UPDATE (Donnerstag, 02. Juli / 11:32 Uhr)
Am Mittwoch (01. Juli) ereignete sich gegen 18.00 Uhr auf dem Kleinflugplatz für Ultraleichtflugzeuge bei Burgebrach (Landkreis Bamberg) ein schwerer Landeunfall. Dabei wurde der Pilot schwer verletzt.
Flugzeug prallt beim Landeanflug gegen eine Hütte
Der 73-Jährige war mit seinem Ultraleichtflugzeug auf einem privaten Rundflug unterwegs. Wegen eines aufziehenden Gewitters mit Regenschauern entschloss er sich zur Rückkehr zum Fluggelände. Während des Landeanfluges wurde das Fluggerät von starken Windböen erfasst. Danach prallte er frontal gegen ein rund 50 Meter neben der Start- und Landebahn stehendes massives Toilettengebäude.
Schwerst verletzter Pilot außer Lebensgefahr
Der Pilot erlitt schwerste Verletzungen und wird derzeit in einem Klinikum ärztlich behandelt. Nach derzeitigem Stand ist jedoch nicht mit einem tödlichen Ausgang zu rechnen.
Sachschaden von rund 36.500 Euro
Das Ultraleichtflugzeug des Typs Delta Trikes Aviation wurde erheblich beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 35.000 Euro geschätzt. Am Toilettengebäude entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro.
Polizei ermittelt zur Unfallursache
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Bamberg wurde bislang auf die Hinzuziehung eines Gutachters verzichtet.
Über 50 Einsatzkräfte vor Ort
Neben der Polizei waren insgesamt 54 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, des THW, des Rettungsdienstes sowie ein Notarzt im Einsatz.
ERSTMELDUNG (Donnerstag, 02. Juli 2026 / 08:40 Uhr)
Bei einem Flugunfall auf dem Ultraleichtflugplatz in Burgebrach (Landkreis Bamberg) ist am Mittwoch (01. Juli) ein 73-jähriger Pilot schwer verletzt worden. Das berichtet die Agentur "News5". Das Leichtflugzeug wurde im Landeanflug von einer heftigen Windböe erfasst und gegen ein Gebäude geschleudert.
Windböe erfasst Maschine im Landeanflug
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei befand sich der 73-Jährige im Anflug auf den Flugplatz, als ein aufziehendes Gewitter die Region erreichte. Der Pilot versuchte zunächst, die Landebahn aus westlicher Richtung anzufliegen. Aufgrund der Wetterlage brach er den Versuch jedoch ab, drehte eine weitere Platzrunde und setzte schließlich aus östlicher Richtung erneut zum Landeanflug an. Während dieses zweiten Versuchs wurde das Ultraleichtflugzeug laut aktuellem Ermittlungsstand von einer schweren Windböe erfasst. Der Pilot verlor die Kontrolle über die Maschine, woraufhin das Flugzeug gegen eine Holzhütte auf dem Flugplatzgelände geschleudert wurde und dort zum Stillstand kam.
Pilot schwer verletzt, aber außer Lebensgefahr
Der Senior erlitt bei dem Aufprall schwere Verletzungen. Nach Angaben der Rettungskräfte besteht glücklicherweise keine Lebensgefahr. Am Flugzeug sowie an der Holzhütte entstand erheblicher Sachschaden, der von den Behörden vorerst auf rund 30.000 bis 40.000 Euro geschätzt wird.
Ursachenforschung: Polizei nimmt Ermittlungen auf
Die Polizei hat noch vor Ort die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen; eine spezialisierte Flugsachbearbeiterin der Polizei war zur Spurensicherung im Einsatz. Ob im weiteren Verlauf zusätzlich die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) oder das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) in die Untersuchungen eingeschaltet wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.