Mo., 16.12.2024 , 11:29 Uhr

Oberfranken

Neuer Rekord in Bayern: Niedrigste Müllmenge seit Beginn der Aufzeichnungen

Thema Abfallvermeidung soll noch weiter in die Öffentlichkeit gerückt werden

Die Menschen in Bayern haben so wenig Müll produziert wie vor 1991. Das geht aus der Abfallbilanz der Freistaats Bayern hervor. So sei das Gesamtabfallaufkommen, also die Summe aus den Abfällen zur Verwertung und zur Beseitigung, im Bilanzjahr 2023 wiederholt gesunken.

Niedrigste Müllmenge seit 1991

Mit 459 Kilogramm war das Pro-Kopf-Aufkommen so niedrig wie noch nie seit Beginn der Erhebung im Jahr 1991 mit 512,8 Kilogramm pro Einwohner. Im Jahr 2023 setzte es sich zusammen aus 155 Kilogramm Restmüll aus Haushalten, 159 Kilogramm Wertstoffe aus Haushalten und 145 Kilogramm Grüngut und Bioabfällen.

Müll soll weiter reduziert werden

Dazu Dr. Monika Kratzer, Präsidentin des Bayerischen Landesamtes für Umwelt: „Die Abfallmengen sollen auch in Zukunft weiter reduziert werden. Eine gute Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung sind wichtige Faktoren für eine nachhaltige Platzierung des Themas im gesellschaftlichen Diskurs. Auch beim Abfall gilt: Weniger ist mehr. Ziel des Freistaats ist eine gut funktionierende Kreislaufwirtschaft.“ Hierzu sei es notwendig zu wissen, wie Abfälle ordnungsgemäß und schadlos zu verwerten sind und dass es notwendig sei, Schadstoffe auszuschleusen, um Stoffkreisläufe für eine zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft schließen zu können.

Weitere Maßnahmen sind geplant

Wie es weiter heißt, ermöglichten die jährlichen Abfallbilanzen sowohl einen Überblick als auch detaillierte Auskünfte über Aufkommen, Verwertung und Beseitigung von Abfällen in Bayern insgesamt und auch in den einzelnen Gebietskörperschaften. Hierdurch ließen sich im Jahresvergleich Tendenzen und Trends erkennen, die belastbare Grundlagen sind für weitere zielführende Aktivitäten und Maßnahmen.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Bayerischen Staatsregierung.

Abfall Bayern Bilanz Hausmüll Landesamt für Umwelt Müll Oberfranken Statistik

Das könnte Dich auch interessieren

07.07.2026 Bayernweiter Vergleich: Menschen in Oberfranken sterben früher Die Lebenserwartung der Menschen in Oberfranken liegt unter dem bayerischen Durchschnitt. Das geht aus aktuellen Daten des Bayerischen Landesamts für Statistik hervor. 27.11.2025 Oberfranken: Das Einkommen steigt, doch es bleibt im bayernweiten Vergleich niedrig Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilte, erhöhte sich das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte in Bayern je Einwohner in dem Zeitraum von 2013 bis 2023 um 36,3 Prozent. Oberfranken liegt genau im bayerischen Durschnitt und belegt im bayernweiten Vergleich Platz vier. Doch bei dem Blick auf die reinen Zahlen ist Oberfranken das Schlusslicht. Hier haben die Menschen am wenigstens Geld zur Verfügung. Und das zeigt sich auch im direkten Vergleich der Kreisfreien Städte und 30.09.2026 Eurojackpot um eine Zahl verfehlt: Dennoch 1,2 Millionen Euro reicher Ein Eurojackpot-Spielteilnehmer aus Bayern darf sich über einen Gewinn von mehr als einer Million Euro freuen. Bei der Ziehung am Dienstag (29. September) gelang dem Glückspilz der Treffer in der Gewinnklasse 2. Genau 1.140.604,80 Euro gehen an den bayerischen Spielschein. 23.09.2026 Polizei Oberfranken warnt vor Wildwechsel: Die meisten Verkehrstoten gab es auf den Landstraßen Wer auf Landstraßen unterwegs ist, genießt häufig kurvenreiche Strecken, wenig Verkehr und abwechslungsreiche Landschaften. Gleichzeitig ist das Unfallrisiko dort nicht zu unterschätzen. Die Verkehrsunfallzahlen aus dem Jahr 2025 zeigen, wie folgenschwer Unfälle auf Landstraßen sein können.