verbundene Probleme bei Exportgeschäften. Wir berichteten!

Ausgliederung in Transfergesellschaft

Bereits seit drei Jahren in Folge schreibe das Unternehmen laut eigener Aussage rote Zahlen. Die von den Kündigungen betroffenen Mitarbeiter sollen in eine Transfergesellschaft überführt werden. Hier erhalten die Betroffenen 80 Prozent ihres bisherigen Nettoverdienstes. Weiterhin soll ein Teil der Auszubildenden nicht übernommen und Zeitverträge nicht verlängert werden. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 750 Mitarbeiter.

Weiterführende Informationen aus dem Januar 2017
Coburg: Maschinenbauer Waldrich streicht zahlreiche Jobs
Coburg: IG Metall zum Stellenabbau bei Waldrich
Coburg: Massiver Stellenabbau bei Waldrich geplant
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Coburg: Waldrich will ein Drittel seiner Mitarbeiter entlassen

Die Maschinenbaufirma Waldrich in Coburg wird aufgrund des rückläufigen Absatzes von Großwerkzeugmaschinen wohl ein Drittel seiner Belegschaft entlassen. Dies teilte das Unternehmen am Freitag (27. Januar) in einer Pressemeldung mit.

Waldrich reagiert mit Entlassungen auf Bedienungen auf dem Markt

„Wir müssen eine noch höhere Flexibilität erreichen, um schnell auf die Markterfordernisse und die Kundenanforderungen reagieren zu können.“ So heißt es am Freitag in dem Statement des Unternehmens. Erreichen will man das mit einem massiven Abbau von Stellen. Ein Drittel der 800 Mitarbeiter soll laut der Waldrich-Meldung das Unternehmen verlassen. Darüber habe die Geschäftsführung die Belegschaft bereits informiert.

Absatz für Großwerkzeugmaschinen rückläufig

Vorsitzender Hubert Becker wird zitiert: „Seit mehreren Jahren ist der Absatz von Großwerkzeugmaschinen rückläufig. Die Erwartungen der letzten beiden Jahre haben sich nicht erfüllt.“ Becker sieht geopolitische Entwicklungen als einen Grund. Man wolle nun die Effizienz des Standorts am Hahnweg in Coburg erhöhen und diesen dadurch langfristig sichern.

Betroffene sollen möglichst schnell informiert werden

Die Gespräche mit den vom Abbau betroffenen Mitarbeitern sollen kurzfristig aufgenommen werden. Waldrich Coburg kann auf eine fast 100-jährige Geschichte zurückblicken. Seit dem Jahr 2005 gehört das Unternehmen zu einer chinesischen Holding.

Statement von Oberbürgermeister Norbert Tessmer vom Montag (30. Januar):
„Der Stellenabbau beim Traditionsunternehmen Waldrich Coburg hat mich natürlich sehr getroffen. Die Firma ist seit vielen Jahrzehnten ein Aushängeschild unserer Stadt – und genießt auf der ganzen Welt einen hervorragenden Ruf. Auch deshalb bin ich optimistisch, dass das Unternehmen einen erfolgreichen Konsolidierungsweg gehen wird. Ich stehe im engen Kontakt mit der Geschäftsführung des Unternehmens und werde, im Rahmen meiner Möglichkeiten, Waldrich Coburg bestmöglich unterstützen.“

Aktuell-Bericht vom Montag, 30. Januar 2017
Coburg: Maschinenbauer Waldrich streicht zahlreiche Jobs
Coburg: Massiver Stellenabbau bei Waldrich geplant
(Aktuell-Beitrag vom 30.01.17)
Coburg: IG Metall zum Stellenabbau bei Waldrich
(Aktuell-Beitrag vom 30.01.17)
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Bayreuth: Mahnwache von BAT – Mitarbeitern

Am Werkstor Nord von British American Tobacco (BAT) in Bayreuth begann am Mittwochmittag (24. August) um 12:00 Uhr eine Mahnwache der Beschäftigten des Zigarettenherstellers. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wollen mit dem neuerlichen Protest verdeutlichen, dass sie und die ganze Region eine Zukunft brauchen. 950 Stellen will der Konzern in Bayreuth streichen. Ein Sozialplan wird derzeit ausgearbeitet.

Gewerkschaft sieht den Gesetzgeber gefordert

Initiiert ist die Mahnwache unter anderem von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Michael Grundl (NGG-Geschäftsführer für die Region Oberfranken) ist in Bayreuth mit vor Ort und sagt: „Der stille Protest richtet sich gegen die Konzernpolitik der BAT, sowie deren Auswirkungen für die Beschäftigten und die Region. ... Hier ist auch der Gesetzgeber gefordert. Es darf nicht sein, dass gesunde Unternehmen ohne Not 950 Arbeitsplätze abbauen."

