Fr., 18.10.2024 , 16:28 Uhr

Landkreis Bamberg

17-jähriger BMW-Fahrer kollidiert mit Schulbus: Sechs Verletzte nach Unfall in Roßdorf am Forst

Der Jugendliche war ohne Begleitperson unterwegs

Zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Schulbus verwickelt war, kam es am Donnerstagnachmittag (17. Oktober) in Roßdorf am Forst, einem Ortsteil von Strullendorf (Landkreis Bamberg). Bei der Kollision mit einem BMW wurden sechs Personen verletzt, darunter vier Schulkinder.

17-Jähriger verursacht Unfall mit einem Schulbus

Wie die Polizei Bamberg-Land am Freitag mitteilte, kam es gegen 13:30 Uhr am Donnerstagnachmittag in der Dorfstraße von Roßbach am Forst zu dem schweren Unfall. Ein 17-jähriger Autofahrer, der mit einem BMW unterwegs war, befuhr den Angaben nach die abknickende Vorfahrtsstraße und wollte dieser nach rechts folgen. Laut Polizei verlor er hierbei offenbar aufgrund seiner überhöhten Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Wagen. Der 17-Jährige geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit dem entgegenkommenden Schulbus.

Sechs Verletzte nach Kollision

Der Zusammenstoß war so heftig, dass vier Schulkinder im Alter von 11, 12 und 15 Jahren, die sich in dem Bus befanden, durch die Wucht des Aufpralls verletzt wurden. Auch die 52-jährige Busfahrerin wurde durch den Unfall verletzt, ebenso wie der 17-jährige Unfallverursacher im BMW. Die Verletzungen waren glücklicherweise nicht schwer.

Sachschaden in Höhe von 30.000 Euro

Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen war beträchtlich. Der BMW des jungen Fahrers wurde bei dem Aufprall so stark beschädigt, dass er als Totalschaden eingestuft wurde. Ein Abschleppunternehmen musste das völlig zerstörte Fahrzeug von der Unfallstelle bergen. Auch der Schulbus trug erhebliche Schäden davon. Die Gesamthöhe des Sachschadens wurde von der Polizei auf rund 30.000 Euro geschätzt.

Dorfstraße am Nachmittag gesperrt

Während der Unfallaufnahme durch die Polizei blieb die Dorfstraße in Roßdorf am Forst gesperrt, um sowohl die Unfallstelle zu sichern als auch die Bergung der Fahrzeuge durchzuführen. Der Unfall sorgte für vor Ort für Verkehrsbehinderungen.

17-Jähriger ohne Begleitperson unterwegs

Besonders problematisch war in diesem Fall, dass der 17-jährige Unfallverursacher nur im Besitz einer Prüfbescheinigung für das begleitete Fahren war. Diese Prüfbescheinigung erlaubt es jungen Fahrern, unter bestimmten Bedingungen ein Fahrzeug zu führen – allerdings nur in Begleitung einer eingetragenen Begleitperson. Zum Zeitpunkt des Unfalls war der Jugendliche jedoch ohne diese Begleitperson unterwegs, was nicht nur eine Ordnungswidrigkeit darstellt, sondern auch eine erhebliche Gefährdung für andere Verkehrsteilnehmer mit sich brachte. Die Polizei hat Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

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