Mi., 05.12.2018 , 18:01 Uhr

Anfangsverdacht der Untreue: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Brose Bamberg

Im Fokus steht ein Verantwortlicher des Vereins

Die Staatsanwaltschaft Hof hat ein Ermittlungsverfahren gegen einen Verantwortlichen von Brose Bamberg wegen des Anfangsverdachts der Untreue eingeleitet. Dies bestätigte die Behörde gegenüber TVO – ohne allerdings einen konkreten Namen zu nennen. Die Staatsanwaltschaft wurde durch die Berichterstattung in der Presse aktiv. Vergangene Woche hatte der Verein Geschäftsführer Rolf Beyer entlassen. Wir berichteten.

Sofortige Trennung von Beyer in der letzten Woche wirft Fragen auf

Als Grund für die sofortige Trennung nannte der Verein in der letzten Woche einen schweren Managementfehler. In einer Pressemitteilung von Brose Bamberg am letzten Mittwoch war sogar von drohender Insolvenz die Rede. In einer weiteren Mitteilung am Freitag (30. November) tauchte das Wort „Insolvenz“ dann nicht mehr auf.

Staatsanwaltschaft vernimmt Zeugen

Die ermittelnde Staatsanwaltschaft in Hof weißt in diesem Zusammenhang darauf hin, dass kein Ermittlungsverfahren wegen Insolvenzverschleppung eingeleitet wurde. Es sei nur ein Zeuge wegen des Verdachts der Untreue vernommen worden.

Keine Beschlagnahmungen

Der Verein selbst teilte mit, dass die Staatsanwaltschaft in den Büros in Strullendorf (Landkreis Bamberg) und Bamberg Befragungen durchführte. Beschlagnahmungen soll es nicht gegeben haben. Der Verein teilte mit, mit der Ermittlungsbehörde vollumfänglich kooperieren zu wollen.

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