Im Münchberger Ortsteil Plösen im Landkreis Hof sind in der Nacht auf Dienstag (20. Januar) mehrere Kühe aus ihrem Stall ausgebrochen. Die Tiere konnten mit großer Mühe wieder eingefangen werden, eine Kuh verstarb jedoch nach ihrem Rücktransport.
Entlaufene Kühe halten Einsatzkräfte in Atem
Nach Angaben der Polizei ging die Meldung über die entlaufenden Tiere gegen 04:40 Uhr bei der Polizei ein. Daraufhin machten sich mehrere Polizeistreifen sowie die Kameraden der Feuerwehr zur Unterstützung beim Einfangen der Tiere auf. Eine Kuh konnte schnell wieder angebunden werden, eine andere drang jedoch bis zur Kreisstraße zwischen Plösen und Stammbach vor, wo sie vor Aufregung gegen ein Auto lief. Wie die Fahrerin feststellte, entstand dabei aber kein Schaden.
Kuh verendet nach Rücktransport
Die Einsatzkräfte sperrten im Anschluss die Straße, um eine weitere Gefährdung der Verkehrsteilnehmer auszuschließen. Einem hinzugerufenen Jäger gelang es, das auf der Fahrbahn befindliche Tier mit Betäubungspfeilen zu sedieren. Der Landwirt lud das Rind auf ein Fahrzeug und transportierte es zurück zum Stall, wo das Tier jedoch tragischerweise verstarb – wohl aufgrund der Aufregung in Verbindung mit der Betäubung.
Einsatzende am Vormittag
Zwei weitere Kühe befanden sich auf einer Wiese. Eine davon konnte ebenfalls betäubt werden. Als das getroffene Tier sich hinlegte, machte es ihr die andere Kuh nach und der Landwirt konnte beide Tiere mit einem Strick anbinden. Gegen 10:30 Uhr waren alle Tiere zurück im Stall und die Gefahr für den Verkehr gebannt.