In Wunsiedel und im Fichtelgebirge herrschte vor drei Wochen große Freude, als das Bayerische Kabinett seinen offiziellen Beschluss bekannt gab. Nun ist es amtlich: Die Luisenburg und das Felsenlabyrinth tragen ab sofort den Titel „Nationales Naturmonument“.
Nur neun Nationale Naturmonumente in Deutschland
Es ist erst das zweite seiner Art in Bayern und eines von nur neun in ganz Deutschland. Rund 100.000 Besucherinnen und Besucher kommen jedes Jahr zur Luisenburg mit ihrer Freilichtbühne zwischen den markanten Granitfelsen.
Gewinn für Oberfranken
Die Ernennung unserer Luisenburg zum Nationalen Naturmonument ist ein großer Moment für unsere Stadt und die gesamte Region. Sie würdigt nicht nur die prachtvolle Natur und Geologie dieses Ortes, sondern auch das jahrhundertelange Engagement der Menschen, die diese Kulturlandschaft geprägt und bewahrt haben. Diese Auszeichnung ist ein Gewinn für Natur, Kultur und Tourismus in Oberfranken.
Nicolas Lahovnik, 1. Bürgermeister Wunsiedel
Wunsiedel erhofft sich mehr Aufmerksamkeit
Mit der Auszeichnung als Nationales Naturmonument erhoffen sich die Stadt Wunsiedel und die Region Fichtelgebirge eine noch größere Aufmerksamkeit und steigende Besucherzahlen.
Neues Besucherzentrum
Um die jährlich zahlreichen Besucher des Labyrinths und der Luisenburg-Festspiele besser zu informieren, ist ein neues Besucherzentrum geplant. Studierende der Technischen Universität Dortmund entwickelten dazu im Rahmen eines Wettbewerbs verschiedene architektonische Entwürfe.
Turmartige Konstruktion
Den ersten Preis erhielten einstimmig Victoria Scherkamp, Fabian Haase, Maximilian Krauße und Felix Hampel. Ihr turmartiger Entwurf überzeuge besonders durch die gelungene Kombination der heimischen Materialien Holz und Granit. Das geplante Gebäude erfülle alle funktionalen Anforderungen, biete flexible, barrierefreie Innenräume und ermögliche eindrucksvolle Ausblicke in die umgebende Natur, so die Bewertung der Jury.