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Bayreuth: Mahnwache vor der BAT
(Aktuell-Bericht vom 24.08.)

Kampf für einen guten Sozialplan

Paul Walberer, Betriebsratsvorsitzender BAT Bayreuth, ergänzte, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Verlust ihres Arbeitsplatzes nicht so einfach hinnehmen. Walberer machte nochmals deutlich, dass man für gute Sozialplan-Regelungen gemeinsam kämpfen will. Hierbei, so der Betriebsratsvorsitzende, ist man auf einem guten Weg, aber noch lange nicht am Ziel.

Weiterführende Informationen
Bayreuth: Suche nach Perspektiven für BAT-Mitarbeiter
Bayreuth: 5.000 Menschen bei BAT-Kundgebung
Bayreuth: Solidaritätskundgebung bei BAT
Bayreuth: Wirtschaftsministerin Aigner besucht BAT-Konzernspitze
Bayreuth: BAT-Mitarbeiter bangen um ihre Jobs
Bayreuth: Tabakkonzern BAT vor dem Aus?
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Münchberg: Notunterkunft für Flüchtlinge wird aufgelöst

Wie das Landratsamt Hof am Freitag (1. Juli) vermeldete, wird die Flüchtlingsunterkunft in Münchberg wieder aufgelöst. Im letzten Jahr hatte der Landkreis Hof insgesamt 220 Flüchtlinge in Wohnungen untergebracht. Daneben wurden sogenannte Notunterkunftsplätze zur vorübergehenden Unterbringung bereitgestellt.

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Klinikum Bayreuth: Chefarzt der Kardiologie muss gehen

Bis weit nach Mitternacht diskutierten in der Nacht zum Donnerstag (9. Juli) die Mitglieder des Aufsichtrates der Klinikum Bayreuth GmbH und des Krankenhauszweckverbandes über die Ergebnisse der einberufenen Kommission. Das Expertengremium musste klären, ob künstliche Herzklappen mit der teuren, wie auch umstrittenen Methode TAVI eingesetzt wurden, obwohl es auch andere Behandlungsmöglichkeiten gegeben hätte.

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Kaliko GmbH in Bamberg – 47 Jobs fallen weg

Für die insolvente Kaliko GmbH aus Bamberg läuft die Investorensuche derzeit weiter auf Hochtouren. Dies teilte der Insolvenzverwalter Volker Böhm von Schultze & Braun am Dienstagnachmittag (29. Oktober 2013) mit. Böhm verhandelt aktuell mit mehreren Interessenten, die Kaliko übernehmen möchten.

Für den Verkauf an einen Investor gilt als Voraussetzung die grundlegende Restrukturierung des Betriebs. Dies hat zur Folge, dass 47 der rund 150 Arbeitsplätze wegfallen. Böhm strebt bei den Entlassungen eine sozialverträgliche Lösung an. Ziel ist eine Transfergesellschaft, in die die Arbeitnehmer mit Auslaufen des Arbeitsvertrages wechseln können. Die Gründung solch einer Gesellschaft hängt laut dem Insolvenzverwalter aber entscheidend von dem positiven Abschluss der Investorengespräche ab.

 


 

 

Siemens: Auch Oberfranken vom Jobabbau betroffen?

15.000 Stellen weltweit, 5.000 Jobs in Deutschland – soviele Arbeitsplätze will der Technologie-Konzern Siemens im kommenden Jahr abbauen, um Geld einzusparen. Der Konzern hat auch zwei Standorte in Oberfranken: eine Servicezentrale in Bayreuth und eine Niederlassung des Bereichs „Health Care“ in Forchheim. An beiden Standroten arbeiten zurzeit  insgesamt 2.450 Personen. Ob es auch in Oberfranken Stellenstreichungen geben wird, wollte ein Sprecher des Siemens-Konzerns gegenüber TVO am Montagvormittag (30.09.13)  nicht sagen. „Wir brechen solche Maßnahmen nicht regional herunter, um niemanden zu verunsichern“, so die Auskunft. Der Stellenabbau bei Siemens soll bis Ende 2014 abgeschlossen sein.

 

 



 

 

Justizgebäude Hof: Abriss wird zur unendlichen Geschichte

Der Abriss des alten Hofer Justizgebäudes droht sich zu einer unendlichen Geschichte zu entwickeln. Seit Mai laufen die Arbeiten an dem Hochaus. Erst sollte das Gebäude entkernt und danach Stockwerk für Stockwerk abgetragen werden. Ein Blick auf das Gebäude zeigt allerdings, dass bislang Letzteres noch nicht geschehen ist. Seit Juli sind die Bauarbeiten ganz offensichtlich ins Stocken geraten. Das Staatliche Bauamt zieht nun die Konsequenzen und hat den der Vertrag mit dem Abrissunternehmen gekündigt. Nach derzeitiger Einschätzung des Amtes dürfte sich die Fertigstellung der Baumaßnahme in Hof um rund 1 Jahr verzögern, da nunmehr ein neues Ausschreibungsverfahren durchgeführt wird. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

