Im Rahmen der Ermittlungen gegen einen 32-jährigen Arzt wegen heimlicher Aufnahmen von Frauen äußert sich die Sozialstiftung Bamberg als bisherige Arbeitgeberin zu dem Verfahren. Wie berichtet, hatte der 32-Jährige auch an seinem Arbeitsplatz unerlaubte Fotos von Frauen gemacht.
Stellungnahme der Sozialstiftung Bamberg
Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens aufgrund unerlaubter Bild- und Filmaufnahmen im privaten Bereich erfolgte in der vergangenen Woche eine staatsanwaltschaftliche Durchsuchung des Arbeitsplatzes eines ärztlichen Mitarbeitenden der Sozialstiftung Bamberg.
Im Rahmen der Durchsuchung wurde nach ersten Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft auch eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte von Mitarbeitenden festgestellt. Aktuell wird ermittelt, ob es weitere Betroffene gibt. Bislang gibt es keine Hinweise auf betroffene Patientinnen und Patienten. Nähere Angaben liegen uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor.
Unterstützung der Ermittlungen
Der Schutz der Patientinnen und Patienten sowie der Mitarbeitenden habe selbstverständlich höchste Priorität, heißt es in der Stellungnahme abschließend. Man unterstütze deshalb die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, damit der Sachverhalt möglichst schnell aufgeklärt werden könne.
Weiterführende Informationen:
Bamberg: Heimlich Frauen fotografiert - Ermittlungen gegen Klinik-Arzt