Mo., 01.07.2013 , 15:52 Uhr

Coburg: Drogennetzwerk aufgeflogen - 16 Haftbefehle erlassen

Umfangreiche und langwierige Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Coburg beendeten den schwunghaften Handel mit Rauschgift in der Region Coburg. Neben der Schaltfigur, einem 27-jähgrigen Coburger, konnten auch mehrere Lieferanten und Abnehmer aus dem Verkehr gezogen werden. Nach einer Durchsuchungsaktion Ende Oktober 2012 in der Wohnung des 27-Jährigen und bei einer 22-Jährigen Frau schlossen sich die aufwändigen Ermittlungen an. Gegen die Beiden erging noch am Folgetag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg Haftbefehl. Sie kamen beide zunächst  in Untersuchungshaft.

Lieferanten und Abnehmer ermittelt

Umfangreiche Vernehmungen und weitere polizeiliche Maßnahmen förderten die Dimension des Drogenhandels des 27-jährigen Inhaftierten zu Tage. Den Experten des zuständigen Kommissariats für Rauschgiftdelikte bei der Coburger Kriminalpolizei gelang es, die verzweigten Vertriebswege aufzuhellen und den schwunghaften Handel mit Marihuana im Umfang von etwa 25 Kilogramm nachzuweisen.  Auch die gefährliche Droge Crystal hatte der Beschuldigte im Angebot. Fast 300 Gramm Crystal konnten aber rechtzeitig aus dem Verkehr gezogen werden.

16 Haftbefehle erlassen

Die große Menge Betäubungsmittel und die aufgedeckten Vertriebswege waren für die Staatsanwaltschaft Coburg ausreichend um gegen insgesamt 16 Personen aus dem Netzwerk Haftbefehle zu beantragen. Neben dem bereits inhaftierten 27-jährgen Coburger  sitzen derzeit weitere sieben Personen aus der Region im Alter von 18 bis 28 Jahren in Untersuchungshaft. Die Haftbefehle gegen die 22-jährige Coburgerin und die restlichen Beschuldigten konnten zwischenzeitlich gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt werden.

 


 

 

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