NKD: Mit Drei-Stufen-Plan zurück in die Gewinnzone

Der Textildiscounter NKD mit Verwaltungssitz in Bindlach (Landkreis Bayreuth) will sich zukünftig wieder auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervor. Der Fokus soll zukünftig wieder auf die Kernzielgruppe ausgerichtet werden. Investitionen von 45 Millionen Euro bis zum Jahr 2015 sollen zudem helfen, in die Gewinnzone zurückzukehren. Mit einem dreistufigem Plan will man wieder schwarze Zahlen schreiben. Die kreditgebenden Banken haben dem Konzept zugestimmt und stehen laut NKD-Führung weiter hinter dem Unternehmen.

Abbau von 93 Stellen bis Ende 2013

Die Wettbewerbsfähigkeit soll in drei Schritten zurückerlangt werden. Bis Ende 2013 wird die  Kostenbasis gesenkt. Dies bedeutet, das 93 Stellen in der Verwaltung abgebaut werden. In der Bindlacher Konzernzentrale werden dann nur noch 545 Stellen veranschlagt. Der Abbau der fast 100 Stellen soll sozialverträglich erfolgen. Ebenfalls gekündigt wird der Sponsorenvertrag mit dem Fußball-Bundesligisten 1. FC Nürnberg. Dieser zum 30.06.2014. Zudem stellt NKD sein gesamtes Filialnetz auf den Prüfstand. Unprofitable Häuser werden geschlossen.

Moderne Filialen sollen Wandel bringen

Die übrigen Filialen sollen moderner und mehr auf die Zielgruppe ausgerichtet werden. Dazu will der Textildiscounter 25 Millionen Euro der gesamten Invest-Summe von 45 Millionen Euro in die Hand nehmen. Im Vordergrund, so das Management, steht dabei ein ausgewogenes „Preis-Leistungs-Verhältnis, ansprechende Moder sowie eine moderne Filialgestaltung“.

Expansion ab 2015

Im nächsten Jahr sollen die Voraussetzungen für ein nachhaltiges Konzernwachstum geschaffen werden. 2015 – so der Plan – will NKD auf Basis der neuen Strukturen in West- und Osteuropa neue Filialen eröffnen.

Unabhängig von dem Drei-Stufen-Konzept wird der Plan der Eigentümergesellschaft weiter vorangetrieben, die Firmengruppe mit Filialen in Deutschland, Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Polen und der Schweiz als Ganzes an einen neuen Eigentümer zu verkaufen. Die Gespräche mit potentiellen Investoren – so das Management – sind bereits im Gange.

 

 

 

 

 

 

 

 

Autowelt König: Rund 120 Mitarbeiter verlieren den Job

Rund 120 Mitarbeiter der insolventen Autowelt König verlieren ihre Jobs. Das ist rund ein Viertel der Beschäftigten.  Zwei der 14 Standorte müssen schließen. Zum einen Hof an den Mühlwiesen und Niederfüllbach im Landkreis Coburg. Laut Insolvenzverwalter Joachim Exner seien diese Einschnitte unumgänglich. Nur so könne man die Geschäftsbetriebe an Investoren übertragen. Derzeit gibt es rund ein Dutzend Interessenten. Um wen es sich handelt, bleibt geheim. Exner zeigt sich zuversichtlich, dass es bereits im Sommer zu ersten Verkäufen kommt. „Die Autowelt König verfüge über exzellente und hochmotivierte Mitarbeiter und über viele Standorte in erstklassigen Lagen“. Wie Exner weiter mitteilt, haben mittlerweile auch alle Kunden, die bereits eine Anzahlung geleistet hatten, ihre Fahrzeuge erhalten.

 


 

 

Loewe: Restrukturierung beschlossen – 180 Jobs fallen weg!

Die Loewe AG hat heute erste umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen beschlossen. So fallen zum 01. April 2014 180 Stellen weg, allein 130 Jobs sind in der Produktion betroffen. Das börsennotierte Unternehmen gründet eine Transfergesellschaft, um den Personalabbau sozialverträglich zu gestalten.  Mit Finanzierungspartnern wurde zudem vereinbart, die Kreditlinien bis zum 31. März 2014 zu verlängern. Ein aufgelegter Sanierungstarifvertrag gilt sogar bis Ende 2014. Dieser besagt, dass unter anderem eine Reduzierung des Monatsgehaltes um bis zu 10 Prozent festgelegt ist. Die Aktie der Loewe AG reagierte bis zum frühen Nachmittag mit einem Kursplus von rund 2,5 Prozent. Wir berichten ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“ darüber.