Am Sonntagabend (20. September) krachte es auf der A73 bei Forchheim im Minutentakt. Insgesamt ereigneten sich drei Verkehrsunfälle in dem Bereich. Das Hauptproblem war dabei das Fahrverhalten einiger Autofahrer, denn trotz regennasser Fahrbahn nahmen diese den Fuß nicht vom Gas. Es entstand ein Sachschaden von rund 60.000 Euro.
20-Jähriger gerät ins Schleudern
Ein 20-jähriger Mann fuhr am Abend mit seinem Mercedes auf der A73 bei Forchheim in Richtung Suhl im Regen, ohne seine Geschwindigkeit an die Wetterbedingungen anzupassen. Laut Polizei geriet er dadurch ins Schleudern und krachte in die Mittelschutzplanke. Der junge Fahrer blieb unverletzt, aber sein Auto musste stark beschädigt abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Auf der Fahrbahn entstand durch den Unfall ein Trümmerfeld.
27-Jähriger erkennt Bremsmanöver zu spät
Die Trümmer flogen auch auf die Gegenfahrbahn. Dort musste eine 33-jährige VW-Fahrerin deshalb abbremsen. Allerdings erkannte dies der 27-jährige Audifahrer hinter ihr zu spät. Auch er war mit unangepasster Geschwindigkeit unterwegs. Es kam zu einer Kollision, welche glücklicherweise glimpflich ausging. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro.
62-Jähriger prallt gegen Pkw & Mittelschutzplanke
Etwa zwei Minuten später krachte es dort erneut. Ein 62-Jähriger war mit einem Audi ebenfalls in Richtung Nürnberg unterwegs und bremste aufgrund des Trümmerfeldes ab. Ein hinter ihm fahrender 48-jähriger VW-Fahrer erkannte dies aufgrund seiner unangepassten Geschwindigkeit zu spät, fuhr ihm hinten auf und kollidierte durch den Aufprall mit der Mittelschutzplanke. Glücklicherweise blieben auch hier alle Beteiligten unverletzt, aber der VW wurde total beschädigt und beide Autos mussten abgeschleppt werden. Der Schaden wird hier auf rund 35.000 Euro geschätzt.