Pendler und Anwohner im Landkreis Kronach müssen sich auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Wie das Staatliche Bauamt Bamberg mitteilt, beginnt am Montag (18. Mai) die umfassende Erneuerung der Bundesstraße 173. Betroffen ist die Ortsumgehung Wallenfels auf einer Gesamtlänge von rund 3,7 Kilometern.
Sanierung unter Hochdruck
Die Baumaßnahmen sind notwendig, um die Fahrbahnsubstanz langfristig zu sichern. Im Zuge der Arbeiten werden die bestehende Binder- und Deckschicht abgefräst und durch neue Asphaltschichten ersetzt. Parallel dazu modernisiert das Bauamt die Fahrzeug-Rückhaltesysteme, um den Sicherheitsstandards Rechnung zu tragen. Da die Sicherheit der Arbeiter und der Verkehrsteilnehmer oberste Priorität hat, ist eine Durchführung der Maßnahmen nur unter Vollsperrung möglich. Die Verantwortlichen kalkulieren mit einer Bauzeit von etwa fünf Wochen, sodass die Strecke voraussichtlich bis Mitte Juni wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.
Weiträumige Umleitungen
Um das Verkehrsaufkommen während der Bauphase zu bewältigen, wurden umfassende Umleitungskonzepte erarbeitet:
Das Staatliche Bauamt nutzt die Sperrung für einen strategischen Schulterschluss. Zeitgleich erneuert das Staatliche Bauamt Bayreuth den Streckenabschnitt der B 173 ab der Landkreisgrenze Hof in Richtung Köstenberg. Durch diese Koordination werden Synergieeffekte genutzt und die Belastung für die Autofahrer durch separat notwendige Sperrungen zu einem späteren Zeitpunkt vermieden.
Erreichbarkeit von Wallenfels bleibt gesichert
Trotz der Vollsperrung bleibt die Stadt Wallenfels für Anlieger und den Lieferverkehr erreichbar. Die Zufahrt erfolgt im Osten über die KC 31 (Frankenwaldstraße) und im Westen (Bereich Hammer) über die Bahnhofstraße. Das Staatliche Bauamt Bamberg appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die ausgeschilderten Umleitungen strikt zu beachten und bittet insbesondere in den Ortsbereichen der Ausweichrouten um erhöhte Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme.