Die SpVgg Bayreuth plant ab der kommenden Saison eine grundlegende Neuausrichtung. Dabei steht insbesondere die langfristige Stabilität des Vereins im Fokus. Der Hammer: Die Altstadt kehrt zur Amateurbasis zurück!
Wirtschaftliche Neuausrichtung der Altstadt
Die SpVgg Bayreuth wird ab der kommenden Saison den Spielbetrieb auf Amateurbasis fortführen und dabei einen starken Fokus auf die eigene Jugendarbeit legen. Dies teilte der Regionalligist in einer Pressemitteilung mit. Dieser Schritt ist laut der Altstadt ein Teil einer wirtschaftlichen Neuausrichtung, mit der der Verein auf die aktuellen finanziellen Rahmenbedingungen reagiert und die in den letzten Monaten eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen konsequent fortsetzt.
Gespräche mit Partnern und Investoren laufen
Der Verein bemerkte zudem, dass dies den derzeitigen Planungsstand widerspiegelt. Gespräche mit potenziellen Investoren und weiteren Partnern laufen den Auskünften nach weiterhin, sodass sich die Ausrichtung grundsätzlich ändern könnte, falls neue tragfähige Perspektiven entstehen. Somit bleibt der Verein selbst positiv eingestellt.
Verein soll auf ein solides Fundament gestellt werden
In der Rückkehr zur Amateurbasis sieht die SpVgg Bayreuth die Möglichkeit, den Verein auf ein langfristig solides Fundament zu stellen, junge Spieler gezielt zu fördern und die regionale Identität zu stärken. Gemeinsam mit Fans, Sponsoren und Partnern soll dieser Weg transparent und verantwortungsvoll umgesetzt werden.
Statements aus dem Verein
Das bedeutet nicht, dass wir nicht die gleichen Ambitionen in der Regionalliga haben, aber wir müssen einfach aus wirtschaftlicher Sicht zurückdrehen, um das, was bereits in den letzten Monaten an Kosten reduziert wurde, weiterzuführen. Natürlich ist das alles nichts, was von heute auf morgen geht, aber wir hoffen, dass wir mit der Unterstützung unserer Sponsoren und Partnern gute Möglichkeiten finden werden.
(Nicole Kalemba, Geschäftsführerin der SpVgg Bayreuth)
Für uns bedeutet die Umstellung vor allem organisatorische Veränderungen im Trainings-und Spielbetrieb. Mit Abendtrainingseinheiten und angepassten Strukturen werden wir den Spielern ermöglichen, Beruf, Ausbildung oder Studium mit dem Fußball zu verbinden. Sportlich werden wir weiterhin alles daransetzen, in der Regionalliga konkurrenzfähig zu bleiben und eine Mannschaft zu formen, die sich über Einsatz, Identifikation und mannschaftliche Geschlossenheit definiert.
(Lukas Kling, Cheftrainer der Altstadt)